
Mbappé vom Punkt und Ounahis Doppelpack: Frankreich und Marokko im Viertelfinale
Frankreich setzt sich nach Videobeweis und Mbappés Strafstoß mit 1:0 gegen Paraguay durch; Marokko gewinnt mit 3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada – beide Mannschaften bestreiten das Viertelfinale.
Die ersten Achtelfinalpartien der Weltmeisterschaft 2026 endeten mit dem erwarteten Weiterkommen der Favoriten, jedoch auf gegensätzliche Art. Während Marokko im NRG Stadium von Houston den Co-Gastgeber Kanada nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 3:0 bezwang, mühte sich Frankreich im Lincoln Financial Field von Philadelphia gegen Paraguay zu einem knappen 1:0-Erfolg. Damit ist das Viertelfinalduell zwischen den beiden letzten Halbfinalisten von 2022 besiegelt, das am Donnerstag in Boston ausgetragen wird.
Marokko kam gegen die leidenschaftlich kämpfenden Kanadier nur schwer ins Spiel. In der ersten Halbzeit dominierten die Nordamerikaner mit aggressivem Pressing und ließen kaum Chancen zu; die Nordafrikaner gaben nur einen Torschuss ab. Nach dem Seitenwechsel jedoch sorgte Azzedine Ounahi mit einem präzisen Distanzschuss für die Führung (50. Minute) und drehte die Partie. Kanada musste öffnen, und Marokko nutzte die Räume in der Schlussphase eiskalt: Erneut Ounahi (82.) sowie Soufiane Rahimi in der Nachspielzeit (90.+8) per Konter erhöhten auf 3:0. Der Sieg bedeutet für die Mannschaft von Trainer Mohamed Ouahbi, dass sie als erste afrikanische Nation zum zweiten Mal in Folge ein WM-Viertelfinale erreicht – eine Bestätigung der seit 2022 anhaltenden Leistungsstärke.
Frankreichs Auftritt war dagegen von Geduld und Widerstandsfähigkeit geprägt. Paraguay, das im Sechzehntelfinale Deutschland im Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte, igelte sich unter Trainer Gustavo Alfaro mit einer Fünferkette ein und machte die Räume eng. Die Franzosen hatten bei Temperaturen um 38 Grad Celsius über 70 Prozent Ballbesitz, blieben aber lange ohne zwingende Torchance. Die Wende brachte die Einwechslung von Désiré Doué, der in der 61. Minute für Bradley Barcola kam. In der 70. Minute zog Doué in den Strafraum, wurde von Diego Gómez zu Fall gebracht – Schiedsrichter Ilgiz Tantashev aus Usbekistan entschied zunächst auf Weiterspielen, korrigierte sich aber nach Videoüberprüfung. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Kylian Mbappé gewohnt sicher zu seinem siebten Turniertor, womit er mit Lionel Messi an der Spitze der Torjägerliste gleichzog.
Die Partie endete emotional aufgeladen. Nach dem Abpfiff kam es zu Rudelbildungen und verbalen Auseinandersetzungen, die die Spannung des Abends widerspiegelten. Mbappé erklärte, sein Team habe das 'schmutzige Spiel' angenommen, nachdem die Paraguayer gedacht hätten, die Franzosen kämen 'im Smoking'. Paraguays Nationaltrainer Alfaro konterte, seine Spieler würden um 'das tägliche Brot' kämpfen und hätten mit Würde reagiert. Die unterschiedlichen Perspektiven auf die Härte des Spiels unterstrichen die Intensität der Begegnung.
Der nächste Gegner Frankreichs wird Marokko sein, das im Achtelfinale seine Klasse demonstrierte. Beide Teams hatten im Halbfinale 2022 gegeneinander gespielt, damals mit dem besseren Ende für die Bleus (2:0). Die Neuauflage in Boston am 9. Juli verspricht ein Duell auf Augenhöhe, mit einem Platz im Halbfinale als Lohn. Das Achtelfinale wird am Sonntag unter anderem mit den Partien Brasilien gegen Norwegen und England gegen Mexiko fortgesetzt.
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.30 | aligned |
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | −0.30 | critical |
France shows maturity and character, overcoming a tough opponent and adverse conditions.
The narrative emphasizes French resilience, constructing a story of merit and growth.
The controversy over the penalty and Morocco's strong performance are downplayed.
Morocco writes history with a dominant win, showcasing the strength of African football.
The continental triumph narrative emphasizes African rise, contrasting with France's hard-fought victory.
Canada's weakness and the penalty controversy in France-Paraguay are omitted.
France advances thanks to a dubious penalty, while Paraguay is unfairly eliminated.
The focus on referee controversy casts doubt on the legitimacy of France's win.
France's solid defense and Paraguay's lack of chances are omitted.
France wins with difficulty and amid chaos, while Morocco emerges as a serious threat.
The narrative emphasizes French struggle and Paraguayan discipline, portraying Morocco as a credible underdog.
France's territorial dominance and Mbappé's skill are omitted.
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