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SportMontag, 13. Juli 2026

„Messi schlafen legen“: Englands Ex-Nationalspieler heizen Halbfinal-Stimmung an

Vor dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England sorgt Joe Cole mit einer Kampfansage an Lionel Messi für Aufsehen – die Reaktionen aus Buenos Aires und London fallen unterschiedlich aus.

Die verbale Eskalation vor dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der ehemalige englische Nationalspieler Joe Cole erklärte in einem Podcast, man werde Lionel Messi „schlafen legen“ und zeigte sich überzeugt, dass England ins Finale einziehen werde. „Wir haben zu viel Geschwindigkeit für die Stärken Argentiniens, und wir werden sie schlagen. Ich fühle es in meinen Knochen“, sagte der 44-Jährige, der an drei Weltmeisterschaften teilnahm. Die Äußerungen fielen in der Sendung „The Rest is Football“ mit Gary Lineker, Alan Shearer und Micah Richards, die in englischen Medien breit aufgegriffen wurden. Während Richards versuchte, Cole zu bremsen, bekräftigte dieser seine Prognose: „Ich sage es jetzt: Wir kommen ins Finale.“ Aus argentinischer Sicht werden solche Provokationen als zusätzliche Motivation gewertet – Lionel Scaloni und sein Team bereiten sich in Kansas City auf das Duell vor, das am Mittwoch in Atlanta stattfindet.

Die sportliche Ausgangslage untermauert die Brisanz der Partie. Argentinien, Titelverteidiger und mit einer perfekten Bilanz von sechs Siegen in diesem Turnier, benötigte zuletzt gegen die Schweiz die Verlängerung, um mit 3:1 die Runde der letzten Vier zu erreichen. Zuvor hatte das Team um den 39-jährigen Messi bereits gegen Kap Verde und Ägypten erst nach 120 Minuten gewonnen. England setzte sich im Viertelfinale ebenfalls in der Verlängerung mit 2:1 gegen Norwegen durch, nachdem man in der Gruppenphase gegen Ghana Punkte liegen ließ. Beide Mannschaften zeigten somit Widerstandsfähigkeit, aber auch defensive Anfälligkeiten – Argentinien kassierte in den vier K.o.-Spielen sechs Gegentore, während England auf die offensive Durchschlagskraft von Jude Bellingham und Harry Kane vertraut.

In der englischen Fußballöffentlichkeit herrscht eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Respekt. Neben Coles markigen Worten äußerte sich auch der frühere schottische Nationalspieler Ally McCoist zuversichtlich: „England ist in diesem Moment das drittbeste Team im Turnier, aber besser als Argentinien.“ Gary Neville wiederum richtete den Blick auf die argentinische Innenverteidigung um Cristian Romero und Lisandro Martínez, die er als „das beste und schlechteste Duo der Welt“ bezeichnete – in einem Moment brillant, im nächsten anfällig für Fehler. In Argentinien hingegen werden die englischen Prognosen gelassen aufgenommen. Die Zeitung La Nación erinnerte daran, dass Messi in seiner Karriere oft genug auf verbale Attacken mit Taten auf dem Platz geantwortet habe. Die AFA beantragte unterdessen bei der FIFA, im Halbfinale das Auswärtstrikot tragen zu dürfen – eine Entscheidung, die am Dienstag fallen soll.

Das Aufeinandertreffen in Atlanta schreibt eine lange WM-Rivalität fort. Fünfmal standen sich beide Nationen bereits gegenüber, zuletzt 2002 mit einem 1:0-Sieg Englands durch einen Elfmeter von David Beckham. Der berühmteste Vergleich bleibt das Viertelfinale 1986, als Diego Maradona mit der „Hand Gottes“ und dem „Tor des Jahrhunderts“ Argentinien zum 2:1 führte. Nun, vierzig Jahre später, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Messi, der erstmals in einem Pflichtspiel auf England trifft. Der Sieger der Partie trifft im Finale auf Frankreich oder Spanien. Für Argentinien geht es um die Chance auf die zweite Titelverteidigung in Folge, für England um den ersten Finaleinzug seit 1966. Die Antwort auf Coles Kampfansage wird am Mittwoch um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) auf dem Rasen des Mercedes-Benz Stadiums gegeben.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Partigianeria vs. Neutralità
33%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.70 bis 0.00
Critici verso ColeNeutrali
LATINDSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse−0.70critical
Indische & südasiatische Presse0.00neutral
Südostasiatische Presse0.00neutral
Lateinamerikanische Presse−0.70
Stimme

Argentina will not be intimidated by English provocations; Messi and the team will respond on the pitch, showing who the true champions are.

Mechanismusprovocazione ribaltata

By framing Cole's comment as a disrespectful provocation, the press creates a narrative of 'us vs. them' that rallies Argentine fans and players, turning the pre-match talk into a motivational tool.

EmpörungRevanchismus
Indische & südasiatische Presse0.00
Stimme

Joe Cole has made a confident statement about putting Messi to sleep, but the match will be decided on the field, not in pre-match comments.

Mechanismuscronaca distaccata

By reporting the statement without judgment, the press maintains a neutral stance, implying that such comments are routine pre-match rhetoric and not worth overreacting to.

DistanzPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00
Stimme

Joe Cole believes England can put Messi to sleep, but it's just one opinion before the game.

Mechanismuscronaca neutrale

By presenting the comment as a simple fact, the press avoids taking sides and treats the story as a minor pre-match anecdote, reducing its potential to inflame tensions.

