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SportMontag, 29. Juni 2026

Paraguay deklariert Feiertag nach Elfmeterdrama gegen Deutschland

Nach dem überraschenden Sieg im Achtelfinal-Äquivalent der WM 2026 erklärt Präsident Santiago Peña den 30. Juni zum nationalen Ruhetag – die zweite derartige Maßnahme eines südamerikanischen Landes nach einem Erfolg über die DFB-Elf in diesem Turnier.

Die Sensation trug sich in der Nacht zum Dienstag im Gillette Stadium von Foxborough zu: Paraguay bezwang den viermaligen Weltmeister Deutschland im Elfmeterschießen mit 4:3 und zog in das Achtelfinale der auf 48 Teams erweiterten Weltmeisterschaft 2026 ein. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden – Julio Enciso brachte die Südamerikaner in der 42. Minute in Führung, Kai Havertz glich in der 54. Minute per Kopf aus. In der Verlängerung schien Jonathan Tah in der 102. Minute den Siegtreffer für die deutsche Mannschaft erzielt zu haben, doch der Schiedsrichter nahm das Tor nach Videobeweis zurück, weil ein deutscher Angreifer den paraguayischen Torhüter Orlando Gill regelwidrig blockiert hatte. Im anschließenden Strafstoßschießen verschossen mit Havertz, Nick Woltemade und Tah gleich drei deutsche Schützen, während Paraguay alle seine Versuche verwandelte und den ersten Sieg einer deutschen Mannschaft in einem WM-Elfmeterschießen überhaupt besiegelte.

Aus südamerikanischer Perspektive markiert der Erfolg die Wiederauferstehung einer Fußballnation, die zuletzt 2010 an einer Weltmeisterschaft teilgenommen und damals das Viertelfinale erreicht hatte. Präsident Santiago Peña reagierte noch in der Nacht mit einem Dekret, das den folgenden Tag zum nationalen Feiertag erklärte. „Heute feiert ein ganzes Land den Sieg einer Mannschaft, die den tiefsten Kern unserer Identität verkörpert: den Kampfgeist, den Glauben und die Kraft eines Volkes, das niemals aufgibt“, schrieb Peña auf der Plattform X. In der Hauptstadt Asunción versammelten sich Tausende spontan vor dem Pantheon der Helden, Autokorsos zogen durch das Zentrum. Paraguays Trainer Gustavo Alfaro kommentierte die Maßnahme mit den Worten: „Ein nationaler Feiertag – das ist selten. Wunderbar, welche Macht der Fußball hat.“ Paraguay ist nach Ecuador bereits der zweite südamerikanische Staat, der während dieses Turniers nach einem Sieg über Deutschland einen Feiertag ausrief; Ecuador hatte in der Gruppenphase mit 2:1 gewonnen und daraufhin einen Ruhetag verfügt.

In Deutschland hingegen löste das frühe Ausscheiden eine schonungslose Selbstanalyse aus. Kapitän Joshua Kimmich erklärte nach der Partie: „Wir sind im Moment keine Mannschaft. Wir haben alle drei letzten Spiele verpatzt, und das gegen Gegner, die nicht zur Weltklasse zählen. Unser Ausscheiden ist gerecht.“ Bundestrainer Julian Nagelsmann kritisierte die Aberkennung des Treffers in der Verlängerung scharf und sprach von einem „Skandal“. Die Niederlage beendete eine bemerkenswerte Serie: Nie zuvor hatte eine deutsche Nationalmannschaft ein WM-Elfmeterschießen verloren; der letzte Fehlschlag datierte aus dem EM-Finale 1976 gegen die Tschechoslowakei.

Für Paraguay geht der Weg im Turnier nun gegen den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden weiter. Bereits 2010 war die Albirroja unter die letzten Acht vorgestoßen – eine Marke, die nun erneut in Reichweite liegt. Die deutsche Elf hingegen reist vorzeitig ab und muss die Aufarbeitung eines Turniers beginnen, das nach der Gruppenphase mit sechs Punkten und Platz eins noch vielversprechend begonnen hatte.

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Paraguay erlebte eine Nacht des puren Ruhms, warf Deutschland im Elfmeterschießen raus und entfesselte eine unbändige Volksfeier. Der Präsident erklärte umgehend einen nationalen Feiertag und machte die sportliche Heldentat zu einem Moment der nationalen Einheit. Die Straßen von Asunción füllten sich mit Fahnen und Gesängen, in einem Ausbruch von Stolz, wie man ihn seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
DistanzPragmatismus

Der paraguayische Präsident kündigte einen Feiertag nach dem Sieg der Nationalmannschaft über Deutschland an, der den Einzug ins Achtelfinale sicherte. Das Spiel endete 1:1 und wurde im Elfmeterschießen entschieden, wobei Deutschland sensationell ausschied. Die Nachricht wurde über die Social-Media-Kanäle des Staatsoberhaupts verbreitet.

