
Tödliche Unglücke in Ruanda und Argentinien: Steinbruch begräbt Arbeiter, Massenkarambolage auf Autobahn
In Bugesera starben zehn Menschen beim Einsturz einer Kiesgrube, auf der Ruta 7 in der Provinz Buenos Aires forderte ein Auffahrunfall drei Todesopfer – die Ermittlungen zu den Ursachen dauern an.
Zwei schwere Unglücke haben am Donnerstag und Freitag in Ruanda und Argentinien insgesamt dreizehn Menschen das Leben gekostet. In einem Dorf im Distrikt Bugesera östlich der ruandischen Hauptstadt Kigali brach eine Kiesgrube über Arbeitern zusammen; auf der argentinischen Nationalstraße 7 nahe San Andrés de Giles geriet ein Fahrzeug außer Kontrolle und löste eine Kollision mit drei Wagen aus.
Aus ruandischen Polizeikreisen verlautete, der Steinbruch im Sektor Ntarama sei am Donnerstag während des Abbaus von Sand und Steinen eingestürzt und habe die Arbeiter unter sich begraben. Zehn Leichen seien von Rettungskräften noch am späten Abend geborgen und in das Kacyiru-Krankenhaus in Kigali überführt worden. Die örtliche Verwaltung untersagte umgehend sämtliche Arbeiten an der Unglücksstelle. Über die genaue Unglücksursache – ob etwa statische Mängel oder Witterungseinflüsse eine Rolle spielten – machten die Behörden zunächst keine Angaben; eine Untersuchung sei eingeleitet.
In der argentinischen Provinz Buenos Aires ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Autovía 7 bei Kilometer 121 ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach übereinstimmenden Berichten der örtlichen Polizei und der Rettungskräfte prallte ein Renault Sandero auf das Heck eines Chevrolet Corsa, woraufhin der Corsa die Kontrolle verlor, den Mittelstreifen überquerte und frontal mit einer entgegenkommenden Fiat Strada kollidierte. Der Chevrolet wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und blieb mit den Rädern nach oben liegen. Die drei Insassen – ein 43-jähriger Mann, ein 19-Jähriger und ein zwölfjähriges Kind, alle aus Rafael Castillo im Partido La Matanza – starben noch am Unfallort. Eine vierte Insassin des Corsa wurde von Anwohnern aus dem Wrack befreit und mit schweren Verletzungen in das städtische Krankenhaus von San Andrés de Giles gebracht.
Zur Unfallursache kursieren in argentinischen Medien unterschiedliche Angaben. Mehrere Quellen zitieren die Fahrerin des Sandero mit der Aussage, sie sei am Steuer eingeschlafen. Diese Darstellung wird von den Ermittlungsbehörden als eine Hypothese geführt, ist jedoch nicht offiziell bestätigt. Unklarheit besteht zudem über die Zahl der Insassen in der Fiat Strada: Während einige Zeugen von einem zweiten Mitfahrer sprechen, ist bislang nur der Fahrer – mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma in intensivmedizinischer Behandlung – behördlich erfasst. Die beiden Insassen des Sandero erlitten leichtere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus in Carmen de Areco eingeliefert.
Die Unfallstellen sind in beiden Ländern geräumt, die Bergungs- und Sicherungsarbeiten abgeschlossen. In Ruanda dauern die Ermittlungen zur Einsturzursache an, in Argentinien werten Kriminaltechniker und Verkehrspolizei Spuren aus, um den genauen Hergang der Kollision zu rekonstruieren. Die vorläufigen Opferzahlen gelten als bestätigt; über mögliche weitere Verletzte oder langfristige Folgen für die Überlebenden lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor.
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
Rwandan police confirm ten deaths in a quarry collapse and open an investigation.
The report sticks to official facts, without speculation or commentary, lending credibility through police sources.
It omits any mention of the quarry's safety conditions or employer responsibility.
Argentine justice investigates whether the driver who fell asleep caused the tragedy on Route 7.
The hypothesis of human error is emphasized by repeating the driver's statement and mentioning the judicial investigation, creating a narrative of potential blame.
It omits any discussion of road conditions or other external factors that may have contributed.
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