
Frankreichs erster K.-o.-Test: Schwedens Wankelmut trifft auf die Effizienz des Mitfavoriten
Nach einer makellosen Gruppenphase beginnt für die Équipe Tricolore im WM-Achtelfinale gegen Schweden der Ernst des Turniers – der Sieger trifft auf Paraguay.
Im MetLife Stadium von East Rutherford, New Jersey, beginnt an diesem Dienstag für Frankreich die zweite, die entscheidende Phase dieser Weltmeisterschaft. Nach drei Siegen in der Gruppe I, die mit zehn Toren und nur zwei Gegentreffern abgeschlossen wurde, wartet im Achtelfinale eine schwedische Mannschaft, die in der Vorrunde Extreme durchlebte: einem 5:1-Auftaktsieg gegen Tunesien folgte ein 1:5 gegen die Niederlande, ehe ein 1:1 gegen Japan das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten sicherte. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Nationen bei einer Weltmeisterschaft.
Die französische Offensive um Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé, die beide bereits vier Turniertore erzielten, präsentierte sich in der Gruppenphase von ihrer effizientesten Seite. 26 Prozent aller Abschlüsse führten zu einem Tor – ein Wert, den die Schweden mit 23 Prozent nahezu erreichen. Trainer Didier Deschamps, der nach dem Tod seiner Mutter wieder an die Seitenlinie zurückgekehrt ist, warnte dennoch vor der schwedischen Konterstärke und deren Gefahr bei Standardsituationen: „Sie verteidigen mit einer Fünferkette und sind bei Räumen brandgefährlich.“ Aus dem schwedischen Lager betonte Stürmer Viktor Gyökeres, man glaube an die eigene Chance, auch wenn die defensive Organisation „nahezu perfekt“ sein müsse.
In französischen Medien wird vor allem die Rolle von Kapitän Mbappé hervorgehoben, der mit 16 WM-Toren in seiner Karriere nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als Antreiber gegen den Ball agiere. „Er ist in einer körperlich und mental hervorragenden Verfassung“, sagte Deschamps, und der frühere Nationalspieler Luis Fernandez ergänzte, Mbappé sei „der richtige Kapitän für diese Gruppe“. Dem gegenüber steht ein schwedisches Sturmduo aus Alexander Isak und Viktor Gyökeres, das in der Vorrunde für sieben Treffer verantwortlich war und von Trainer Graham Potter mit der Vorgabe ins Rennen geschickt wird, zu spielen, „als ob unser Leben davon abhängt“.
Während Frankreich als Mitfavorit auf den Titel bereits in der Gruppenphase Senegal (3:1), Irak (3:0) und Norwegen (4:1) bezwang, offenbarte Schweden defensive Schwankungen, die es aus Sicht des schwedischen Trainerstabs nun zu minimieren gilt. Der Sieger dieser Partie trifft im Achtelfinale auf Paraguay, das sich zuvor überraschend gegen Deutschland durchgesetzt hatte. Für die Équipe Tricolore, so die einhellige Erwartung in französischen Analysen, wäre jedes Ergebnis vor dem Finale am 19. Juli im selben Stadion eine Enttäuschung.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Frankreich geht als klarer Favorit ins Spiel, nimmt Schweden aber wegen dessen gefährlicher Offensive ernst. Das Duell wird als Hochspannungsbegegnung inszeniert, bei der Mbappés Brillanz den Ausschlag geben könnte, die Schweden jedoch ohne Druck aufspielen können.
Frankreich gilt als haushoher Favorit gegen Schweden im Sechzehntelfinale, wobei Mbappé als Schlüsselspieler erwartet wird. Schweden, das als einer der besten Gruppendritten weiterkam, steht vor einer schweren Aufgabe gegen ein formstarkes Team. Der Fokus liegt auf den Gruppenstatistiken und der hohen Siegwahrscheinlichkeit Frankreichs.
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