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Montag, 29. Juni 2026

Paraguay deklariert Feiertag nach Elfmeterdrama gegen Deutschland

Nach dem überraschenden Sieg im Achtelfinal-Äquivalent der WM 2026 erklärt Präsident Santiago Peña den 30. Juni zum nationalen Ruhetag – die zweite derartige Maßnahme eines südamerikanischen Landes nach einem Erfolg über die DFB-Elf in diesem Turnier.

Die Sensation trug sich in der Nacht zum Dienstag im Gillette Stadium von Foxborough zu: Paraguay bezwang den viermaligen Weltmeister Deutschland im Elfmeterschießen mit 4:3 und zog in das Achtelfinale der auf 48 Teams erweiterten Weltmeisterschaft 2026 ein. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden – Julio Enciso brachte die Südamerikaner in der 42. Minute in Führung, Kai Havertz glich in der 54. Minute per Kopf aus. In der Verlängerung schien Jonathan Tah in der 102. Minute den Siegtreffer für die deutsche Mannschaft erzielt zu haben, doch der Schiedsrichter nahm das Tor nach Videobeweis zurück, weil ein deutscher Angreifer den paraguayischen Torhüter Orlando Gill regelwidrig blockiert hatte. Im anschließenden Strafstoßschießen verschossen mit Havertz, Nick Woltemade und Tah gleich drei deutsche Schützen, während Paraguay alle seine Versuche verwandelte und den ersten Sieg einer deutschen Mannschaft in einem WM-Elfmeterschießen überhaupt besiegelte.

Aus südamerikanischer Perspektive markiert der Erfolg die Wiederauferstehung einer Fußballnation, die zuletzt 2010 an einer Weltmeisterschaft teilgenommen und damals das Viertelfinale erreicht hatte. Präsident Santiago Peña reagierte noch in der Nacht mit einem Dekret, das den folgenden Tag zum nationalen Feiertag erklärte. „Heute feiert ein ganzes Land den Sieg einer Mannschaft, die den tiefsten Kern unserer Identität verkörpert: den Kampfgeist, den Glauben und die Kraft eines Volkes, das niemals aufgibt“, schrieb Peña auf der Plattform X. In der Hauptstadt Asunción versammelten sich Tausende spontan vor dem Pantheon der Helden, Autokorsos zogen durch das Zentrum. Paraguays Trainer Gustavo Alfaro kommentierte die Maßnahme mit den Worten: „Ein nationaler Feiertag – das ist selten. Wunderbar, welche Macht der Fußball hat.“ Paraguay ist nach Ecuador bereits der zweite südamerikanische Staat, der während dieses Turniers nach einem Sieg über Deutschland einen Feiertag ausrief; Ecuador hatte in der Gruppenphase mit 2:1 gewonnen und daraufhin einen Ruhetag verfügt.

In Deutschland hingegen löste das frühe Ausscheiden eine schonungslose Selbstanalyse aus. Kapitän Joshua Kimmich erklärte nach der Partie: „Wir sind im Moment keine Mannschaft. Wir haben alle drei letzten Spiele verpatzt, und das gegen Gegner, die nicht zur Weltklasse zählen. Unser Ausscheiden ist gerecht.“ Bundestrainer Julian Nagelsmann kritisierte die Aberkennung des Treffers in der Verlängerung scharf und sprach von einem „Skandal“. Die Niederlage beendete eine bemerkenswerte Serie: Nie zuvor hatte eine deutsche Nationalmannschaft ein WM-Elfmeterschießen verloren; der letzte Fehlschlag datierte aus dem EM-Finale 1976 gegen die Tschechoslowakei.

Für Paraguay geht der Weg im Turnier nun gegen den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden weiter. Bereits 2010 war die Albirroja unter die letzten Acht vorgestoßen – eine Marke, die nun erneut in Reichweite liegt. Die deutsche Elf hingegen reist vorzeitig ab und muss die Aufarbeitung eines Turniers beginnen, das nach der Gruppenphase mit sechs Punkten und Platz eins noch vielversprechend begonnen hatte.

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Paraguay erlebte eine Nacht des puren Ruhms, warf Deutschland im Elfmeterschießen raus und entfesselte eine unbändige Volksfeier. Der Präsident erklärte umgehend einen nationalen Feiertag und machte die sportliche Heldentat zu einem Moment der nationalen Einheit. Die Straßen von Asunción füllten sich mit Fahnen und Gesängen, in einem Ausbruch von Stolz, wie man ihn seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte.

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Der paraguayische Präsident kündigte einen Feiertag nach dem Sieg der Nationalmannschaft über Deutschland an, der den Einzug ins Achtelfinale sicherte. Das Spiel endete 1:1 und wurde im Elfmeterschießen entschieden, wobei Deutschland sensationell ausschied. Die Nachricht wurde über die Social-Media-Kanäle des Staatsoberhaupts verbreitet.

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