
Trump warnt vor Vertrauensverlust in den Dollar bei dauerhafter Blockade iranischer Gelder
US-Präsident Trump erklärte, eingefrorene iranische Vermögen müssten zurückgegeben werden, sonst drohe ein globaler Vertrauensverlust in die US-Währung, während er Berichte über einen 300-Milliarden-Dollar-Fonds dementierte.
In einer bemerkenswerten Kehrtwende hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass die Vereinigten Staaten eingefrorene iranische Vermögenswerte zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgeben müssen. Andernfalls, so warnte er am Rande des G7-Gipfels in Frankreich, werde niemand mehr in den Dollar investieren. „Wir haben eine große Menge ihres Geldes genommen und eingefroren. Es ist nicht unser Geld, es ist ihr Geld“, sagte Trump. Die dauerhafte Zurückhaltung dieser Mittel würde das internationale Vertrauen in die amerikanische Währung untergraben – ein Argument, das in Teheran und in Finanzkreisen weltweit aufmerksam registriert wurde.
Zugleich wies Trump Berichte über einen 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds für Iran, der von Golfstaaten finanziert werden sollte, als „falsch“ zurück. Auf eine entsprechende Frage während eines bilateralen Treffens mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi stellte er klar: „Wir investieren nicht. Wir legen nicht einmal zehn Cent hinein.“ Andere Länder könnten dies zwar tun, doch die USA würden sich nicht beteiligen. Aus Washingtoner Sicht ist damit eine zentrale Spekulation über die Ausgestaltung einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung vom Tisch, auch wenn Trump eine Warnung an Teheran aussprach, falls sich das Land „schlecht benehme“.
Die widersprüchlichen Signale spiegeln sich in der internationalen Berichterstattung wider. Während indonesische Medien von einer gemeinsamen Verpflichtung der USA und regionaler Partner zu einem „definitiven Plan“ mit mindestens 300 Milliarden Dollar berichteten, griffen iranische Quellen vor allem Trumps Aussage zur Dollar-Dominanz auf. Die brasilianische Wirtschaftszeitung Valor Econômico hob hervor, dass die permanente Einbehaltung der iranischen Guthaben das Vertrauen in die US-Währung erschüttern könnte – ein Szenario, das auch für exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland und die Schweiz erhebliche Konsequenzen hätte.
Die Äußerungen deuten auf eine vorsichtige Öffnung gegenüber Teheran hin, ohne dass Washington eigene Mittel bereitstellt. Trump stellte zudem eine Lockerung der Sanktionen in Aussicht, sobald Iran sich „gut verhalte“. Für europäische Regierungen, die seit Jahren um eine diplomatische Lösung des Atomkonflikts ringen, bleibt die Lage unübersichtlich. Die Golfstaaten könnten als Investoren auftreten, doch ohne amerikanische Beteiligung fehlt dem Konstrukt politische Rückendeckung. Entscheidend wird sein, ob die Rückgabe der eingefrorenen Vermögen tatsächlich erfolgt – und ob sie ausreicht, um das beschädigte Vertrauen in den Dollar als globale Leitwährung zu stabilisieren.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Trump dementierte, dass Golf-Verbündete einen 300-Milliarden-Dollar-Wiederaufbaufonds für den Iran finanzieren würden, und nannte den Bericht falsch. Er stellte klar, dass eingefrorene iranische Vermögenswerte dem Iran gehören, nicht den USA, und möglicherweise zurückgegeben werden müssen. Die Äußerungen fielen bei einer Pressekonferenz am Rande des G7-Gipfels.
Trump räumte ein, dass die USA eine große Menge iranischen Geldes halten, und sagte, es müsse zurückgegeben werden, weil es dem Iran gehöre. Er deutete auch an, dass die USA und ihre regionalen Partner sich auf einen gemeinsam vereinbarten Plan mit mindestens 300 Milliarden Dollar für Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung des Iran verpflichtet haben. Die Aussage deutet auf eine mögliche Lockerung der Sanktionen hin.
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