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SportSamstag, 27. Juni 2026

Petković vor Algeriens Schicksalsspiel: „Wir müssen unser Schicksal selbst bestimmen“

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Österreich setzt Algeriens Trainer auf eine offensive Mentalität und weist Spekulationen über ein taktisches Vermeiden Spaniens zurück.

Mit einer kompromisslosen Ansage hat sich Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petković am Vorabend des entscheidenden dritten Gruppenspiels gegen Österreich zu Wort gemeldet. „Wir werden das Spiel nur mit der Absicht angehen, zu gewinnen“, erklärte der Bosnier in Kansas City und schloss jegliches Kalkül, etwa ein Remis zum gemeinsamen Weiterkommen oder das gezielte Ausweichen eines Achtelfinalduells mit Spanien, kategorisch aus. Aus brasilianischer Sicht wurde zuvor über ein solches Szenario spekuliert, da beide Teams mit drei Punkten hinter dem bereits qualifizierten Argentinien liegen und auch als einer der besten Gruppendritten weiterkommen könnten. Petković hielt dem entgegen: „Im Fußball darf man so nicht denken. Wir müssen uns die Qualifikation verdienen, und dafür ist ein Sieg das Wichtigste.“

Die Ausgangslage in der Gruppe J ist vor der Partie am späten Samstagabend (Ortszeit) denkbar eng. Argentinien führt mit sechs Zählern und ist sicher weiter, Jordanien ist nach zwei Niederlagen ausgeschieden. Algerien und Österreich trennt bei identischer Punktzahl nur die Tordifferenz zugunsten der Mannschaft von Ralf Rangnick. Ein Unentschieden könnte reichen, doch Petković betonte, dass sich seine Spieler nicht mit Rechenspielen belasten sollen. Der Coach verwies auf die bisherigen Auftritte: Trotz der 0:3-Auftaktniederlage gegen Argentinien, bei der Lionel Messi mit drei Toren den Unterschied machte, habe sein Team über weite Strecken kontrolliert agiert. Der anschließende 2:1-Sieg gegen Jordanien habe die nötige Energie zurückgebracht.

Personell muss Algerien voraussichtlich auf den angeschlagenen Stürmer Mohamed Amoura verzichten, während Abwehrchef Ramy Bensebaini nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit ist. Petković lobte zudem die Rolle der Einwechselspieler, die gegen Jordanien für Impulse sorgten. Auf österreichischer Seite kann Rangnick auf den Abwehrspieler Stefan Posch bauen, der trotz eines Kieferbruchs gegen Argentinien aufgelaufen war und nun erneut die Defensive anführen soll. Der österreichische Trainer forderte von seiner Mannschaft „mehr Mut und offensive Aggressivität von Beginn an“ und sieht in der Partie ein Duell auf Augenhöhe.

In algerischen Medien wird derweil eine Debatte über den Umgang mit der Nationalelf geführt. Das Blatt Echorouk beklagte eine „Kampagne von Kritik und Gerüchten“ in sozialen Netzwerken, die das Team kurz vor dem wichtigsten Spiel der jüngeren Vergangenheit destabilisieren solle. Petković selbst zeigte sich von der öffentlichen Unruhe unbeeindruckt: „Ich sehe die Dinge stets positiv. Wichtig ist nicht der Trainer oder ein einzelner Spieler, sondern die Mannschaft.“ Er rief die Anhänger dazu auf, das Team geschlossen zu unterstützen. Zudem verwies er auf die Erfahrung mehrerer seiner Profis in der deutschen Bundesliga, die helfen könne, den österreichischen Spielstil zu lesen.

Die Begegnung im Arrowhead Stadium wird damit zu einem echten Finale um den zweiten Gruppenplatz. Ein Weiterkommen wäre für Algerien der erste Einzug in die K.-o.-Runde seit dem Achtelfinale 2014, während Österreich nach der verpassten Qualifikation 2022 den nächsten Schritt machen will. Petković gab die Losung aus: „Wir müssen auf dem Platz alles geben und überhaupt nicht an Rechenspiele denken.“

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Arabische Levante-Maghreb-PresseArabische Golfpresse
Arabische Levante-Maghreb-Presse
EmpörungOpferrolleAlarm

Die libanesischen und maghrebinischen Medien stellen das Abkommen als eine von den USA und Israel aufgezwungene Kapitulation dar, die die libanesische Souveränität bedroht. Religiöse Stimmen verurteilen einen nationalen Verrat, während die Regierung versucht, es als notwendigen Schritt darzustellen.

