
Mbappés Strafstoß und ein Handschlag-Eklat: Frankreich ringt Paraguay im WM-Achtelfinale nieder
Ein Treffer vom Punkt und eine hitzige Atmosphäre prägen das Duell, das in einer Konfrontation zwischen Torhüter Orlando Gill und dem französischen Kapitän gipfelt.
Mit einem kühl verwandelten Handelfmeter in der 70. Minute entschied Kylian Mbappé das zähe WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Paraguay. Nach einem Foul von Diego Gómez an Désiré Doué und anschließender VAR-Überprüfung trat der Stürmer an und schoss die Équipe Tricolore ins Viertelfinale – der 1:0-Sieg im Lincoln Financial Field von Philadelphia war das Ergebnis eines von Zweikampfhärte und Provokationen geprägten Abends, bei dem die Temperaturen nahe 38 Grad lagen.
Die Südamerikaner hatten von Beginn an auf eine aggressive Spielweise gesetzt, um den Favoriten zu zermürben. Kylian Mbappé stand dabei im Zentrum der Attacken: Andrés Cubas und Matías Galarza lieferten sich mit ihm bereits in der ersten Hälfte heftige Wortgefechte, Juan José Cáceres traf ihn mit einem Tritt gegen das Schienbein. Paraguay blieb dabei ohne Gelbe Karte für die einzelnen Fouls. Aus französischer Sicht betonte Mbappé nach der Partie nüchtern: „Wir wussten, was für ein Spiel auf uns zukommt. Wir können uns auch die Hände schmutzig machen – wir beherrschen das hässliche Spiel.“ Trainer Didier Deschamps ergänzte, der Gegner habe „alle Register gezogen“, was nicht unbedingt Zuschauer anlocke.
Als der Schiedsrichter abpfiff, eskalierte die angespannte Stimmung noch einmal. Paraguays Torhüter Orlando Gill ging auf Mbappé zu, um ihm die Hand zu reichen, doch der Franzose ging feiernd an ihm vorbei. Gill warf daraufhin den Ball gegen den Rücken des Kapitäns. Südamerikanische Medien zitierten Gill mit den Worten, Mbappé habe sich „aufgespielt“ und ihn ignoriert. In europäischen Berichten hieß es dagegen, der Torwart habe „die Beherrschung verloren“; Mbappé selbst zeigte keine Reaktion. Gill räumte später ein, die Emotionen seien mit ihm durchgegangen: „Ich wollte ihm nur gratulieren, aber als er mich nicht beachtete, bin ich wütend geworden.“
Frankreich zieht mit dem fünften Sieg im fünften Turnierspiel und einem Torverhältnis von 14:2 ins Viertelfinale ein, wo es auf Marokko trifft. Die Nordafrikaner sind ein alter Bekannter: Im Halbfinale der WM 2022 setzten sich die Franzosen durch. Paraguay scheidet nach einem leidenschaftlichen Auftritt aus, der die unterschiedlichen Spielkulturen offenlegte – wie Gill es fasste: „In Südamerika sind wir Reibereien gewohnt, sie offenbar nicht.“
| Indische & südasiatische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | −0.10 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | −0.50 | critical |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Mbappé showed professionalism by not reacting to Paraguay's rough tactics, and Gill's explanation merely confirms that he was the one who lost control.
The bloc uses Gill's own admission of losing his temper to validate Mbappé's composure, thereby reinforcing a narrative of French superiority and discipline.
Omits that Mbappé was actively celebrating and taunting the crowd before Gill approached, which could have contributed to the snub.
Gill's anger is understandable because Mbappé's refusal to shake hands shows arrogance.
The bloc gives direct voice to Gill's quote, 'Since Mbappé didn't pay attention, I lost temper,' making his outburst seem like a justified response to a slight.
Omits that Gill had been aggressively targeting Mbappé throughout the match, which might have influenced Mbappé's attitude.
Mbappé's arrogance is to blame; Gill simply wanted to shake hands and was humiliated.
The bloc uses a direct quote - 'Parece que se agrandó' - to paint Mbappé as egotistical, and positions Gill's narrative as the truthful account.
Omits that Mbappé had just scored the winning goal and was celebrating with teammates and fans, which could explain his distraction.
The post-match scuffle adds a strange footnote to France's victory, but both players have their own version of events.
The bloc presents the incident as an interesting story with two sides, maintaining a balanced tone through quotes from Gill and observations of Mbappé's behavior.
Omits the broader pattern of rough play by Paraguay specifically targeting Mbappé, which could contextualize the snub.
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