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Kriminalität & KatastrophenDonnerstag, 2. Juli 2026

Waldbrände in Griechenland und Südfrankreich: Zwei Tote und Hunderte Evakuierte

Bei Bränden in Griechenland starben ein Vater und sein Sohn; in Frankreich kämpfen Einsatzkräfte gegen mehrere Großfeuer, die durch Dürre und starke Winde angefacht werden.

Bei schweren Waldbränden in Griechenland und Südfrankreich sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, Hunderte weitere mussten ihre Häuser verlassen. Nach Angaben der griechischen Feuerwehr wurde am Mittwoch die Leiche eines zwölfjährigen Jungen in einem durch die Flammen zerstörten Haus nahe Thessaloniki geborgen; der Vater des Jungen war bereits am Vortag tot auf dem Grundstück aufgefunden worden. Die Mutter wird mit Brandverletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

In Südfrankreich breitete sich ein Großfeuer, das am Mittwochnachmittag in der Gemeinde Beaufort im Département Hérault ausgebrochen war, rasch auf das benachbarte Département Aude aus. Wie die Präfektur des Départements Aude am späten Abend mitteilte, hatte das Feuer zu diesem Zeitpunkt rund 800 Hektar erfasst. Die Flammen wurden durch Temperaturen um 30 Grad Celsius, starke Windböen und extrem trockene Vegetation angefacht. Etwa 200 Anwohner der Gemeinden Pouzols-Minervois und Mailhac wurden evakuiert oder aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Eine 99-jährige Bewohnerin schilderte, der Rauch sei so dicht und erstickend gewesen, dass die Feuerwehr zur Räumung geraten habe.

Zur Bekämpfung des Brandes waren nach Behördenangaben allein im Département Aude 280 Feuerwehrleute, rund 30 Gendarmen, elf spezialisierte Waldbrand-Einheiten sowie mehrere Löschflugzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz. Im Département Hérault kämpften 200 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Die Löscharbeiten wurden durch unwegsames Gelände ohne Zufahrtswege erschwert. Die Präfektur erklärte, der Brand sei zeitweise eingedämmt, aber nicht unter Kontrolle.

Weitere Brände wurden aus den südfranzösischen Départements Var und Bouches-du-Rhône gemeldet. In Fréjus (Var) verbrannten etwa 30 Hektar; vorsorglich wurden 2200 Menschen aus sechs umliegenden Campingplätzen evakuiert. Bei Marseille brachen zwei kleinere Feuer in Rognac und Lançon-Provence aus, die nach Angaben der örtlichen Feuerwehr mehrere Dutzend Hektar erfassten.

Die Brände ereignen sich vor dem Hintergrund einer außergewöhnlichen Hitzewelle, die weite Teile Westeuropas erfasst hat. Nach Angaben des französischen Wetterdienstes Météo France galt für sechs Départements die höchste Waldbrand-Warnstufe. Meteorologen warnten vor einer weiteren Hitzewelle in der kommenden Woche. Die Gesundheitsbehörden schätzen, dass die vorangegangene extreme Hitzeperiode in Frankreich rund 1000 zusätzliche Todesfälle verursacht haben könnte. In Griechenland waren am Mittwoch mehr als 135 Feuerwehrleute mit Unterstützung von Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz, um einen weiteren Brand in der Region Fthiotida zu bekämpfen, wo zwei Dörfer evakuiert wurden.

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Bei Bränden in Griechenland starben ein Vater und sein Sohn; in Frankreich kämpfen Einsatzkräfte gegen mehrere Großfeuer, die durch Dürre und starke Winde angefacht werden.

Bei schweren Waldbränden in Griechenland und Südfrankreich sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, Hunderte weitere mussten ihre Häuser verlassen. Nach Angaben der griechischen Feuerwehr wurde am Mittwoch die Leiche eines zwölfjährigen Jungen in einem durch die Flammen zerstörten Haus nahe Thessaloniki geborgen; der Vater des Jungen war bereits am Vortag tot auf dem Grundstück aufgefunden worden. Die Mutter wird mit Brandverletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

In Südfrankreich breitete sich ein Großfeuer, das am Mittwochnachmittag in der Gemeinde Beaufort im Département Hérault ausgebrochen war, rasch auf das benachbarte Département Aude aus. Wie die Präfektur des Départements Aude am späten Abend mitteilte, hatte das Feuer zu diesem Zeitpunkt rund 800 Hektar erfasst. Die Flammen wurden durch Temperaturen um 30 Grad Celsius, starke Windböen und extrem trockene Vegetation angefacht. Etwa 200 Anwohner der Gemeinden Pouzols-Minervois und Mailhac wurden evakuiert oder aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Eine 99-jährige Bewohnerin schilderte, der Rauch sei so dicht und erstickend gewesen, dass die Feuerwehr zur Räumung geraten habe.

Zur Bekämpfung des Brandes waren nach Behördenangaben allein im Département Aude 280 Feuerwehrleute, rund 30 Gendarmen, elf spezialisierte Waldbrand-Einheiten sowie mehrere Löschflugzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz. Im Département Hérault kämpften 200 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Die Löscharbeiten wurden durch unwegsames Gelände ohne Zufahrtswege erschwert. Die Präfektur erklärte, der Brand sei zeitweise eingedämmt, aber nicht unter Kontrolle.

Weitere Brände wurden aus den südfranzösischen Départements Var und Bouches-du-Rhône gemeldet. In Fréjus (Var) verbrannten etwa 30 Hektar; vorsorglich wurden 2200 Menschen aus sechs umliegenden Campingplätzen evakuiert. Bei Marseille brachen zwei kleinere Feuer in Rognac und Lançon-Provence aus, die nach Angaben der örtlichen Feuerwehr mehrere Dutzend Hektar erfassten.

Die Brände ereignen sich vor dem Hintergrund einer außergewöhnlichen Hitzewelle, die weite Teile Westeuropas erfasst hat. Nach Angaben des französischen Wetterdienstes Météo France galt für sechs Départements die höchste Waldbrand-Warnstufe. Meteorologen warnten vor einer weiteren Hitzewelle in der kommenden Woche. Die Gesundheitsbehörden schätzen, dass die vorangegangene extreme Hitzeperiode in Frankreich rund 1000 zusätzliche Todesfälle verursacht haben könnte. In Griechenland waren am Mittwoch mehr als 135 Feuerwehrleute mit Unterstützung von Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz, um einen weiteren Brand in der Region Fthiotida zu bekämpfen, wo zwei Dörfer evakuiert wurden.

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