
Erdbeben in Venezuela: Schönheitskönigin und Freund tot unter Trümmern geborgen
Die 23-jährige Skarlent Rodríguez und José Castro wurden nach tagelanger Suche in Catia La Mar gefunden – die Familie bestätigte den Tod auf einer Spendenplattform.
In den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses im venezolanischen Catia La Mar sind die Leichen der 23-jährigen Skarlent Rodríguez und ihres Lebensgefährten José Castro entdeckt worden. Nach Angaben der Angehörigen lagen die beiden Seite an Seite, als Rettungskräfte sie am 29. Juni bargen. Das Gebäude im Bundesstaat La Guaira war am 24. Juni bei zwei kurz aufeinanderfolgenden schweren Erdbeben kollabiert.
Die Familien bestätigten den Tod in einem gemeinsamen Spendenaufruf auf der Plattform GoFundMe. Dort schrieben sie, das Paar sei „zusammen bis zum Ende“ gefunden worden. Die Kampagne war ursprünglich zur Finanzierung der Suchaktion eingerichtet worden; nun sollen die Mittel für die Bestattungskosten verwendet werden. Die Familie Castros verlor bei dem Beben vier weitere Angehörige – Vater, Großmutter, Onkel und Tante –, während Rodríguez’ Verwandte nach eigenen Angaben seit dem Verschwinden der jungen Frau nicht mehr arbeiten konnten.
Die Erdbeben, deren Epizentrum nach Behördenangaben vor der Karibikküste lag, haben in Venezuela eine amtliche Opferzahl von 2.295 Toten und mehr als 11.000 Verletzten gefordert. Zehntausende gelten weiterhin als vermisst. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez rief eine siebentägige Staatstrauer aus. Die Bergungsarbeiten in der besonders stark zerstörten Küstenregion La Guaira dauern an.
Skarlent Rodríguez, die aus Venezuela stammte und in Florida lebte, war 2025 zur „Miss Grand Orlando“ gekrönt worden und hatte anschließend am Wettbewerb um den Titel der Miss Grand Florida teilgenommen. Die Organisation Miss Grand Florida würdigte sie als lebensfrohe Person mit einem ansteckenden Lächeln. Rodríguez war erst vor wenigen Monaten mit ihrem Partner in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die genauen Umstände des Gebäudeeinsturzes sind weiterhin Gegenstand der Untersuchungen der örtlichen Behörden.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Jordanische Rettungsteams haben in Venezuela ein Kind lebend aus den Trümmern geborgen – ein seltener Erfolg nach den verheerenden Erdbeben. Die Rettung wird als Beweis für internationale Zusammenarbeit und das Können der Retter dargestellt. Der tragische Tod eines Models und ihres Freundes wird nicht erwähnt, der Fokus liegt auf einem hoffnungsvollen Ausgang.
Das Erdbeben in Venezuela und der Tod eines Models und ihres Freundes werden von diesem Presseblock nicht abgedeckt. Stattdessen konzentriert sich der Block auf innenpolitische Entwicklungen, Promi-Gesundheitsnachrichten und Sport. Die Auslassung impliziert, dass die Tragödie in dieser Region nicht als berichtenswert angesehen wird.
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