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Neymar unter Tränen: Comeback nach 981 Tagen bei Brasiliens 3:0-Sieg

Nach fast drei Jahren Verletzungspause wird der 34-Jährige eingewechselt und zeigt eine bewegende Reaktion – Brasilien zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale ein.

Als Neymar in der 76. Minute das Spielfeld im Hard Rock Stadium betrat, brandete tosender Applaus auf. Brasilien führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 gegen Schottland, die Partie war entschieden. Der 34-Jährige ersetzte Matheus Cunha und absolvierte seine ersten Minuten bei dieser Weltmeisterschaft. Nach dem Schlusspfiff flossen Tränen: Neymar umarmte Mitspieler und Familie, während er den Zuschauern zuwinkte. Es war sein erster Einsatz für die Seleção seit 981 Tagen.

Die Tore für den Rekordweltmeister hatten zuvor Vinícius Júnior (7. und 45.+3 Minute) sowie Matheus Cunha (60.) erzielt. Neymar fügte sich in der verbleibenden Viertelstunde unauffällig, aber präsent ins Offensivspiel ein. Er kreierte drei Torchancen – nur Lucas Paquetá und Rayan kamen auf je vier –, übernahm sämtliche Standardsituationen und gab einen Schuss auf das von Angus Gunn gehütete Tor ab, den der schottische Keeper parierte. Zweimal wurde er im Dribbling gestoppt, neunmal verlor er den Ball. Die brasilianischen Medien sprachen von einer „diskreten Rückkehr“.

Die lange Leidenszeit des Stürmers hatte am 17. Oktober 2023 begonnen, als er sich in der WM-Qualifikation gegen Uruguay einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden im linken Knie zuzog. Es folgten mehrere Operationen, ein stockender Heilungsverlauf und zuletzt eine Wadenverletzung, die ihn bei diesem Turnier die ersten beiden Gruppenspiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpassen ließ. Dass Nationaltrainer Carlo Ancelotti ihn dennoch in den 26-köpfigen Kader berief, war in Brasilien nicht unumstritten. Ancelotti begründete die Entscheidung mit der über Monate beobachteten physischen Verfassung des Angreifers, der nach seiner Rückkehr zum FC Santos in 15 Einsätzen Spielpraxis gesammelt hatte.

Brasilien schloss die Gruppe C mit sieben Punkten als Erster ab, punktgleich mit Marokko, aber mit der besseren Tordifferenz. Im Achtelfinale trifft die Seleção am 29. Juni in Houston auf den Zweiten der Gruppe F, in der die Niederlande, Japan und Schweden um den Einzug in die K.-o.-Runde kämpfen. Neymar selbst sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich, nach drei Jahren wieder das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen.“

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

49%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseSüdostasiatische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Neymar kehrte nach fast drei Jahren emotional für Brasilien zurück, sichtlich bewegt. Seine Nominierung war eine Überraschung, und er verpasste die ersten Spiele. Das tränenreiche Comeback ist ein bedeutender, aber vorsichtig gehandhabter Moment.

Südostasiatische Presse
TriumphDringlichkeit

Nach 981 Tagen Abwesenheit kehrte Neymar endlich für Brasilien auf den Platz zurück und brach in Tränen aus. Die Fans begrüßten ihn mit tosendem Applaus und feierten das Ende eines fast dreijährigen Albtraums nach einer schweren Knieverletzung. Seine Einwechslung machte das Spiel zu einem Moment purer Emotion.

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Donnerstag, 25. Juni 2026

Neymar unter Tränen: Comeback nach 981 Tagen bei Brasiliens 3:0-Sieg

Nach fast drei Jahren Verletzungspause wird der 34-Jährige eingewechselt und zeigt eine bewegende Reaktion – Brasilien zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale ein.

Als Neymar in der 76. Minute das Spielfeld im Hard Rock Stadium betrat, brandete tosender Applaus auf. Brasilien führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 gegen Schottland, die Partie war entschieden. Der 34-Jährige ersetzte Matheus Cunha und absolvierte seine ersten Minuten bei dieser Weltmeisterschaft. Nach dem Schlusspfiff flossen Tränen: Neymar umarmte Mitspieler und Familie, während er den Zuschauern zuwinkte. Es war sein erster Einsatz für die Seleção seit 981 Tagen.

Die Tore für den Rekordweltmeister hatten zuvor Vinícius Júnior (7. und 45.+3 Minute) sowie Matheus Cunha (60.) erzielt. Neymar fügte sich in der verbleibenden Viertelstunde unauffällig, aber präsent ins Offensivspiel ein. Er kreierte drei Torchancen – nur Lucas Paquetá und Rayan kamen auf je vier –, übernahm sämtliche Standardsituationen und gab einen Schuss auf das von Angus Gunn gehütete Tor ab, den der schottische Keeper parierte. Zweimal wurde er im Dribbling gestoppt, neunmal verlor er den Ball. Die brasilianischen Medien sprachen von einer „diskreten Rückkehr“.

Die lange Leidenszeit des Stürmers hatte am 17. Oktober 2023 begonnen, als er sich in der WM-Qualifikation gegen Uruguay einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden im linken Knie zuzog. Es folgten mehrere Operationen, ein stockender Heilungsverlauf und zuletzt eine Wadenverletzung, die ihn bei diesem Turnier die ersten beiden Gruppenspiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpassen ließ. Dass Nationaltrainer Carlo Ancelotti ihn dennoch in den 26-köpfigen Kader berief, war in Brasilien nicht unumstritten. Ancelotti begründete die Entscheidung mit der über Monate beobachteten physischen Verfassung des Angreifers, der nach seiner Rückkehr zum FC Santos in 15 Einsätzen Spielpraxis gesammelt hatte.

Brasilien schloss die Gruppe C mit sieben Punkten als Erster ab, punktgleich mit Marokko, aber mit der besseren Tordifferenz. Im Achtelfinale trifft die Seleção am 29. Juni in Houston auf den Zweiten der Gruppe F, in der die Niederlande, Japan und Schweden um den Einzug in die K.-o.-Runde kämpfen. Neymar selbst sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich, nach drei Jahren wieder das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen.“

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Neymar kehrte nach fast drei Jahren emotional für Brasilien zurück, sichtlich bewegt. Seine Nominierung war eine Überraschung, und er verpasste die ersten Spiele. Das tränenreiche Comeback ist ein bedeutender, aber vorsichtig gehandhabter Moment.

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Nach 981 Tagen Abwesenheit kehrte Neymar endlich für Brasilien auf den Platz zurück und brach in Tränen aus. Die Fans begrüßten ihn mit tosendem Applaus und feierten das Ende eines fast dreijährigen Albtraums nach einer schweren Knieverletzung. Seine Einwechslung machte das Spiel zu einem Moment purer Emotion.

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