
Mexiko als erstes Team in der neuen K.o.-Runde – Co-Gastgeber setzen frühe Akzente
Mit dem Sieg gegen Südkorea hat Mexiko historisch den ersten Platz in der neu geschaffenen Runde der letzten 32 gesichert, während Kanada seinen ersten WM-Sieg überhaupt feierte.
Mexiko hat bei der ersten 48er-Weltmeisterschaft Geschichte geschrieben. Durch ein 1:0 gegen Südkorea im Estadio Akron von Guadalajara sicherte sich das Team von Trainer Javier Aguirre als erste Mannschaft den Einzug in die neu eingeführte Runde der letzten 32 – im Turnierformat „16 avos de final“ genannt. Luis Romo erzielte in der zweiten Halbzeit den entscheidenden Treffer, begünstigt durch einen Torwartfehler der Südkoreaner. Zuvor hatte der Co-Gastgeber bereits Südafrika im Aztekenstadion mit 2:0 bezwungen. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist Mexiko selbst bei einer Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Tschechien nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.
Der vorzeitige Erfolg ist auch ein Produkt des erweiterten Modus. Erstmals nehmen 48 Nationen teil, aufgeteilt in zwölf Vierergruppen. Neben den 24 Gruppensieger und -zweiten erreichen die acht besten Gruppendritten die zweite Turnierphase. Damit kämpfen 32 Teams in direkten K.-o.-Duellen um den Einzug ins Achtelfinale – eine zusätzliche Etappe, die den Weg zum Titel auf acht Partien verlängert. Aus mexikanischer Perspektive erlaubt die frühe Qualifikation nun Rotation und Vorbereitung ohne Druck, während Analysten die defensive Stabilität und die Mischung aus erfahrenen Führungsspielern und jungen Kräften loben.
Auch die anderen nordamerikanischen Co-Gastgeber setzten Ausrufezeichen. Kanada feierte gegen Katar einen 6:0-Kantersieg und damit den ersten WM-Erfolg der eigenen Geschichte überhaupt. Jonathan David erzielte drei Tore, Nathan Saliba traf per direktem Freistoß. Überschattet wurde das Spiel jedoch von einer schweren Verletzung: Ismaël Koné erlitt nach einem groben Foul von Assim Madibo, der dafür Rot sah, einen offenen Bruch des linken Unterschenkels. Katar beendete die Partie nach einer weiteren Roten Karte nur noch zu neunt. Die Kanadier stehen damit gemeinsam mit der Schweiz, die Bosnien-Herzegowina 4:1 besiegte, dicht vor dem Einzug in die K.-o.-Runde.
Für die Vereinigten Staaten steht die entscheidende Gruppenpartie gegen Australien noch bevor. Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Paraguay könnte ein weiterer Erfolg die Amerikaner ebenfalls frühzeitig in die Runde der letzten 32 führen. Die Verfügbarkeit von Kapitän Christian Pulisic ist nach einer Wadenverletzung aus dem ersten Spiel fraglich. Trainer Mauricio Pochettino zeigte sich zuversichtlich, dass Pulisic spätestens im nächsten Spiel zurückkehren werde, warnte jedoch vor der Stärke der Australier, die ihrerseits die Türkei mit 2:0 bezwangen.
Die Spiele der zweiten Phase finden zwischen dem 28. Juni und 3. Juli 2026 statt. Für Mexiko geht es im letzten Gruppenspiel am 24. Juni im Aztekenstadion gegen Tschechien nur noch um die Feinjustierung. Der Blick richtet sich bereits auf den unbekannten Gegner in der Premierenrunde, die den Weg zu einem tiefen Turnierlauf ebnen soll.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die WM 2026 führt eine neue K.-o.-Runde ein, das Sechzehntelfinale, bedingt durch die Aufstockung auf 48 Teams. Die ersten beiden jeder Gruppe und die acht besten Dritten kommen weiter. Mexiko und die USA haben sich bereits als erste für diese neue Phase qualifiziert.
Mexiko schrieb Geschichte, als es als erste Mannschaft das Sechzehntelfinale der WM 2026 erreichte. Ein souveränes 2:0 gegen Südafrika und ein knappes 1:0 gegen Südkorea sicherten das Weiterkommen. Die starke Leistung des Gastgebers garantiert den Einzug in die nächste Runde schon vor dem letzten Gruppenspiel.
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