
Papst Leo XIV. sendet Nothilfe und appelliert an internationale Solidarität mit Venezuela
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela mit mehr als 1.400 Toten und rund 50.000 Vermissten hat Papst Leo XIV. finanzielle Nothilfe bereitgestellt und die internationale Gemeinschaft zur Hilfe aufgerufen.
Am Mittwoch, dem 24. Juni, wurde die venezolanische Küstenprovinz La Guaira von zwei schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb weniger Sekunden erschüttert. Nach offiziellen Angaben starben mehr als 1.430 Menschen; die Vereinten Nationen berichten zudem von etwa 50.000 Vermissten und mehreren Millionen Betroffenen. Das Epizentrum lag nahe der Hauptstadt Caracas.
Papst Leo XIV. äußerte sich am Sonntag beim Angelus-Gebet in Rom auf Spanisch zu der Katastrophe und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Der aus den Vereinigten Staaten stammende Pontifex, der zuvor Jahrzehnte als Missionar und Bischof in Peru gewirkt hatte, kündigte eine erste Soforthilfe von 100.000 Euro über die Apostolische Almosenverwaltung an. Der Betrag wurde nach Rücksprache mit dem vatikanischen Nuntius in Venezuela und dem Erzbischof von Caracas festgelegt. Vor dem Kardinalskollegium forderte der Papst eindringlich, „dass es der internationalen Gemeinschaft nicht an Solidarität mit diesem geliebten Land fehlen möge“.
Die Europäische Union reagierte mit der Freigabe von fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilte. Der EU-Katastrophenschutzmechanismus wurde aktiviert, und mehrere Mitgliedstaaten entsandten Such- und Rettungsteams, Feuerwehrleute sowie medizinisches Personal. Satelliten des Copernicus-Programms unterstützen die Kartierung der Schäden. Nach brasilianischen Regierungsangaben wurde ein weiterer Hilfsflug mit Ausrüstung für ein Feldlazarett organisiert.
Die venezolanische Bischofskonferenz rief für den Sonntag zu einem nationalen Gebetstag für die Betroffenen in Städten wie La Guaira, Puerto Cabello und Morón auf. Die Rettungsarbeiten dauern an. Die Behörden betonen, dass sich die Opferzahlen angesichts der fortschreitenden Suchaktionen noch erhöhen könnten.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die lateinamerikanische Presse betont die persönliche Verbindung von Papst Leo XIV. zur Region und berichtet über seine sofortige Solidarität mit Venezuela nach den Erdbeben. Sie hebt seinen Aufruf zu internationaler Hilfe und seine konkrete Spende von 100.000 Euro hervor und stellt die Geste als moralischen Imperativ eines Führers dar, der die lokale Realität versteht. Die Berichterstattung enthält oft emotionale Appelle und Dankbarkeit gegenüber den Rettungskräften, was ein gemeinsames Gefühl der Dringlichkeit widerspiegelt.
Die südostasiatische Presse berichtet kurz und distanziert über die Geschichte und erwähnt die Gebete und finanzielle Hilfe des Papstes zusammen mit der Nothilfe der EU. Sie stellt das Ereignis als Teil einer koordinierten internationalen Hilfsmaßnahme dar, ohne emotionale Appelle oder direkte Aufrufe zur Solidarität. Der Fokus liegt auf den faktischen Maßnahmen der globalen Akteure.
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