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Ausgabe von 10:00 CETMittwoch, 1. Juli 2026
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Kriminalität & KatastrophenDienstag, 30. Juni 2026

Explosion in Monaco: Ukrainischer Geschäftsmann schwer verletzt – Verdächtiger flüchtig

Bei der Detonation eines Sprengsatzes vor einem Wohnhaus wurden am Montagabend drei Menschen verletzt; der mutmaßliche Täter floh nach Frankreich.

Am späten Montagabend ist im Fürstentum Monaco vor einem Wohngebäude in der Rue Révérend Père Louis Frolla ein Sprengsatz explodiert. Nach Angaben der monegassischen Behörden wurden dabei drei Personen verletzt: ein Mann, eine Frau und ein 13-jähriger Junge. Der Mann und die Frau erlitten lebensgefährliche Verletzungen, das Kind wurde leichter verwundet. Bei dem schwer verletzten Mann handelt es sich nach übereinstimmenden Medienberichten um den aus der Ukraine stammenden Geschäftsmann Vadym Yermolaiev, der auch die zyprische Staatsbürgerschaft besitzt.

Der Generalstaatsanwalt von Monaco, Stéphane Thibault, erklärte am Dienstag, die Tat werde als versuchter Mord und nicht als Terrorakt eingestuft. Ein Verdächtiger habe eine Tasche oder einen Rucksack am Hauseingang abgestellt und sei unmittelbar danach zu Fuß in Richtung der französischen Grenzgemeinde Beausoleil geflohen. Die Polizei fahndet mit Unterstützung französischer Gendarmen und zweier Hubschrauber nach dem Mann. Der Sprengsatz war nach Angaben von Staatsminister Christophe Mirmand mit Bolzen und Schrotkugeln gefüllt.

Während die Behörden die Identität der Opfer offiziell nicht bestätigten, berichten französische und ukrainische Medien übereinstimmend, dass Yermolaiev das Ziel des Anschlags war. Zur Identität der schwer verletzten Frau gibt es widersprüchliche Angaben: Einige Quellen bezeichnen sie als seine Ehefrau, andere als Lebensgefährtin; die offizielle Ehefrau Anna Yermolaieva erklärte gegenüber ukrainischen Medien, sie sei zum Tatzeitpunkt nicht vor Ort gewesen. Der Gesundheitszustand des Mannes wurde nach anfänglich kritischer Einstufung stabilisiert; der Frau mussten nach übereinstimmenden Berichten beide Beine amputiert werden.

Yermolaiev, 58, stammt aus Dnipro, hatte 2019 die ukrainische Staatsbürgerschaft aufgegeben und lebte seit 2021 in Monaco. Die Ukraine verhängte im Dezember 2023 Sanktionen gegen ihn, weil er nach der russischen Annexion der Krim dort weiterhin Alkoholgeschäfte betrieben haben soll. Französische Ermittler prüfen laut Le Figaro vorrangig eine Beteiligung des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, doch offizielle Stellen haben dies nicht bestätigt. Die Ermittlungen dauern an.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Kontinentaleuropäische PresseLateinamerikanische Presse
Kontinentaleuropäische Presse
AlarmEmpörungDringlichkeit

Ein Bombenanschlag in Monaco hat den ukrainischen Oligarchen Wadim Ermolajew und seine Familie schwer verletzt. Die Behörden sprechen von einer vorsätzlichen und abscheulichen Tat, das Fürstentum steht unter Schock. Eine grenzüberschreitende Fahndung läuft.

Lateinamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Eine Paketbombe explodierte in Monaco und verletzte einen ukrainischen Tycoon und zwei weitere Personen. Die Behörden schließen Terrorismus vorerst aus und suchen einen nach Frankreich geflohenen Verdächtigen. Der Angriff ist beispiellos im sicheren Fürstentum.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Explosion in Monaco: Ukrainischer Geschäftsmann schwer verletzt – Verdächtiger flüchtig

Bei der Detonation eines Sprengsatzes vor einem Wohnhaus wurden am Montagabend drei Menschen verletzt; der mutmaßliche Täter floh nach Frankreich.

Am späten Montagabend ist im Fürstentum Monaco vor einem Wohngebäude in der Rue Révérend Père Louis Frolla ein Sprengsatz explodiert. Nach Angaben der monegassischen Behörden wurden dabei drei Personen verletzt: ein Mann, eine Frau und ein 13-jähriger Junge. Der Mann und die Frau erlitten lebensgefährliche Verletzungen, das Kind wurde leichter verwundet. Bei dem schwer verletzten Mann handelt es sich nach übereinstimmenden Medienberichten um den aus der Ukraine stammenden Geschäftsmann Vadym Yermolaiev, der auch die zyprische Staatsbürgerschaft besitzt.

Der Generalstaatsanwalt von Monaco, Stéphane Thibault, erklärte am Dienstag, die Tat werde als versuchter Mord und nicht als Terrorakt eingestuft. Ein Verdächtiger habe eine Tasche oder einen Rucksack am Hauseingang abgestellt und sei unmittelbar danach zu Fuß in Richtung der französischen Grenzgemeinde Beausoleil geflohen. Die Polizei fahndet mit Unterstützung französischer Gendarmen und zweier Hubschrauber nach dem Mann. Der Sprengsatz war nach Angaben von Staatsminister Christophe Mirmand mit Bolzen und Schrotkugeln gefüllt.

Während die Behörden die Identität der Opfer offiziell nicht bestätigten, berichten französische und ukrainische Medien übereinstimmend, dass Yermolaiev das Ziel des Anschlags war. Zur Identität der schwer verletzten Frau gibt es widersprüchliche Angaben: Einige Quellen bezeichnen sie als seine Ehefrau, andere als Lebensgefährtin; die offizielle Ehefrau Anna Yermolaieva erklärte gegenüber ukrainischen Medien, sie sei zum Tatzeitpunkt nicht vor Ort gewesen. Der Gesundheitszustand des Mannes wurde nach anfänglich kritischer Einstufung stabilisiert; der Frau mussten nach übereinstimmenden Berichten beide Beine amputiert werden.

Yermolaiev, 58, stammt aus Dnipro, hatte 2019 die ukrainische Staatsbürgerschaft aufgegeben und lebte seit 2021 in Monaco. Die Ukraine verhängte im Dezember 2023 Sanktionen gegen ihn, weil er nach der russischen Annexion der Krim dort weiterhin Alkoholgeschäfte betrieben haben soll. Französische Ermittler prüfen laut Le Figaro vorrangig eine Beteiligung des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, doch offizielle Stellen haben dies nicht bestätigt. Die Ermittlungen dauern an.

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Ein Bombenanschlag in Monaco hat den ukrainischen Oligarchen Wadim Ermolajew und seine Familie schwer verletzt. Die Behörden sprechen von einer vorsätzlichen und abscheulichen Tat, das Fürstentum steht unter Schock. Eine grenzüberschreitende Fahndung läuft.

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Eine Paketbombe explodierte in Monaco und verletzte einen ukrainischen Tycoon und zwei weitere Personen. Die Behörden schließen Terrorismus vorerst aus und suchen einen nach Frankreich geflohenen Verdächtigen. Der Angriff ist beispiellos im sicheren Fürstentum.

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