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Medien & UnterhaltungMontag, 6. Juli 2026

Die Stimme, die eine globale Party entfachte: Lauren Bennett gestorben

Die britische Sängerin, bekannt durch den Welthit „Party Rock Anthem“ und die Gruppe G.R.L., hinterlässt eine sechsjährige Tochter – die Todesursache ist unklar.

Am Montag verbreitete sich in den sozialen Netzwerken eine Nachricht, die mit drei Worten begann: „Our hearts are broken.“ Die ehemaligen Bandkolleginnen von G.R.L., Emmalyn Estrada, Natasha Slayton und Paula van Oppen, teilten den Tod von Lauren Bennett mit. Die Sängerin, die 2011 als Gastsolistin auf LMFAOs „Party Rock Anthem“ weltweit in die Charts stürmte, wurde 37 Jahre alt. Die Umstände ihres Todes blieben zunächst ungeklärt; die Familie bestätigte den Verlust, ohne eine Ursache zu nennen. In der knappen Mitteilung, die auch von früheren Weggefährtinnen der Paradiso Girls aufgegriffen wurde, stand die Erinnerung an eine „wunderschöne Seele“, die unzählige Leben berührt habe.

Bennett, 1987 in Meopham, Kent, geboren, hatte ihre Karriere als Teenager begonnen. Nach einer Teilnahme an der britischen Castingshow „The X Factor“, bei der sie es unter die letzten zwölf Kandidatinnen schaffte, zog sie mit 17 Jahren nach Los Angeles, um sich der Girlgroup Paradiso Girls anzuschließen. Deren Single „Patron Tequila“ mit Lil Jon und Eve erreichte 2009 Platz drei der US-Dance-Charts. Der große Durchbruch gelang ihr jedoch als Stimme auf „Party Rock Anthem“, einem Song, der sechs Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 stand und auch in Großbritannien, Australien und Kanada die Hitlisten anführte. Der von Redfoo und SkyBlu produzierte Electro-House-Track wurde zu einer der meistverkauften digitalen Singles des Jahrzehnts und prägte den Sound unzähliger Clubs und Fitnessstudios.

Nach diesem Erfolg holte die Choreografin Robin Antin, Schöpferin der Pussycat Dolls, Bennett in das Projekt G.R.L. Die Gruppe, die mit Pitbulls „Wild Wild Love“ und der eigenen Single „Ugly Heart“ vor allem in Australien und Neuseeland reüssierte, erlebte 2014 eine tiefe Zäsur: Das Mitglied Simone Battle, zuvor Kandidatin der US-amerikanischen Version von „The X Factor“, nahm sich im Alter von 25 Jahren das Leben. G.R.L. veröffentlichte daraufhin den Song „Lighthouse“, um auf psychische Gesundheit aufmerksam zu machen, und löste sich 2015 auf. Bennett selbst thematisierte das Thema später in ihrem Solostück „Hurricane“, das sie eigenen Angaben zufolge für ihre Mutter und eine Freundin schrieb, die mit seelischen Krisen kämpften.

In den Tagen nach der Todesnachricht erinnerten Fans und Wegbegleiter auf verschiedenen Kontinenten an die Sängerin. In Lateinamerika, wo „Party Rock Anthem“ ebenfalls zur Hymne einer ganzen Generation wurde, hoben Medien wie „El Universal“ Bennetts jahrelange Inaktivität in den sozialen Netzwerken hervor – erst Ende Februar hatte sie auf Instagram ein Cover von „These Boots Are Made for Walkin’“ gepostet, das bei ihren Anhängern Freude über ihre Rückkehr auslöste. Aus britischer und US-amerikanischer Perspektive stand dagegen die Tragik im Vordergrund, dass Bennett innerhalb weniger Jahre das zweite Mitglied von G.R.L. ist, das viel zu früh stirbt.

Lauren Bennett hinterlässt ihre sechsjährige Tochter Harlow, die aus der Beziehung mit dem Tänzer Kenny Wormald stammt. In der Abschiedsbotschaft ihrer Bandkolleginnen heißt es, man werde „die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen für immer in Ehren halten“. Es ist das Bild einer Frau, deren Stimme einst Millionen in Bewegung versetzte und deren letzter öffentlicher Auftritt ein stilles, selbst aufgenommenes Video war – ein paar Zeilen aus einem alten Song, gesungen in einen leeren Raum.

Divergenz — wer erzählt sie wie
9%Niedrig
4 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.20
KritischWohlwollend
EURATLLATIND
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Atlantische / angloamerikanische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse0.00neutral
Indische & südasiatische Presse0.00neutral
Kontinentaleuropäische Presse0.00
Stimme

Former G.R.L. bandmates announce the passing of Lauren Bennett, without providing details on the cause.

Mechanismusfonte autorizzata

The news is presented through the group's official statement, lending authority and pathos without adding interpretation.

DistanzPragmatismus
Atlantische / angloamerikanische Presse+0.20
Stimme

Former bandmates pay tribute to Lauren Bennett, recalling her musical contribution and their friendship.

Mechanismustestimonianza diretta

The use of direct quotes from the statement creates a tone of shared mourning, while biographical details contextualize her career.

