
Wetterwarnungen in Iran, Russland und den Emiraten: Sturm, Staub und Regen erwartet
Meteorologische Behörden in Teheran, Moskau und Abu Dhabi haben für die kommenden Tage Warnungen vor starken Winden, heftigen Regenfällen und Staubstürmen herausgegeben, die den Verkehr beeinträchtigen und Gefahren für die Bevölkerung mit sich bringen könnten.
Die nationalen Wetterdienste Irans, Russlands und der Vereinigten Arabischen Emirate warnen für die zweite Wochenhälfte vor teils gefährlichen Wetterlagen. Betroffen sind vor allem die Küstenregionen am Kaspischen Meer und am Persischen Golf, das iranische Hochland sowie die Hauptstadt Moskau. Konkrete Schadensmeldungen liegen bislang nicht vor.
Nach Angaben der iranischen Meteorologiebehörde gilt für Donnerstag und die Folgetage eine orangefarbene Warnstufe – die zweithöchste – für mehrere Provinzen im Norden und Süden des Landes. In den Küstenprovinzen Mazandaran, Gilan und Golestan sowie in Ardabil, West- und Ost-Aserbaidschan, Nord-Chorasan und Teilen von Chorasan-Razavi werden heftige Regenfälle, Gewitter, Hagel und orkanartige Böen erwartet. Die Behörde warnt vor Sturzfluten, überfluteten Straßen und Erdrutschen. Gleichzeitig wird für die Seegebiete des Kaspischen Meeres und des Persischen Golfs eine separate Warnung herausgegeben: Windgeschwindigkeiten von 24 bis 30 Knoten und Wellenhöhen von zwei bis drei Metern könnten Schiffsverkehr, Fischerei und Offshore-Anlagen beeinträchtigen. Schwimmern und Tauchern wird dringend vom Betreten des Wassers abgeraten. Im Süden und Westen des Landes, insbesondere in den Provinzen Chuzestan, Buschehr und Hormozgan, rechnen die Meteorologen zudem mit der Bildung einer Staubfront über dem Irak, die in den kommenden Tagen zu starker Sichtminderung und schlechter Luftqualität führen dürfte. Für Teheran wird bei Höchstwerten um 36 Grad Celsius eine leichte Abkühlung um zwei bis drei Grad vorhergesagt; die wärmsten Orte des Landes sind Ahvaz mit bis zu 45 Grad, die kühlsten die Provinzstadt Schahrekord mit nur 9 Grad.
Aus Moskau meldet der Wetterdienst „Fobos“ eine stabile, aber kühle Witterung. Am Mittwoch dominiert ein Hochdruckgebiet mit wechselnder Bewölkung und ohne Niederschlag. Die Temperaturen erreichen 20 bis 23 Grad, begleitet von nordwestlichem Wind mit drei bis acht Metern pro Sekunde. Die Meteorologin Tatjana Posdnjakowa vom Portal „Meteonowosti“ dämpft Erwartungen auf eine baldige Hitzewelle: Weder Ende Juni noch Anfang Juli sei mit sommerlicher Wärme zu rechnen; erst zum Monatswechsel könnten die Werte auf das klimatische Mittel zurückkehren.
Das Nationale Zentrum für Meteorologie der Emirate prognostiziert für den Folgetag heiteres bis teilweise bewölktes Wetter. Am Nachmittag können sich östlich und südlich Quellwolken bilden, aus denen vereinzelt Regen fällt. Der Wind weht aus südöstlichen bis nordwestlichen Richtungen mit 10 bis 25 Kilometern pro Stunde, in Böen bis 45 Kilometer pro Stunde, und kann vor allem im Westen Staub aufwirbeln. Die See im Arabischen Golf ist leicht bis mäßig bewegt, zeitweise unruhig; im Golf von Oman werden ähnliche Bedingungen erwartet.
Die Warnungen bleiben vorerst bestehen. Alle genannten Behörden rufen zu erhöhter Vorsicht auf, insbesondere in Küstennähe und in den ausgewiesenen Unwetterregionen. Über tatsächliche Schäden oder Opfer ist gegenwärtig nichts bekannt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die iranischen Wetterbehörden haben für mehrere Provinzen orangefarbene Warnungen herausgegeben: Sturmwinde, Staubstürme, Starkregen, Hagel und gefährlich hoher Seegang im Kaspischen Meer und im Persischen Golf. Vom Baden und Fischen wird wegen Ertrinkungsgefahr und Schäden an Netzen und Käfigen dringend abgeraten. In Teheran wird ein Temperaturrückgang erwartet, und Staub aus dem Irak könnte den Süden und Westen erreichen.
In Moskau wird es zur Wochenmitte wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei. Die Tagestemperaturen erreichen 20–23°C, bei schwachem Nordwestwind. Das Hoch über Zentralrussland sorgt für stabiles, trockenes Wetter.
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