
Nach Last-Minute-Sieg gegen England: Messi und Team entdecken Pickfords geheime Elfmeter-Notizen
Nach Argentiniens 2:1-Erfolg in der Nachspielzeit fanden die Spieler auf der Wasserflasche des englischen Keepers detaillierte Anweisungen für ein mögliches Elfmeterschießen – das nie stattfand.
Es war ein Fund, der die Dramatik dieses Halbfinals noch um eine skurrile Note ergänzte: Nachdem Argentinien im WM-Halbfinale 2026 in Atlanta England mit 2:1 bezwungen und den Einzug ins Endspiel perfekt gemacht hatte, entdeckten die Spieler um Lionel Messi auf dem Spielfeld die Wasserflasche des englischen Torhüters Jordan Pickford. Darauf klebte ein Zettel mit handschriftlichen Notizen – eine detaillierte Anleitung, wohin die argentinischen Schützen bei einem möglichen Elfmeterschießen zielen würden.
Dabei hatte England lange wie der sichere Finalist ausgesehen. Anthony Gordon brachte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel in der 55. Minute in Führung, und Pickford selbst vereitelte mit starken Paraden gegen Julián Álvarez und Nicolás González den Ausgleich. Doch Argentinien, das in diesem Turnier bereits mehrfach späte Wendungen erzwungen hatte, schlug erneut zu: Enzo Fernández glich in der 85. Minute mit einem Distanzschuss aus, ehe Lautaro Martínez in der zweiten Minute der Nachspielzeit eine Flanke von Messi per Kopf zum 2:1 verwertete. Ein Elfmeterschießen war damit obsolet.
Die Neugier der Argentinier galt dennoch dem, was Pickford für diesen Fall vorbereitet hatte. Auf dem Zettel, der später von argentinischen Medien und in sozialen Netzwerken verbreitet wurde, fanden sich für jeden möglichen Schützen knappe Anweisungen. Bei Messi hieß es: „fake left – dive right“, also ein Antäuschen nach links und ein Hechten des Keepers nach rechts. Für Fernández war notiert, in der Mitte stehen zu bleiben. Der Mittelfeldspieler, der seinen Namen rasch entdeckte, reagierte mit einem erleichterten Lächeln und einem Fingerzeig gen Himmel. Messi selbst, so berichteten mehrere Quellen übereinstimmend, habe die englischsprachigen Notizen zunächst stirnrunzelnd zu entziffern versucht, bevor er die Absurdität der Situation grinsend quittierte.
Aus englischer Sicht war die akribische Vorbereitung keine Überraschung. Pickford ist bekannt dafür, bei großen Turnieren Spickzettel an seiner Flasche zu befestigen; bei der EM 2024 hatte ihm eine ähnliche Notiz geholfen, einen Elfmeter von Manuel Akanji zu parieren. Argentinische Beobachter wiederum verwiesen auf die Ironie, dass ausgerechnet der englische Keeper, der während des Spiels durch Gesten und Wortgefechte mit Cristian Romero aufgefallen war, seine Geheimnisse preisgab. Der Fitnesscoach Luis Martín kommentierte ein Foto der Flasche in den sozialen Medien mit den Worten: „Schade, wir hatten nicht denselben Plan, Kumpel.“
Für Argentinien, das den Titel von 2022 verteidigen will, rückt nun das Finale gegen Spanien in den Fokus. Die vermeintlichen Elfmeter-Geheimnisse sind nun öffentlich – ein Umstand, den Spaniens Torhüter Unai Simón für seine eigene Vorbereitung nutzen könnte. Doch zunächst hat die Mannschaft von Lionel Scaloni bewiesen, dass sie auch ohne den Umweg über den Strafstoß zum Erfolg findet.
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Argentinien feiert die Entdeckung von Pickfords 'Spickzettel' als Symbol seiner Überlegenheit und der vergeblichen Vorbereitung Englands.
Die Erzählung betont die Details der Notizen und Messis Reaktion, um einen kleinen Vorfall in einen Beweis argentinischer Widerstandsfähigkeit zu verwandeln.
Südostasien lacht über die englische Vorbereitung und macht die Entdeckung zu einem viralen Witz auf Kosten von Pickford.
Die Verwendung von Begriffen wie 'Spickzettel' und 'lustiger Moment' trivialisiert die Ernsthaftigkeit der Vorbereitung und reduziert sie auf ein komisches Scheitern.
Subsahara-Afrika berichtet den Vorfall sachlich, ohne feierliche oder ironische Betonung, und konzentriert sich auf Englands Niederlage.
Die Erzählung beschreibt lediglich die Vorbereitung und die Entdeckung, ohne Wertung, und behält einen sportjournalistischen Ton bei.
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