PragmatismusDistanz
Lateinamerikanische Presse0.00
Stimme

Former Paradiso Girls bandmates express their grief over the loss of Lauren Bennett, without specifying the cause.

Mechanismusfonte autorizzata

The statement from former colleagues is reported verbatim, giving voice to personal mourning without journalistic commentary.

DistanzPragmatismus
Indische & südasiatische Presse0.00
Stimme

Lauren Bennett's family confirms her death, while Indian media trace her career from early beginnings to global success.

Mechanismusbiografia contestualizzata

The article combines family confirmation with a detailed biography, building a complete portrait of the singer.

DistanzPragmatismus

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Die Stimme, die eine globale Party entfachte: Lauren Bennett gestorben

Die britische Sängerin, bekannt durch den Welthit „Party Rock Anthem“ und die Gruppe G.R.L., hinterlässt eine sechsjährige Tochter – die Todesursache ist unklar.

Am Montag verbreitete sich in den sozialen Netzwerken eine Nachricht, die mit drei Worten begann: „Our hearts are broken.“ Die ehemaligen Bandkolleginnen von G.R.L., Emmalyn Estrada, Natasha Slayton und Paula van Oppen, teilten den Tod von Lauren Bennett mit. Die Sängerin, die 2011 als Gastsolistin auf LMFAOs „Party Rock Anthem“ weltweit in die Charts stürmte, wurde 37 Jahre alt. Die Umstände ihres Todes blieben zunächst ungeklärt; die Familie bestätigte den Verlust, ohne eine Ursache zu nennen. In der knappen Mitteilung, die auch von früheren Weggefährtinnen der Paradiso Girls aufgegriffen wurde, stand die Erinnerung an eine „wunderschöne Seele“, die unzählige Leben berührt habe.

Bennett, 1987 in Meopham, Kent, geboren, hatte ihre Karriere als Teenager begonnen. Nach einer Teilnahme an der britischen Castingshow „The X Factor“, bei der sie es unter die letzten zwölf Kandidatinnen schaffte, zog sie mit 17 Jahren nach Los Angeles, um sich der Girlgroup Paradiso Girls anzuschließen. Deren Single „Patron Tequila“ mit Lil Jon und Eve erreichte 2009 Platz drei der US-Dance-Charts. Der große Durchbruch gelang ihr jedoch als Stimme auf „Party Rock Anthem“, einem Song, der sechs Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 stand und auch in Großbritannien, Australien und Kanada die Hitlisten anführte. Der von Redfoo und SkyBlu produzierte Electro-House-Track wurde zu einer der meistverkauften digitalen Singles des Jahrzehnts und prägte den Sound unzähliger Clubs und Fitnessstudios.

Nach diesem Erfolg holte die Choreografin Robin Antin, Schöpferin der Pussycat Dolls, Bennett in das Projekt G.R.L. Die Gruppe, die mit Pitbulls „Wild Wild Love“ und der eigenen Single „Ugly Heart“ vor allem in Australien und Neuseeland reüssierte, erlebte 2014 eine tiefe Zäsur: Das Mitglied Simone Battle, zuvor Kandidatin der US-amerikanischen Version von „The X Factor“, nahm sich im Alter von 25 Jahren das Leben. G.R.L. veröffentlichte daraufhin den Song „Lighthouse“, um auf psychische Gesundheit aufmerksam zu machen, und löste sich 2015 auf. Bennett selbst thematisierte das Thema später in ihrem Solostück „Hurricane“, das sie eigenen Angaben zufolge für ihre Mutter und eine Freundin schrieb, die mit seelischen Krisen kämpften.

In den Tagen nach der Todesnachricht erinnerten Fans und Wegbegleiter auf verschiedenen Kontinenten an die Sängerin. In Lateinamerika, wo „Party Rock Anthem“ ebenfalls zur Hymne einer ganzen Generation wurde, hoben Medien wie „El Universal“ Bennetts jahrelange Inaktivität in den sozialen Netzwerken hervor – erst Ende Februar hatte sie auf Instagram ein Cover von „These Boots Are Made for Walkin’“ gepostet, das bei ihren Anhängern Freude über ihre Rückkehr auslöste. Aus britischer und US-amerikanischer Perspektive stand dagegen die Tragik im Vordergrund, dass Bennett innerhalb weniger Jahre das zweite Mitglied von G.R.L. ist, das viel zu früh stirbt.

Lauren Bennett hinterlässt ihre sechsjährige Tochter Harlow, die aus der Beziehung mit dem Tänzer Kenny Wormald stammt. In der Abschiedsbotschaft ihrer Bandkolleginnen heißt es, man werde „die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen für immer in Ehren halten“. Es ist das Bild einer Frau, deren Stimme einst Millionen in Bewegung versetzte und deren letzter öffentlicher Auftritt ein stilles, selbst aufgenommenes Video war – ein paar Zeilen aus einem alten Song, gesungen in einen leeren Raum.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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Former bandmates pay tribute to Lauren Bennett, recalling her musical contribution and their friendship.

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The use of direct quotes from the statement creates a tone of shared mourning, while biographical details contextualize her career.

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Former Paradiso Girls bandmates express their grief over the loss of Lauren Bennett, without specifying the cause.

Mechanismusfonte autorizzata

The statement from former colleagues is reported verbatim, giving voice to personal mourning without journalistic commentary.

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