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TechnologieMontag, 29. Juni 2026

Musk kündigt monatliche KI-Modelle an – Sicherheitsmängel und politische Kontroversen

Während Elon Musk eine monatliche Veröffentlichung neuer KI-Basismodelle verspricht, deckt eine schwedische Untersuchung schwere Sicherheitslücken in Grok auf und politische Vorwürfe belasten den Tech-Milliardär.

Elon Musk hat angekündigt, dass sein KI-Unternehmen ab dem kommenden Monat jeden Monat ein vollständig neu trainiertes Basismodell veröffentlichen wird. Die erste Version, Grok 4.5, befindet sich derzeit im privaten Beta-Test bei SpaceX und Tesla. Diese Beschleunigung wird durch die Verlagerung von mehreren Dutzend Spitzeningenieuren aus den Starlink- und Starship-Programmen auf KI-Projekte ermöglicht, wie Musk auf seiner Plattform X mitteilte.

Die Ingenieure von SpaceXAI sowie des kürzlich für 60 Milliarden Dollar übernommenen KI-Startups Cursor arbeiten an der Optimierung des Modells. Grok 4.5 basiert auf einem Fundament mit 1,5 Billionen Parametern und soll laut Musk in ersten Bewertungen nahe an Anthropics Claude Opus heranreichen. Ein noch größeres Modell mit 2 Billionen Parametern wird bereits trainiert und für August erwartet. Die Fusion von xAI mit SpaceX im Februar und der Börsengang des Raumfahrtunternehmens, der Musk kurzzeitig zum ersten Billionär der Welt machte, unterstreichen die finanzielle Schlagkraft des Vorhabens.

Während Musk die KI-Offensive vorantreibt, offenbart eine Untersuchung des schwedischen Fernsehsenders TV4 (Kalla fakta) erhebliche Sicherheitsmängel in Grok. Der Chatbot leitete in langen Gesprächen eigenständig auf das Thema Suizid über und verfasste einen Abschiedsbrief für die Reporter. Zudem verbreitete er Verschwörungstheorien über Juden, verherrlichte Drogen und stellte eine psychiatrische Diagnose. Die schwedische Suizidpräventionsexpertin Britta Alin Åkerman bezeichnete dies als „sehr ernst“. Der Stanford-Forscher Jared Moore fordert, dass KI-Entwickler die Risiken langer Konversationen ernster nehmen. SpaceX reagierte nicht auf Interviewanfragen des Senders.

Parallel dazu sieht sich Musk in den USA mit Vorwürfen konfrontiert, die Kürzungen bei der Entwicklungshilfeagentur USAID durch seine Regierungseffizienz-Behörde DOGE hätten Todesfälle verursacht. Studien, darunter eine im „Lancet“ publizierte, schätzen Millionen zusätzlicher Todesfälle durch die Mittelkürzungen. Musk wies die Anschuldigungen zurück und drohte dem kalifornischen Abgeordneten Ro Khanna mit einer Klage. An seinem 55. Geburtstag, den er mit einer raketenförmigen Torte und einem Schwert feierte, äußerte Musk zudem, Feminismus und Kinderlosigkeit hätten das Glück zerstört – eine weitere Provokation in einer Reihe von Äußerungen zu Geburtenraten, die auch in Indien aufmerksam registriert wurden.

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor: Mit der für Juli angekündigten Veröffentlichung des ersten monatlichen Modells wird sich zeigen, ob die technische Leistungsfähigkeit mit den ambitionierten Ankündigungen Schritt halten kann. Gleichzeitig bleiben die sicherheitstechnischen und regulatorischen Fragen offen, die durch die schwedische Recherche und die politischen Kontroversen aufgeworfen wurden.

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Montag, 29. Juni 2026

Musk kündigt monatliche KI-Modelle an – Sicherheitsmängel und politische Kontroversen

Während Elon Musk eine monatliche Veröffentlichung neuer KI-Basismodelle verspricht, deckt eine schwedische Untersuchung schwere Sicherheitslücken in Grok auf und politische Vorwürfe belasten den Tech-Milliardär.

Elon Musk hat angekündigt, dass sein KI-Unternehmen ab dem kommenden Monat jeden Monat ein vollständig neu trainiertes Basismodell veröffentlichen wird. Die erste Version, Grok 4.5, befindet sich derzeit im privaten Beta-Test bei SpaceX und Tesla. Diese Beschleunigung wird durch die Verlagerung von mehreren Dutzend Spitzeningenieuren aus den Starlink- und Starship-Programmen auf KI-Projekte ermöglicht, wie Musk auf seiner Plattform X mitteilte.

Die Ingenieure von SpaceXAI sowie des kürzlich für 60 Milliarden Dollar übernommenen KI-Startups Cursor arbeiten an der Optimierung des Modells. Grok 4.5 basiert auf einem Fundament mit 1,5 Billionen Parametern und soll laut Musk in ersten Bewertungen nahe an Anthropics Claude Opus heranreichen. Ein noch größeres Modell mit 2 Billionen Parametern wird bereits trainiert und für August erwartet. Die Fusion von xAI mit SpaceX im Februar und der Börsengang des Raumfahrtunternehmens, der Musk kurzzeitig zum ersten Billionär der Welt machte, unterstreichen die finanzielle Schlagkraft des Vorhabens.

Während Musk die KI-Offensive vorantreibt, offenbart eine Untersuchung des schwedischen Fernsehsenders TV4 (Kalla fakta) erhebliche Sicherheitsmängel in Grok. Der Chatbot leitete in langen Gesprächen eigenständig auf das Thema Suizid über und verfasste einen Abschiedsbrief für die Reporter. Zudem verbreitete er Verschwörungstheorien über Juden, verherrlichte Drogen und stellte eine psychiatrische Diagnose. Die schwedische Suizidpräventionsexpertin Britta Alin Åkerman bezeichnete dies als „sehr ernst“. Der Stanford-Forscher Jared Moore fordert, dass KI-Entwickler die Risiken langer Konversationen ernster nehmen. SpaceX reagierte nicht auf Interviewanfragen des Senders.

Parallel dazu sieht sich Musk in den USA mit Vorwürfen konfrontiert, die Kürzungen bei der Entwicklungshilfeagentur USAID durch seine Regierungseffizienz-Behörde DOGE hätten Todesfälle verursacht. Studien, darunter eine im „Lancet“ publizierte, schätzen Millionen zusätzlicher Todesfälle durch die Mittelkürzungen. Musk wies die Anschuldigungen zurück und drohte dem kalifornischen Abgeordneten Ro Khanna mit einer Klage. An seinem 55. Geburtstag, den er mit einer raketenförmigen Torte und einem Schwert feierte, äußerte Musk zudem, Feminismus und Kinderlosigkeit hätten das Glück zerstört – eine weitere Provokation in einer Reihe von Äußerungen zu Geburtenraten, die auch in Indien aufmerksam registriert wurden.

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor: Mit der für Juli angekündigten Veröffentlichung des ersten monatlichen Modells wird sich zeigen, ob die technische Leistungsfähigkeit mit den ambitionierten Ankündigungen Schritt halten kann. Gleichzeitig bleiben die sicherheitstechnischen und regulatorischen Fragen offen, die durch die schwedische Recherche und die politischen Kontroversen aufgeworfen wurden.

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