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Wissenschaft & GesundheitFreitag, 3. Juli 2026

WHO erklärt Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff für beendet

Nach Abschluss der Quarantäne der letzten Kontaktperson und ohne neue Fälle seit Mai gilt der Ausbruch als überwunden – die wissenschaftliche Aufarbeitung beginnt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Hantavirus-Ausbruch an Bord des Expeditionskreuzfahrtschiffs MV Hondius offiziell für beendet erklärt. Am Donnerstag vermeldete WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, die letzte Kontaktperson habe die 42-tägige Quarantäne abgeschlossen, sei negativ getestet und in ihr Heimatland zurückgekehrt. Seit dem 25. Mai seien keine neuen Fälle mehr registriert worden. Damit endet ein Geschehen, das in 33 Ländern und Territorien Gesundheitsbehörden mobilisiert und mehr als 650 Kontaktpersonen unter Beobachtung gestellt hatte.

Der Ausbruch war durch das Anden-Hantavirus verursacht worden, den einzigen bekannten Stamm, der von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Insgesamt wurden 13 Fälle – zwölf bestätigt, ein wahrscheinlicher – mit dem Schiff in Verbindung gebracht, drei Personen starben. Die unter niederländischer Flagge fahrende Hondius war am 1. April von Ushuaia in Argentinien ausgelaufen und hatte abgelegene Inseln im Südatlantik angelaufen. Nachdem erste schwere Atemwegserkrankungen und Todesfälle auftraten, wurde das Schiff zunächst nach Teneriffa umgeleitet, wo Passagiere evakuiert wurden, bevor es am 18. Mai in Rotterdam festmachte und eine reduzierte Besatzung unter Quarantäne gestellt wurde.

Aus Sicht der WHO ist die akute Gefahr für die öffentliche Gesundheit gebannt, doch die wissenschaftliche Aufarbeitung steht erst am Anfang. Die Organisation koordiniert eine Studie mit 21 Ländern, um den Krankheitsverlauf besser zu verstehen und Grundlagen für Diagnostika, Therapeutika und Impfstoffe zu schaffen. Parallel dazu bleibt die Herkunft des Virus ungeklärt: Die ursprüngliche Annahme, ein Passagier habe sich in einer Endemieregion Argentiniens infiziert, wurde durch eine Untersuchung des argentinischen Gesundheitsministeriums im Juni erschüttert, die in einer zweiten Provinz keine virustragenden Nager nachweisen konnte. Diana Rojas Alvarez, Leiterin des WHO-Bereichs für Epidemien mit hohem Schadenspotenzial, betonte, das Anden-Virus und andere Hantaviren stellten weiterhin eine Bedrohung für Südamerika und weitere Endemiegebiete dar.

Die Episode fällt in eine Phase, in der die WHO ihre Mitgliedstaaten drängt, das Pandemieabkommen noch in diesem Monat zu finalisieren. Unabhängig davon wird die Überwachung von Hantaviren in den betroffenen Regionen fortgesetzt. Der nächste greifbare Schritt ist die von der WHO angekündigte multinationale Studie, deren Ergebnisse die Entwicklung spezifischer medizinischer Gegenmittel ermöglichen sollen.

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Lateinamerikanische Presse/ Bolivarisch / progressiv
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Die WHO hat den Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das von Ushuaia in Argentinien ablegte, für beendet erklärt. Die letzte Kontaktperson beendete die Quarantäne, wurde negativ getestet und kehrte nach Hause zurück, womit ein internationaler Alarm mit 13 Fällen und drei Todesfällen endete. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Vorfalls geht weiter.

Atlantische / angloamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Die Weltgesundheitsorganisation hat das Ende des Hantavirus-Ausbruchs im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius bekannt gegeben. Nachdem die letzte Kontaktperson die Quarantäne verlassen hat und seit dem 25. Mai keine neuen Fälle gemeldet wurden, wurde der globale Gesundheitsalarm aufgehoben. Der Fokus liegt nun auf der wissenschaftlichen Analyse zur Verhinderung künftiger Vorfälle.

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WHO erklärt Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff für beendet

Nach Abschluss der Quarantäne der letzten Kontaktperson und ohne neue Fälle seit Mai gilt der Ausbruch als überwunden – die wissenschaftliche Aufarbeitung beginnt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Hantavirus-Ausbruch an Bord des Expeditionskreuzfahrtschiffs MV Hondius offiziell für beendet erklärt. Am Donnerstag vermeldete WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, die letzte Kontaktperson habe die 42-tägige Quarantäne abgeschlossen, sei negativ getestet und in ihr Heimatland zurückgekehrt. Seit dem 25. Mai seien keine neuen Fälle mehr registriert worden. Damit endet ein Geschehen, das in 33 Ländern und Territorien Gesundheitsbehörden mobilisiert und mehr als 650 Kontaktpersonen unter Beobachtung gestellt hatte.

Der Ausbruch war durch das Anden-Hantavirus verursacht worden, den einzigen bekannten Stamm, der von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Insgesamt wurden 13 Fälle – zwölf bestätigt, ein wahrscheinlicher – mit dem Schiff in Verbindung gebracht, drei Personen starben. Die unter niederländischer Flagge fahrende Hondius war am 1. April von Ushuaia in Argentinien ausgelaufen und hatte abgelegene Inseln im Südatlantik angelaufen. Nachdem erste schwere Atemwegserkrankungen und Todesfälle auftraten, wurde das Schiff zunächst nach Teneriffa umgeleitet, wo Passagiere evakuiert wurden, bevor es am 18. Mai in Rotterdam festmachte und eine reduzierte Besatzung unter Quarantäne gestellt wurde.

Aus Sicht der WHO ist die akute Gefahr für die öffentliche Gesundheit gebannt, doch die wissenschaftliche Aufarbeitung steht erst am Anfang. Die Organisation koordiniert eine Studie mit 21 Ländern, um den Krankheitsverlauf besser zu verstehen und Grundlagen für Diagnostika, Therapeutika und Impfstoffe zu schaffen. Parallel dazu bleibt die Herkunft des Virus ungeklärt: Die ursprüngliche Annahme, ein Passagier habe sich in einer Endemieregion Argentiniens infiziert, wurde durch eine Untersuchung des argentinischen Gesundheitsministeriums im Juni erschüttert, die in einer zweiten Provinz keine virustragenden Nager nachweisen konnte. Diana Rojas Alvarez, Leiterin des WHO-Bereichs für Epidemien mit hohem Schadenspotenzial, betonte, das Anden-Virus und andere Hantaviren stellten weiterhin eine Bedrohung für Südamerika und weitere Endemiegebiete dar.

Die Episode fällt in eine Phase, in der die WHO ihre Mitgliedstaaten drängt, das Pandemieabkommen noch in diesem Monat zu finalisieren. Unabhängig davon wird die Überwachung von Hantaviren in den betroffenen Regionen fortgesetzt. Der nächste greifbare Schritt ist die von der WHO angekündigte multinationale Studie, deren Ergebnisse die Entwicklung spezifischer medizinischer Gegenmittel ermöglichen sollen.

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