
Apples Produktoffensive: Samsung und LG starten OLED-Fertigung für iPhone 18 Pro und erstes Faltgerät
Die südkoreanischen Displayhersteller haben mit der Massenproduktion begonnen und untermauern damit den erwarteten September-Start, während Datenschutzbedenken die neue App-Store-Personalisierung begleiten.
Die Vorbereitungen für Apples nächste Produktgeneration verdichten sich entlang der Zulieferkette. Samsung Display und LG Display haben mit der Massenproduktion von OLED-Panels für die 2026er-Modellreihe begonnen, wie aus südkoreanischen Branchenberichten hervorgeht. Betroffen sind die iPhone-18-Pro- und Pro-Max-Modelle, ein faltbares iPhone – in Medien als iPhone Ultra bezeichnet – sowie ein iPad mini und das MacBook Pro. Der chinesische Panelhersteller BOE bleibt nach Qualitätsproblemen bei vorherigen Lieferungen außen vor. Die zeitliche Taktung der Fertigung signalisiert, dass Apple an der traditionellen September-Vorstellung festhält, entgegen früherer Spekulationen über Verzögerungen beim Faltgerät.
Die Arbeitsteilung unter den koreanischen Zulieferern spiegelt Apples gestaffelte Produktstrategie. Samsung Display liefert exklusiv die Panels für das faltbare iPhone (geschätzt 10 Millionen Stück), das iPad mini und das MacBook Pro, während LG Display die Apple Watch Series 12 allein bestückt. Bei den iPhone-18-Pro-Varianten teilen sich beide Hersteller ein Volumen von bis zu 90 Millionen Einheiten. Diese Konzentration vertieft die Abhängigkeit der koreanischen Displayindustrie vom kalifornischen Konzern: Laut Geschäftsberichten entfielen zuletzt 45,6 Prozent des Samsung-Display-Umsatzes auf den amerikanischen Markt, bei LG Display sogar 58,4 Prozent auf einen als Apple identifizierten Großkunden.
Mit dem faltbaren iPhone betritt Apple ein Segment, das preislich Neuland darstellt. Aus US-amerikanischen Analystenkreisen werden Einstiegspreise zwischen 2.000 und 2.400 Dollar genannt. Daten des amerikanischen Wiederverkaufsportals SellCell zeigen indes, dass faltbare Smartphones im ersten Jahr durchschnittlich 64,6 Prozent an Wert verlieren – deutlich mehr als konventionelle Geräte. Sollte Apple jedoch die für seine iPhones typische Restwerthaltigkeit von rund 51,5 Prozent nach zwölf Monaten erreichen, läge der Wiederverkaufswert des Faltgeräts rechnerisch zwischen 1.030 und 1.236 Dollar. In Indien wird unterdessen über eine gestaffelte Markteinführung spekuliert, bei der das Standard-iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 erscheint, während die Pro-Modelle und das Faltgerät im September lanciert werden.
Parallel zur Hardware-Offensive entzündet sich eine Datenschutzdebatte. Sicherheitsforscher der Gruppe Mysk werfen Apple vor, im App Store nahezu jede Nutzerinteraktion – einschließlich Tippgeschwindigkeit – detailliert aufzuzeichnen, ohne eine Opt-out-Möglichkeit anzubieten. Die Daten flössen in die neue Funktion „Personalisierte Kollektionen“ ein, die App-Empfehlungen individuell zuschneidet. Aus Washingtoner Sicht nährt dies die anhaltende Diskussion über die Grenzen personalisierter Dienste. Jenseits der Konsumelektronik vermeldeten internationale Forscherteams Fortschritte: Ein mathematisches Modell soll die Suche nach habitablen Exoplaneten effizienter machen, und eine Studie mit dem humanoiden Roboter Pepper belegt, dass Menschen selbst offensichtlichen Maschinen rasch Empathie entgegenbringen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Apple bereitet die Markteinführung seines ersten faltbaren iPhones vor, was Begeisterung auslöst, sieht sich jedoch Vorwürfen ausgesetzt, eine neue App-Store-Funktion zeichne jeden Tipp auf, um Empfehlungen zu personalisieren, was Datenschutzalarm auslöst.
Koreanische Displayhersteller haben alle OLED-Panel-Bestellungen für Apples Geräte 2026, einschließlich des faltbaren, an sich gezogen und chinesische Konkurrenten aufgrund von Qualitätsproblemen ausgeschlossen, während Marktdaten warnen, dass das Telefon innerhalb eines Jahres über 60 % seines Wertes verlieren könnte.
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