
Mindestens sechs Tote bei Brand in Antwerpener Wohnhochhaus
Die Feuerwehr kämpft in einem zehnstöckigen Gebäude im Stadtteil Linkeroever gegen die Flammen, die Ursache ist noch ungeklärt.
Bei einem Brand in einem zehnstöckigen Wohnhaus im Antwerpener Stadtteil Linkeroever sind am Mittwochvormittag mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der belgischen Polizei brach das Feuer gegen 10 Uhr in dem Gebäude am August-Vermeylenlaan aus, in dem mehr als 200 Menschen gemeldet sind. Eine dichte schwarze Rauchsäule stieg aus den oberen Stockwerken auf und erschwerte die Rettungsarbeiten erheblich.
Die Einsatzkräfte evakuierten das gesamte Gebäude und durchsuchten die Wohnungen nach weiteren Opfern. Die Polizei bestätigte am Nachmittag sechs Tote sowie mehrere Schwer- und Leichtverletzte. Ein medizinischer Notfallplan wurde aktiviert, um die umliegenden Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen. In sozialen Medien verbreitete Videos zeigen einen Mann, der sich über seinen Balkon in ein Nachbarfenster rettete, um dem Rauch zu entkommen. Der frühere Antwerpener Bürgermeister Bob Cools, der mit seiner Familie im achten Stock wohnte, wurde nach Behördenangaben evakuiert und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Über den Ausgangsort des Feuers liegen widersprüchliche Angaben vor. Während die meisten flämischen Medien und die Feuerwehrsprecherin von einem Brandausbruch im achten Stock berichten, nannte eine Polizeisprecherin gegenüber dem Sender VTM das Erdgeschoss als Ursprungsort. Die Brandursache ist offiziell noch ungeklärt. Mehrere Zeugen berichteten der Zeitung „De Standaard“ von Arbeiten auf dem Dach oder an der Elektroinstallation; die Polizei erklärte, diese Hinweise würden in die Ermittlungen einfließen, ein Brandsachverständiger und das forensische Labor seien eingeschaltet.
Das Viertel Linkeroever am linken Scheldeufer ist ein großflächiges Wohngebiet mit zahlreichen Hochhäusern und grenzt an einen Park, in dem im Sommer Freiluftkonzerte stattfinden. Der belgische Premierminister Bart De Wever, zugleich ehemaliger Bürgermeister Antwerpens, sprach den Opfern und Evakuierten sein Mitgefühl aus und dankte den Rettungskräften. Die Anwohner wurden aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten.
Die Löscharbeiten dauerten am Nachmittag an, die Suche nach möglichen weiteren Opfern war wegen der starken Rauchentwicklung und der schlechten Sicht im Gebäudeinnern noch nicht abgeschlossen. Die Polizei betonte, die Opferzahl sei vorläufig und könne sich im Laufe der weiteren Durchsuchung noch erhöhen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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In Antwerpen brach ein dramatischer Brand in einem zehnstöckigen Gebäude aus, Flammen und dichter Rauch waren weithin sichtbar. Augenzeugen schildern panische Szenen, Menschen flohen über Balkone, leblose Körper wurden herausgetragen. Die Rettungsarbeiten dauern an, und es ist unklar, wie viele Personen zum Zeitpunkt des Feuers zu Hause waren.
Ein Großbrand erfasste ein zehnstöckiges Wohnhaus in Antwerpen und forderte mehrere Todesopfer. Die Behörden evakuierten das Gebäude und leiteten eine großangelegte Rettungsaktion ein, während die Ursache noch ermittelt wird und Zeugen von laufenden Dachdeckerarbeiten berichten.
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