
Rangnick vor Argentinien-Duell: „Keine Schwächen“ – und die Forderung nach dem besten Spiel seiner Amtszeit
Österreichs Trainer analysiert den Weltmeister mit größtem Respekt, sieht aber eine Chance für eine Überraschung im klimatisierten Stadion von Dallas.
Einen Tag vor dem richtungsweisenden Duell in der Gruppe J der Weltmeisterschaft 2026 hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick der argentinischen Auswahl um Lionel Messi eine Analyse ohne jeden Makel ausgestellt. „Beginnen wir mit den Schwächen – davon gibt es keine, nichts, was wir hätten beobachten können“, sagte der 67‑Jährige im AT&T Stadium in Arlington. Zugleich forderte er von seiner Mannschaft „die beste Leistung, die mein Team je unter mir gezeigt hat“, um gegen den Titelverteidiger bestehen zu können.
Beide Teams waren mit Siegen in das Turnier gestartet. Argentinien hatte Algerien mit 3:0 bezwungen, Messi erzielte dabei drei Tore und rückte bis auf einen Treffer an den alleinigen Rekord für die meisten WM‑Tore der Geschichte heran. Österreich setzte sich seinerseits souverän mit 3:1 gegen den Debütanten Jordanien durch. Damit weisen beide Mannschaften drei Punkte auf; der Sieger der Partie wird den Einzug in die Runde der letzten 32 so gut wie sicherstellen.
Rangnick, der das österreichische Nationalteam seit 2022 betreut und ihm neue taktische Klarheit verliehen hat, zerlegte das argentinische Spiel in seine Einzelteile. „Sie haben auf jeder Position herausragende Spieler, können zwei oder drei verschiedene taktische Systeme anwenden“, erklärte er. Der Weltmeister suche Ballbesitz nicht als Selbstzweck, sondern um schnell vertikal zu spielen und immer wieder lange Bälle einzusetzen. „Darauf haben wir unser Team vorbereitet.“ Dass Argentinien „viel mehr als nur Messi“ sei, betonte Rangnick mehrfach, auch wenn er den Kapitän als „den größten Spieler aller Zeiten“ würdigte.
Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer vom Borussia Dortmund griff die Tonlage seines Trainers auf. „Wir sind hier, um zu gewinnen“, sagte er, räumte aber ein, dass der Druck nach dem Auftaktsieg geringer sei. Entscheidend werde sein, den Fokus allein auf die eigene Leistung zu richten. Die klimatisierten Bedingungen im Stadion der Dallas Cowboys, das über ein schließbares Dach verfügt, nahmen beide mit Erleichterung zur Kenntnis. Rangnick hatte die Außentemperaturen in Texas als „wie in einem Ofen“ beschrieben.
Am Montag tritt Österreich „gegen alle Prognosen“ an, wie Rangnick formulierte, und doch mit der erklärten Absicht, ein Unentschieden oder einen Sieg zu erreichen. Die Partie wird zeigen, ob die von ihm geforderte Mischung aus taktischer Disziplin, Mut und Energie ausreicht, um den amtierenden Weltmeister vor ernsthafte Probleme zu stellen – und ob Österreich den nächsten Schritt in Richtung K.o.-Phase gehen kann.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Argentinien ist der klare Favorit, Messi wird als der Beste aller Zeiten gefeiert, doch Österreich lässt sich nicht einschüchtern und hat einen Plan, um dagegenzuhalten. Rangnick fordert die beste Leistung seiner Amtszeit, auch wenn er einräumt, dass der Weltmeister keine Schwächen hat. Die Erzählung verbindet Bewunderung für die Albiceleste mit einem Schuss österreichischem Selbstvertrauen.
Der Bericht konzentriert sich auf Messis Torrekord und Rangnicks taktische Analyse und stellt fest, dass Argentinien keine Schwächen hat. Das Spiel wird als statistische und strategische Herausforderung dargestellt, bei der Österreich eine fehlerfreie Leistung benötigt. Der Ton ist distanziert und analytisch.
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