
Vaibhav Sooryavanshi: Mit 15 Jahren zum schnellsten List-A-Fifty der Geschichte
Der indische Jungstar pulverisiert mit 94 Runs aus 29 Bällen den 21 Jahre alten Rekord und führt India A zum Tri-Series-Titel gegen Sri Lanka A.
Es war der neunte Over im Finale der Tri-Nation-Serie in Dambulla, als Vaibhav Sooryavanshi den Ball von Sahan Arachchige nicht wie gewünscht traf und an der Mid-off-Grenze strandete – 94 Runs, 29 Bälle, 10 Grenzschläge entlang des Bodens und acht darüber hinweg. Der 15-jährige Linkshänder hatte zuvor den 21 Jahre alten Rekord für das schnellste List-A-Fifty pulverisiert: In nur elf Bällen erreichte er die Marke, zwei Kurzarm-Pull-Shots und drei mühelose Sechser über Extra-Cover hinweg, die den gegnerischen Kapitän zur Kapitulation zwangen, ehe er selbst am nächsten Rekord scheiterte – dem schnellsten Hundert, das der Australier Jake Fraser-McGurk mit 29 Bällen hält.
Sooryavanshis Sturmlauf begann mit dem ersten Ball der indischen Innings, den er durch die Covers drosch. Zusammen mit Priyansh Arya (39) legte er eine 132-Runs-Eröffnungspartnerschaft hin, die Sri Lankas Angriff zermürbte. Arachchige hatte den Wurf gewonnen und Indien zum Schlag aufgefordert – eine Entscheidung, die sich schon nach drei Overs als fatal erwies, als das Scoreboard 80 Runs anzeigte. Sooryavanshis Sequenz nach dem zweiten Over: 4, 4, 4, 6, 6, 0, 6, 4, 4, 6, 6 – ein Dutzend Ballwechsel, die den 2005er-Rekord des Sri Lankers Kaushalya Weeraratne (12 Bälle) löschten.
Die Szenerie war aufgeladen. Vor einer Woche hatte Sooryavanshi nach einer Niederlage im Super Over gegen dieselbe Mannschaft handgreiflich in eine Provokation verwickelt, als er von sri-lankischen Spielern verspottet worden war. Drei niedrige Scores in den Gruppenspielen und die öffentliche Kritik hätten manchen Zurückhaltung auferlegt. Doch der Teenager aus Bihar – bereits im Februar mit 175 Runs aus 80 Bällen Weltmeister mit Indiens U19 – zeigte, dass er Druck nicht nur aushält, sondern in Leistung ummünzt. „Der Boss-Baby“, wie ihn die indischen Medien tauften, spielte jeden Ball, als gälte es eine persönliche Rechnung zu begleichen, ohne je die Contenance zu verlieren.
Nach Sooryavanshis Fall bauten Tilak Varma (67) und spät Anukul Roy (39 aus 15 Bällen) die indische Summe auf 377 für neun Wickets aus. Sri Lankas Antwort erstickte früh: Yash Thakur (3/45) entfernte die ersten drei Schlagleute innerhalb von zehn Overs, nur Sadeera Samarawickrama (52) und Wanuja Sahan (62) hielten dagegen. Am Ende fehlten 66 Runs, Indiens Bowling deckte jeden Ansatz einer Aufholjagd zu.
Für Sooryavanshi, der zuvor bereits als bester Scorer der IPL 2026 mit Rajasthan Royals aufgefallen war, folgt nun die nächste Stufe: Für die anstehenden T20-Serien gegen Irland und England wurde er nominiert, das ODI-Aufgebot blieb ihm noch verwehrt. Sollte er im Juni sein Debüt geben, steht der jüngste indische Rekordschläger vor der frühen Chance, seine Klasse auch auf internationalem Parkett unter Beweis zu stellen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein 15-jähriges Wunderkind inszenierte eine atemberaubende Rache, zertrümmerte den Rekord für das schnellste Fifty in nur 11 Bällen und walzte Sri Lanka nieder, um Indien A zum Titel zu führen. Seine explosiven 94 Runs in 29 Bällen, gespickt mit 10 Four und 8 Six, brachen einen 21 Jahre alten Rekord und kündigten einen furchtlosen neuen Star an.
Ein 15-jähriges Ausnahmetalent zertrümmerte einen Rekord-Fifty in 11 Bällen und führte Indien A zu einem überwältigenden Sieg im Finale der Tri-Serie. Seine atemberaubenden 94 Runs in 29 Bällen setzten einen neuen Maßstab im List-A-Cricket und sicherten den Titel.
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