DistanzPragmatismus

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Montag, 13. Juli 2026

„Messi schlafen legen“: Englands Ex-Nationalspieler heizen Halbfinal-Stimmung an

Vor dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England sorgt Joe Cole mit einer Kampfansage an Lionel Messi für Aufsehen – die Reaktionen aus Buenos Aires und London fallen unterschiedlich aus.

Die verbale Eskalation vor dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der ehemalige englische Nationalspieler Joe Cole erklärte in einem Podcast, man werde Lionel Messi „schlafen legen“ und zeigte sich überzeugt, dass England ins Finale einziehen werde. „Wir haben zu viel Geschwindigkeit für die Stärken Argentiniens, und wir werden sie schlagen. Ich fühle es in meinen Knochen“, sagte der 44-Jährige, der an drei Weltmeisterschaften teilnahm. Die Äußerungen fielen in der Sendung „The Rest is Football“ mit Gary Lineker, Alan Shearer und Micah Richards, die in englischen Medien breit aufgegriffen wurden. Während Richards versuchte, Cole zu bremsen, bekräftigte dieser seine Prognose: „Ich sage es jetzt: Wir kommen ins Finale.“ Aus argentinischer Sicht werden solche Provokationen als zusätzliche Motivation gewertet – Lionel Scaloni und sein Team bereiten sich in Kansas City auf das Duell vor, das am Mittwoch in Atlanta stattfindet.

Die sportliche Ausgangslage untermauert die Brisanz der Partie. Argentinien, Titelverteidiger und mit einer perfekten Bilanz von sechs Siegen in diesem Turnier, benötigte zuletzt gegen die Schweiz die Verlängerung, um mit 3:1 die Runde der letzten Vier zu erreichen. Zuvor hatte das Team um den 39-jährigen Messi bereits gegen Kap Verde und Ägypten erst nach 120 Minuten gewonnen. England setzte sich im Viertelfinale ebenfalls in der Verlängerung mit 2:1 gegen Norwegen durch, nachdem man in der Gruppenphase gegen Ghana Punkte liegen ließ. Beide Mannschaften zeigten somit Widerstandsfähigkeit, aber auch defensive Anfälligkeiten – Argentinien kassierte in den vier K.o.-Spielen sechs Gegentore, während England auf die offensive Durchschlagskraft von Jude Bellingham und Harry Kane vertraut.

In der englischen Fußballöffentlichkeit herrscht eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Respekt. Neben Coles markigen Worten äußerte sich auch der frühere schottische Nationalspieler Ally McCoist zuversichtlich: „England ist in diesem Moment das drittbeste Team im Turnier, aber besser als Argentinien.“ Gary Neville wiederum richtete den Blick auf die argentinische Innenverteidigung um Cristian Romero und Lisandro Martínez, die er als „das beste und schlechteste Duo der Welt“ bezeichnete – in einem Moment brillant, im nächsten anfällig für Fehler. In Argentinien hingegen werden die englischen Prognosen gelassen aufgenommen. Die Zeitung La Nación erinnerte daran, dass Messi in seiner Karriere oft genug auf verbale Attacken mit Taten auf dem Platz geantwortet habe. Die AFA beantragte unterdessen bei der FIFA, im Halbfinale das Auswärtstrikot tragen zu dürfen – eine Entscheidung, die am Dienstag fallen soll.

Das Aufeinandertreffen in Atlanta schreibt eine lange WM-Rivalität fort. Fünfmal standen sich beide Nationen bereits gegenüber, zuletzt 2002 mit einem 1:0-Sieg Englands durch einen Elfmeter von David Beckham. Der berühmteste Vergleich bleibt das Viertelfinale 1986, als Diego Maradona mit der „Hand Gottes“ und dem „Tor des Jahrhunderts“ Argentinien zum 2:1 führte. Nun, vierzig Jahre später, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Messi, der erstmals in einem Pflichtspiel auf England trifft. Der Sieger der Partie trifft im Finale auf Frankreich oder Spanien. Für Argentinien geht es um die Chance auf die zweite Titelverteidigung in Folge, für England um den ersten Finaleinzug seit 1966. Die Antwort auf Coles Kampfansage wird am Mittwoch um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) auf dem Rasen des Mercedes-Benz Stadiums gegeben.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Partigianeria vs. Neutralità
33%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.70 bis 0.00
Critici verso ColeNeutrali
LATINDSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse−0.70critical
Indische & südasiatische Presse0.00neutral
Südostasiatische Presse0.00neutral
Lateinamerikanische Presse−0.70
Stimme

Argentina will not be intimidated by English provocations; Messi and the team will respond on the pitch, showing who the true champions are.

Mechanismusprovocazione ribaltata

By framing Cole's comment as a disrespectful provocation, the press creates a narrative of 'us vs. them' that rallies Argentine fans and players, turning the pre-match talk into a motivational tool.

EmpörungRevanchismus
Indische & südasiatische Presse0.00
Stimme

Joe Cole has made a confident statement about putting Messi to sleep, but the match will be decided on the field, not in pre-match comments.

Mechanismuscronaca distaccata

By reporting the statement without judgment, the press maintains a neutral stance, implying that such comments are routine pre-match rhetoric and not worth overreacting to.

DistanzPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00
Stimme

Joe Cole believes England can put Messi to sleep, but it's just one opinion before the game.

Mechanismuscronaca neutrale

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