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PragmatismusTriumph

Die Golfmedien feiern das Abkommen als diplomatischen Erfolg, der den iranischen und Hisbollah-Einfluss ausschließt und die regionale Sicherheit stärkt. Die Rolle der USA als wirksamer Vermittler wird betont.

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Samstag, 27. Juni 2026

Petković vor Algeriens Schicksalsspiel: „Wir müssen unser Schicksal selbst bestimmen“

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Österreich setzt Algeriens Trainer auf eine offensive Mentalität und weist Spekulationen über ein taktisches Vermeiden Spaniens zurück.

Mit einer kompromisslosen Ansage hat sich Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petković am Vorabend des entscheidenden dritten Gruppenspiels gegen Österreich zu Wort gemeldet. „Wir werden das Spiel nur mit der Absicht angehen, zu gewinnen“, erklärte der Bosnier in Kansas City und schloss jegliches Kalkül, etwa ein Remis zum gemeinsamen Weiterkommen oder das gezielte Ausweichen eines Achtelfinalduells mit Spanien, kategorisch aus. Aus brasilianischer Sicht wurde zuvor über ein solches Szenario spekuliert, da beide Teams mit drei Punkten hinter dem bereits qualifizierten Argentinien liegen und auch als einer der besten Gruppendritten weiterkommen könnten. Petković hielt dem entgegen: „Im Fußball darf man so nicht denken. Wir müssen uns die Qualifikation verdienen, und dafür ist ein Sieg das Wichtigste.“

Die Ausgangslage in der Gruppe J ist vor der Partie am späten Samstagabend (Ortszeit) denkbar eng. Argentinien führt mit sechs Zählern und ist sicher weiter, Jordanien ist nach zwei Niederlagen ausgeschieden. Algerien und Österreich trennt bei identischer Punktzahl nur die Tordifferenz zugunsten der Mannschaft von Ralf Rangnick. Ein Unentschieden könnte reichen, doch Petković betonte, dass sich seine Spieler nicht mit Rechenspielen belasten sollen. Der Coach verwies auf die bisherigen Auftritte: Trotz der 0:3-Auftaktniederlage gegen Argentinien, bei der Lionel Messi mit drei Toren den Unterschied machte, habe sein Team über weite Strecken kontrolliert agiert. Der anschließende 2:1-Sieg gegen Jordanien habe die nötige Energie zurückgebracht.

Personell muss Algerien voraussichtlich auf den angeschlagenen Stürmer Mohamed Amoura verzichten, während Abwehrchef Ramy Bensebaini nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit ist. Petković lobte zudem die Rolle der Einwechselspieler, die gegen Jordanien für Impulse sorgten. Auf österreichischer Seite kann Rangnick auf den Abwehrspieler Stefan Posch bauen, der trotz eines Kieferbruchs gegen Argentinien aufgelaufen war und nun erneut die Defensive anführen soll. Der österreichische Trainer forderte von seiner Mannschaft „mehr Mut und offensive Aggressivität von Beginn an“ und sieht in der Partie ein Duell auf Augenhöhe.

In algerischen Medien wird derweil eine Debatte über den Umgang mit der Nationalelf geführt. Das Blatt Echorouk beklagte eine „Kampagne von Kritik und Gerüchten“ in sozialen Netzwerken, die das Team kurz vor dem wichtigsten Spiel der jüngeren Vergangenheit destabilisieren solle. Petković selbst zeigte sich von der öffentlichen Unruhe unbeeindruckt: „Ich sehe die Dinge stets positiv. Wichtig ist nicht der Trainer oder ein einzelner Spieler, sondern die Mannschaft.“ Er rief die Anhänger dazu auf, das Team geschlossen zu unterstützen. Zudem verwies er auf die Erfahrung mehrerer seiner Profis in der deutschen Bundesliga, die helfen könne, den österreichischen Spielstil zu lesen.

Die Begegnung im Arrowhead Stadium wird damit zu einem echten Finale um den zweiten Gruppenplatz. Ein Weiterkommen wäre für Algerien der erste Einzug in die K.-o.-Runde seit dem Achtelfinale 2014, während Österreich nach der verpassten Qualifikation 2022 den nächsten Schritt machen will. Petković gab die Losung aus: „Wir müssen auf dem Platz alles geben und überhaupt nicht an Rechenspiele denken.“

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PragmatismusTriumph

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