
Nach Notwasserung eines US-Marinehubschraubers im Arabischen Meer wird ein Besatzungsmitglied vermisst
Drei weitere Soldaten wurden gerettet und sind in stabilem Zustand; es gibt keine Hinweise auf Feindeinwirkung, die Ursache wird untersucht.
Ein MH-60S Seahawk der US-Marine ist am Mittwoch im Arabischen Meer notgewassert. Ein Besatzungsmitglied wird vermisst, drei weitere konnten gerettet werden. Das teilte das für die Region zuständige US-Marinezentralkommando (NAVCENT) mit. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:30 Uhr Eastern Time, was etwa 11:30 Uhr Ortszeit entspricht.
Die drei geborgenen Soldaten befinden sich an Bord des Flugzeugträgers USS George H.W. Bush in stabilem Zustand. Die Suche nach dem vermissten vierten Besatzungsmitglied wird mit Kräften der in der Region stationierten 5. US-Flotte fortgesetzt. Die Identität des Vermissten wurde aus Rücksicht auf die Angehörigen zunächst nicht bekannt gegeben. Über den genauen Auftrag des Hubschraubers zum Zeitpunkt des Vorfalls machte die Marine keine Angaben.
Es gebe keinerlei Hinweise auf eine feindselige Einwirkung, erklärte das Kommando. Die Ursache der Notwasserung ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung. Weitere Einzelheiten, insbesondere zum genauen Ort des Vorfalls, wurden nicht mitgeteilt.
Der Helikopter war auf dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush stationiert, der sich seit Ende April im Nahen Osten befindet und während der jüngsten Auseinandersetzungen mit Iran im Einsatz war. Die USS George H.W. Bush ist ein atomgetriebener Flugzeugträger der Nimitz-Klasse und das Flaggschiff der Carrier Strike Group 2. Das Schiff ist einer von zwei amerikanischen Flugzeugträgern, die nach dem Waffenstillstand in der Region verbleiben. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wurde nach einer Übereinkunft wieder aufgenommen, doch die USA unterhalten weiterhin eine erhebliche Marinepräsenz. Parallel dazu laufen nach übereinstimmenden Medienberichten indirekte Gespräche zwischen Washington und Teheran in Doha, die auf eine dauerhafte Stabilisierung der Lage abzielen. Die US-Marine hat in den vergangenen Monaten im Rahmen der Operation Epic Fury mehrere Luftfahrzeuge verloren, doch dieser Vorfall steht nach ersten Erkenntnissen nicht in Zusammenhang mit Kampfhandlungen. Der MH-60S Seahawk ist ein vielseitig einsetzbarer Marinehubschrauber, der für Transport-, Rettungs- und Kampfeinsätze genutzt wird.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein Hubschrauber der US-Marine stürzte bei Routineoperationen ins Arabische Meer, ein Besatzungsmitglied wird vermisst. Das Militär schließt feindlichen Beschuss aus, doch der Vorfall ereignet sich, während Washington diplomatische Kanäle mit dem Iran sucht und die Region in Alarmbereitschaft hält. Die Suche nach dem Vermissten läuft vom Träger USS George H.W. Bush aus.
Ein US-Militärhubschrauber führte eine Notwasserung im Arabischen Meer durch. Drei Besatzungsmitglieder wurden gerettet und sind in stabilem Zustand, die Suche nach dem vierten dauert an. Die US-Marine erklärte, es gebe keine Hinweise auf feindliche Handlungen, die Ursache werde untersucht.
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