
Microsoft plant neue Entlassungsrunde: Tausende Stellen vor allem in Vertrieb und Xbox betroffen
Der US-Konzern will weniger als 2,5 Prozent der Belegschaft abbauen und setzt damit einen Sparkurs fort, der die gesamte Technologiebranche erfasst hat und Milliarden an Abfindungskosten verursacht.
Microsoft bereitet einem Medienbericht zufolge eine weitere Entlassungswelle vor, die Tausende von Arbeitsplätzen betreffen und bereits in der kommenden Woche offiziell verkündet werden könnte. Wie Business Insider unter Berufung auf informierte Kreise meldet, sollen weniger als 2,5 Prozent der weltweit rund 228.000 Beschäftigten betroffen sein. Der Konzern, der im Juli 2025 bereits knapp vier Prozent der Stellen gestrichen hatte, lehnte eine Stellungnahme ab.
Die geplanten Einschnitte konzentrieren sich auf die Bereiche Vertrieb, Beratung und die Videospielsparte Xbox. Dort hatte die neue Chefin Asha Sharma intern einen „Reset“ des Geschäfts angekündigt. Nach früheren Berichten prüft Microsoft für Xbox auch eine Abspaltung oder Umwandlung in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Erst im Frühjahr hatte der Konzern in den USA ein freiwilliges Vorruhestandsprogramm aufgelegt, das etwa einem Drittel der 9.000 anspruchsberechtigten Mitarbeiter offenstand und mit einer Belastung von 900 Millionen Dollar im laufenden Quartal verbucht wird.
Die Personalmaßnahmen sind Teil einer branchenweiten Neuausrichtung, bei der die großen Technologiekonzerne trotz milliardenschwerer Investitionen in Künstliche Intelligenz die Betriebskosten senken. Wie aus einer Auswertung von Business Insider hervorgeht, gaben allein Amazon, Oracle und Intel im vergangenen Jahr jeweils zwischen 1,8 und 2,7 Milliarden Dollar für Abfindungen und Personalumbau aus. Microsofts Aktie hat im vergangenen Monat rund 17 Prozent an Wert verloren, während der Konzern seine KI-Infrastruktur massiv ausbaut.
Für die deutschen Standorte des Softwareherstellers, an denen mehrere Tausend Mitarbeiter beschäftigt sind, liegen bislang keine konkreten Angaben zu den Auswirkungen vor. Die geplanten Kürzungen sind jedoch global angelegt und dürften auch die hiesigen Vertriebs- und Beratungseinheiten erfassen. Die endgültige Ankündigung wird in den kommenden Tagen erwartet; sie fiele in den Zeitraum um den Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Juli, in dem Microsoft traditionell organisatorische Anpassungen vornimmt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Microsoft's layoffs are presented as a calculated strategic realignment, shedding legacy Xbox operations to double down on artificial intelligence, a sector where the company sees its future. The move is framed as a necessary and forward-looking business decision, with emphasis on the AI investment rather than the job losses. The tone is pragmatic, focusing on market logic and competitive positioning.
The layoffs at Microsoft are portrayed as a troubling sign for the global tech industry, with particular concern for the thousands of Indian IT professionals who may be affected. The narrative highlights the human cost of corporate restructuring and questions the social responsibility of big tech companies. There is an underlying tone of indignation and a call for greater worker protections.
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