
Kroatien ringt Ghana nieder: Vlašićs später Kopfball sichert den Gruppenzweiten
Ein Kopfballtor in der 83. Minute bringt die Entscheidung in Philadelphia – beide Teams ziehen in die K.-o.-Runde ein, während Schottland endgültig scheitert.
Es war der Auftritt eines Routiniers, der die Partie im Lincoln Financial Field endgültig kippte: Luka Modrić schlug in der 83. Minute einen Eckball mit der Präzision seiner besten Tage, und Nikola Vlašić stieg am zweiten Pfosten unbedrängt empor, um den Ball per Kopf ins kurze Eck zu wuchten – der Ball prallte vom Innenpfosten über die Linie. In einer Schlussphase, die zuvor von einem spektakulären einhändigen Reflex des ghanaischen Keepers Benjamin Asare gegen Mario Pašalić geprägt war, war es der Treffer, der Kroatien den 2:1-Sieg und damit Platz zwei in der Gruppe L bescherte. Ghana hatte zuvor durch einen Treffer von Derrick Luckassen nach 73 Minuten und einer minutenlangen VAR-Überprüfung zum 1:1 ausgeglichen und schien dem Remis nahe.
Die Kroaten, die nach der Auftaktniederlage gegen England unter Druck standen, begannen druckvoll und gingen durch einen sehenswerten Distanzschuss von Petar Sučić in Führung. Der Inter-Mailänder zog aus gut 25 Metern flach ab, der Ball schlug durch die Beine eines Verteidigers unhaltbar für Asare im linken unteren Eck ein (31.). Ghana, das bereits sicher für die K.-o.-Runde qualifiziert war, steigerte sich nach der Pause und drängte auf den Ausgleich. Antoine Semenyo, mehrfach auffällig, verpasste zweimal knapp, ehe Luckassen eine Freistoßflanke von Ernest Nuamah am langen Pfosten volley ins Netz beförderte. Schiedsrichter Drew Fischer erkannte den Treffer nach Videobeweis an, weil ein im Abseits stehender ghanaischer Spieler nicht ins Spiel eingriff.
Mit dem Sieg schob sich Kroatien als Gruppenzweiter mit sechs Punkten hinter England, das zeitgleich Panama mit 2:0 bezwang und die Gruppe mit sieben Zählern gewann. Ghana bleibt trotz der Niederlage mit vier Punkten drittbestes Team und zieht als einer der acht besten Gruppendritten ins Sechzehntelfinale ein. Aus schottischer Perspektive bedeutete dieses Ergebnis das endgültige WM-Aus: Weil Ghana nicht mehr von Rang drei verdrängt werden konnte, zerschellten die letzten Hoffnungen der Bravehearts auf ein Weiterkommen als viertplatziertes Team in der Wertung der Gruppendritten.
Für die Kroaten ist der Einzug in die erste K.-o.-Runde ein wichtiger Schritt nach dem enttäuschenden dritten Platz in Katar 2022. Nun wartet der Zweite der Gruppe K – ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo ist möglich, was eine Neuauflage der gemeinsamen Madrider Jahre von Modrić und Ronaldo bedeuten würde. Ghana hingegen trifft auf den Sieger der Gruppe K und kann erstmals seit 2010 wieder über die Vorrunde hinauskommen. Beiden Teams, so zeigte dieser Abend, liegt eine Mischung aus individueller Klasse und taktischer Disziplin – Eigenschaften, die in den kommenden K.-o.-Spielen gefordert sein werden.
| Südostasiatische Presse | −0.20 | neutral |
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| Lateinamerikanische Presse | +0.30 | aligned |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
South Korea pays for its World Cup disappointment with the coach's resignation.
By focusing on the individual responsibility of the coach, the bloc turns a team failure into a personal accountability story, making the defeat more tangible and dramatic.
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Paraguay secures its spot and Brazil maintains its unbeaten record against Japan in official matches.
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