
Internationale Drogenrazzien: Argentinien, Marokko und Australien melden Festnahmen
Bei koordinierten Einsätzen gegen den internationalen Drogenhandel beschlagnahmten Behörden in mehreren Ländern große Mengen Kokain und nahmen zahlreiche Verdächtige fest.
In einem Industriegebiet im argentinischen Lanús haben Ermittler 143 Kilogramm Kokain in einem präparierten Lkw-Tank entdeckt und drei Personen festgenommen. Nach Angaben der Polizei von Berazategui handelt es sich um eine bolivianische Frau, die in der Hierarchie der Organisation als „La Tía“ geführt wurde, sowie zwei Männer bolivianischer und peruanischer Staatsangehörigkeit. Die Sicherstellung erfolgte im Rahmen der seit Monaten laufenden Operation „Combustible blanco“, die sich gegen ein Netzwerk richtet, das Rauschgift aus Bolivien in die Armenviertel von Buenos Aires und in Vororte wie La Matanza und General Rodríguez verteilt haben soll.
Parallel dazu meldeten argentinische Gendarmerieeinheiten im Norden des Landes zwei weitere Kokainfunde auf Motorrädern. An der Ruta Nacional 34 in der Provinz Salta entdeckten Beamte mit Hilfe eines Spürhundes fast elf Kilogramm der Droge, versteckt im Fahrgestell einer Maschine. In der Provinz Corrientes wurde ein Mann mit über zwei Kilogramm Kokain in seiner Kleidung aufgegriffen; die Pakete trugen laut Ermittlern einen Adlerstempel, der auf Herkunft und Reinheitsgrad hindeuten könnte. In La Plata durchsuchte die Provinzpolizei ein Haus im Viertel El Mercadito und nahm fünf Personen fest, wobei es zu Zusammenstößen mit Anwohnern kam; sichergestellt wurden 78 Gramm Kokain und Verpackungsmaterial.
Außerhalb Argentiniens verzeichneten Sicherheitskräfte in Marokko nach Behördenangaben die Festnahme von insgesamt 16 Verdächtigen im Zusammenhang mit internationalem Drogenschmuggel. In der Region Berrechid wurden bei Razzien über 100 Psychopharmaka-Tabletten, „Boufa“-Drogen, 350 Gramm Haschisch und zehn Kilogramm Cannabiskraut beschlagnahmt. In Salé und Khémisset stellte die Polizei knapp 3.000 weitere Tabletten, 50 Gramm Kokain sowie Betäubungspflaster und Blankwaffen sicher. In Australien nahm die Polizei im Hauptstadtterritorium einen 32-jährigen mutmaßlichen Kokainhändler fest und beschlagnahmte neben Drogen auch eine Schusswaffe und Vermögenswerte.
In Brasilien wurde ein Mann in São João da Boa Vista wegen Drogenhandels und des Verkaufs gefälschter Alkoholika verhaftet; ein Vertreter des Getränkeverbands bestätigte die Fälschung. Zudem griffen mexikanische Behörden in Azcapotzalco einen Tatverdächtigen nach einem Wohnungseinbruch auf, und im Bundesstaat México wurden vier Personen nach dem Raub eines Lieferwagens festgenommen. Die Ermittlungen zu den grenzüberschreitenden Verbindungen der Drogenfälle dauern nach Auskunft der jeweiligen Justizbehörden an.
| Lateinamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.70 | aligned |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.10 | neutral |
Die örtliche Polizei handelt wirksam gegen die alltägliche Kriminalität.
Durch die Berichterstattung über eine Reihe unzusammenhängender Episoden wird die Aktion als Routine normalisiert, wobei jede Verbindung zur internationalen Operation vermieden wird.
Es wird weder die internationale Koordination mit Marokko und Australien noch der globale Umfang der Operation erwähnt.
Die marokkanischen Sicherheitskräfte triumphieren gegen den internationalen Drogenhandel.
Durch die Betonung der Anzahl der Festnahmen und der internationalen Reichweite wird ein Bild von Souveränität und staatlicher Kompetenz konstruiert.
Es werden weder mögliche Fehlschläge oder Korruption innerhalb der Sicherheitskräfte noch die sozialen Bedingungen erwähnt, die den Handel antreiben.
Die australische Polizei nimmt im Rahmen einer Drogenoperation eine Festnahme vor.
Durch die trockene Berichterstattung wird jedes Urteil oder jede Betonung vermieden, das Ereignis wird als normale Polizeiarbeit dargestellt.
Die Festnahme wird nicht mit einem breiteren internationalen Netzwerk in Verbindung gebracht, noch werden die anderen beteiligten Länder erwähnt.
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