
Die Viertelfinalpaarungen der WM 2026: Frankreich gegen Marokko eröffnet die Runde der letzten Acht
Sechs europäische Teams, dazu Argentinien und Marokko, kämpfen ab Donnerstag um den Einzug ins Halbfinale – mit einem brisanten Wiederauftakt der Halbfinalbegegnung von 2022.
Mit dem Duell zwischen Frankreich und Marokko beginnt an diesem Donnerstag im Gillette Stadium von Foxborough die Runde der letzten Acht der Weltmeisterschaft 2026. Die Auslosung hat den beiden Mannschaften jene Begegnung als Viertelfinalauftakt zugewiesen, die bereits vor vier Jahren in Katar das Halbfinale prägte – damals setzten sich die Franzosen mit 2:0 durch. Nun treffen der amtierende Vizeweltmeister und der Überraschungshalbfinalist von 2022 erneut aufeinander, wobei der Sieger im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Spanien gegen Belgien wartet.
Frankreich reist als ungeschlagener Turnierfavorit in die Partie. Das Team von Didier Deschamps gewann alle fünf bisherigen Spiele, darunter ein 3:0 gegen Schweden im Sechzehntelfinale und ein knappes 1:0 gegen Paraguay im Achtelfinale, das durch einen von Kylian Mbappé verwandelten Strafstoß entschieden wurde. Mit sieben Treffern führt Mbappé die Torschützenliste an, flankiert von Ousmane Dembélé und Michael Olise, die gemeinsam eine der durchschlagskräftigsten Offensivreihen des Turniers bilden. Die Equipe Tricolore steht zum vierten Mal in Folge im Viertelfinale – ein Novum in ihrer Historie – und hat in acht der letzten zehn WM-Viertelfinalteilnahmen den Einzug in die Runde der letzten Vier geschafft.
Marruecko hingegen hat sich nach einem zweiten Gruppenplatz hinter Brasilien über die Niederlande (5:4 im Elfmeterschießen) und ein klares 3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada den Weg in die Runde der besten Acht gebahnt. Die von Mohamed Ouahbi trainierte Mannschaft um Achraf Hakimi und Yassine Bounou will an die historische Halbfinalteilnahme von 2022 anknüpfen und erneut afrikanische WM-Geschichte schreiben. Die personelle Frage kreist um Offensivkraft Ismael Saibari, der sich im Achtelfinale eine Oberschenkelverletzung zuzog und dessen Einsatz fraglich ist. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Ansetzung des argentinischen Schiedsrichters Facundo Tello, der bereits das Viertelfinale 2022 zwischen Marokko und Portugal leitete und damals heftige Kritik portugiesischer Spieler auf sich zog.
Die weiteren Viertelfinalpartien komplettieren ein überwiegend europäisch geprägtes Feld: Am Freitag trifft Spanien, das seit 35 Spielen ungeschlagen ist und als erstes Team der WM-Geschichte sechs Partien in Folge ohne Gegentor blieb, in Los Angeles auf Belgien. Die Belgier, die den Gastgeber USA mit 4:1 bezwangen, müssen auf den am Knie verletzten Amadou Onana verzichten. Am Samstag fordert Norwegen um Torjäger Erling Haaland in Miami die englische Auswahl, die sich in einem hitzigen Achtelfinale in der Höhe von Mexiko-Stadt mit 3:2 gegen den Gastgeber durchsetzte. Zeitgleich kämpft Titelverteidiger Argentinien in Kansas City gegen die Schweiz, die erstmals seit 1954 wieder in einem WM-Viertelfinale steht.
Sechs europäische Mannschaften, eine südamerikanische und eine afrikanische – die Zusammensetzung des Viertelfinales spiegelt die anhaltende Dominanz der UEFA wider, die mit 75 Prozent der Plätze das Ergebnis der Turniere 2006 und 2018 egalisiert. Für die vier noch titellosen Teams – Marokko, Belgien, Norwegen und die Schweiz – bietet sich die Chance, dem Kreis der Weltmeister näher zu rücken, während Frankreich, Spanien, England und Argentinien ihre Sammlungen erweitern wollen. Die Sieger der vier Partien erreichen das Halbfinale und haben damit mindestens acht Spiele im Turnier bestritten, ehe am 19. Juli im MetLife Stadium von New Jersey der neue Weltmeister gekrönt wird.
| Lateinamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Latin America celebrates the rematch between France and Morocco, highlighting the strength of the Moroccan underdog and the referee controversy as elements that make the clash even more thrilling.
A narrative of revenge and underdog challenge is built, using the 2022 reference to raise the stakes and emotionally engage the audience.
Other quarterfinal matches and the broader tournament context are omitted, focusing solely on the France-Morocco duel.
The Atlantic ranks the eight teams by history and ranking, clearly separating the world champions from the rest, and reduces Morocco to a statistical data point without pathos.
A hierarchy based on titles and FIFA positions is adopted, normalizing the disparity between teams and presenting the tournament as a logical progression of favorites.
The emotional narrative of the rematch and the referee controversy are omitted, as well as Morocco's fighting journey, to maintain a detached and statistical tone.
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