
Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Südosttürkei – keine Opfer gemeldet
Die türkische Katastrophenschutzbehörde meldet ein Beben der Magnitude 5 in der Provinz Malatya, das in mehreren Provinzen zu spüren war, jedoch ohne Schäden blieb.
Ein Erdbeben der Magnitude 5 hat am Samstagmorgen den Südosten der Türkei erschüttert. Nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum im Bezirk Battalgazi der Provinz Malatya. Das Beben ereignete sich um 6.20 Uhr Ortszeit (3.20 Uhr GMT) und war auch in den umliegenden Provinzen Elazığ, Adıyaman, Tunceli und Şanlıurfa deutlich zu spüren. Unmittelbar nach dem Erdstoß meldeten die Behörden: Es gebe keine Berichte über Verletzte oder Schäden.
Die AFAD erklärte in einer Stellungnahme, es seien keine kritischen Entwicklungen registriert worden. Umweltminister Murat Kurum schrieb auf der Plattform X, man bewerte derzeit alle eingehenden Meldungen, habe aber keine negativen Folgen festgestellt. Einsatzkräfte blieben weiterhin im Feld, um die Lage zu sondieren. Aus den betroffenen Provinzen lagen zunächst keine abweichenden Informationen vor.
Die Türkei wird von mehreren geologischen Verwerfungslinien durchzogen, die in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Katastrophen geführt haben. Im Jahr 2023 hatte ein zerstörerisches Beben im Südosten des Landes mehr als 53.000 Menschen das Leben gekostet und zahlreiche Städte in der Region verwüstet. Das aktuelle Beben ereignete sich in derselben tektonisch aktiven Zone, doch blieb es nach ersten Erkenntnissen ohne vergleichbare Auswirkungen.
Die Behörden betonten, die Überprüfung aller Hinweise dauere an. Bislang handelt es sich bei der Schadensfreiheit um eine vorläufige Feststellung. Weitere Angaben zu möglichen Nachbeben oder strukturellen Beeinträchtigungen lagen zunächst nicht vor.
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
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| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
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