
Fifa hält an Anstoßzeit fest: Brasilien und Norwegen im WM-Achtelfinale bei extremer Hitze
Im MetLife Stadium von New Jersey treffen die favorisierten Brasilianer um Vinícius Júnior auf Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland – die Fifa änderte den Zeitplan trotz Temperaturen um 38 Grad Celsius nicht.
Die Fifa hat das WM-Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen am Sonntag (5. Juli) nicht von der ursprünglich angesetzten Anstoßzeit verschoben. Die Partie im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, wird wie geplant um 17 Uhr Ortszeit (in Mitteleuropa 23 Uhr MESZ) beginnen. Zwischenzeitlich war über eine Verschiebung um eine Stunde spekuliert worden, um Überschneidungen mit der zeitgleich stattfindenden Begegnung Mexiko gegen England im Azteca-Stadion zu vermeiden. Die Organisatoren berücksichtigten auch die vorhergesagte Hitzebelastung, die mit Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius gefühlter Hitze und möglichen Regenfällen einhergeht.
Brasiliens Weg ins Achtelfinale war von einer Mischung aus Souveränität und Mühen geprägt. Gegen Japan gelang ein knapper 2:1-Sieg nach Rückstand, wobei Gabriel Martinelli in der fünften Minute der Nachspielzeit traf. In der Gruppenphase hatte die Seleção Haiti und Schottland klar besiegt und gegen Marokko unentschieden gespielt. Vinícius Júnior avancierte mit vier Toren zum bislang herausragenden Akteur. Allerdings fällt Mittelfeldspieler Lucas Paquetá nach einer Verletzung aus; für ihn könnte Neymar, der laut Trainer Carlo Ancelotti durchspielen kann, oder Endrick auflaufen. Norwegen qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter Frankreich und setzte sich gegen Irak und Senegal durch. Im Sechzehntelfinale drehte das Team von Ståle Solbakken einen Rückstand gegen die Elfenbeinküste und siegte 2:1. Erling Haaland erzielte dabei sein fünftes Turniertor.
Das Duell lebt von den gegensätzlichen Stärken: Norwegen setzt auf die physische Präsenz Haalands und die Kreativität Martin Ødegaards, während Brasilien mit Tempo und Technik agiert. Schiedsrichter der Partie ist der US-Amerikaner Ismail Elfath. In lateinamerikanischen Medien wird die Begegnung als Prüfstein für Ancelottis Umbauprojekt gesehen; in norwegischen Berichten dominiert die Hoffnung auf eine historische Chance, erstmals seit 1998 wieder das Viertelfinale zu erreichen. Aus deutscher Perspektive ist das Spiel nicht im frei empfangbaren Fernsehen verfügbar, kann aber über internationale Streamingdienste verfolgt werden.
Der Sieger des Achtelfinals trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Mexiko und England, die um 20 Uhr Ortszeit angestoßen wird. Brasilien strebt nach dem sechsten Weltmeistertitel, Norwegen nach der ersten Viertelfinalteilnahme seit der Jahrtausendwende. Ein Weiterkommen gegen den Rekordweltmeister würde für die Skandinavier als Sensation gelten und den Druck auf die Seleção weiter erhöhen.
| Lateinamerikanische Presse | +0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Brasilien, beflügelt vom Comeback gegen Japan, geht als Favorit auf den sechsten Titel, muss sich aber vor dem gefährlichen Haaland in Acht nehmen.
Die Glaubwürdigkeit stützt sich auf historische Titel und Torstatistiken und erzeugt eine Erwartungshaltung der Überlegenheit mit einer lauernden Gefahr.
Das Spiel ist ein Sendetermin: Brasilien und Norwegen treffen live auf TVRI aufeinander.
Das einzige narrative Element ist die Sendezeit, die Ankündigung bleibt rein informativ.
Lässt jede Erwähnung des brasilianischen Comebacks gegen Japan, der Tore von Haaland oder der Jagd nach dem sechsten Titel aus.
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