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SportMontag, 20. Juli 2026

Italiens Vorstoß in Barcelona: Maldini und Leonardo werben bei Guardiola für ein Vierjahresprojekt

Die FIGC hat durch ihren Technischen Direktor Paolo Maldini und Berater Leonardo in Barcelona Gespräche mit Pep Guardiola aufgenommen, um ihn als neuen Nationaltrainer zu gewinnen.

Am vergangenen Wochenende ist der italienische Fußballverband (FIGC) in die Offensive gegangen. Wie mehrere Medien aus Italien, Spanien und England übereinstimmend berichten, reisten der neu ernannte Technische Direktor Paolo Maldini und sein Berater Leonardo nach Barcelona, um Pep Guardiola ein Angebot für den Posten des Commissario Tecnico zu unterbreiten. Die Begegnung, die sich über zwei bis drei Tage erstreckt haben soll, markiert den bislang konkretesten Versuch, den ehemaligen Trainer von Manchester City für die Squadra Azzurra zu verpflichten. Eine Zusage Guardiolas liegt laut den Berichten noch nicht vor, doch allein die Aufnahme direkter Gespräche werteten Beobachter in Rom und Mailand als Signal eines tiefgreifenden Umbruchs.

Hintergrund des Vorstoßes ist die tiefe sportliche Krise des viermaligen Weltmeisters. Italien hat sich zum dritten Mal in Folge nicht für eine Weltmeisterschaft qualifiziert – nach dem Scheitern für Russland 2018 und Katar 2022 verpasste die Mannschaft auch die Endrunde 2026 in Nordamerika durch eine Playoff-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina. In der Folge trat Trainer Gennaro Gattuso zurück, und der langjährige Verbandspräsident Gabriele Gravina wurde durch Giovanni Malagò ersetzt. Dieser installierte mit Maldini und Leonardo eine neue sportliche Führung, die nun einen Vierjahresplan verfolgt: über die Nations League und die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland soll die Rückkehr auf die WM-Bühne 2030 vorbereitet werden. In Barcelona präsentierten die beiden Funktionäre Guardiola genau dieses Projekt, das weniger auf sofortige Resultate als auf einen nachhaltigen Neuaufbau zielt.

Guardiola selbst hatte nach seinem Abschied aus Manchester im Mai 2026 erklärt, er benötige eine Auszeit und wolle „für eine Weile“ keinen neuen Trainerposten übernehmen. In seiner letzten Pressekonferenz sprach er von fehlender Energie für den täglichen Titelkampf. Italienische Medien wie Sky Italia und der Corriere della Sera betonen jedoch, dass der 55-Jährige dem italienischen Fußball seit seiner aktiven Zeit bei Brescia und dem AS Rom (2001–2003) verbunden sei und die Sprache fließend beherrsche. Spanische Blätter wie Excelsior und La Nación heben zudem hervor, dass das Training einer Nationalmannschaft eine der wenigen verbliebenen Herausforderungen für den Katalanen darstelle. Englische Zeitungen wie The Independent und Vanguard verweisen auf die Konkurrenz: Sollte Guardiola verfügbar sein, könnte auch der englische Verband Interesse zeigen, nachdem Thomas Tuchel bei der WM 2026 im Halbfinale gescheitert war.

Für den Fall einer Absage hat die FIGC Alternativen benannt. Roberto Mancini, der Italien 2021 zum EM-Titel führte, und Andrea Pirlo, der als junger Kandidat gilt, stehen auf der Liste. Verbandspräsident Malagò sagte gegenüber Sky Italia, die Shortlist umfasse „nicht nur Mancini und Pirlo“, und deutete an, dass man bereit sei, auch finanzielle Hürden zu prüfen. Guardiolas Gehaltsvorstellungen gelten als hoch, doch die Verbandsspitze signalisierte, dass das Projekt und nicht das Salär im Vordergrund stehe.

Die nächste Bewährungsprobe für die Azzurri ist bereits terminiert: Am 25. September empfängt Italien in der Nations League Belgien im Stadio Olimpico in Rom – jener Arena, in der Guardiola einst als Spieler auflief. Bis dahin soll eine Entscheidung gefallen sein. Die Gespräche von Barcelona haben aus einer vagen Spekulation eine greifbare Möglichkeit gemacht; nun liegt der Ball bei Guardiola.

Divergenz — wer erzählt sie wie
22%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.30 bis +0.20
KritischWohlwollend
EURGLFSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse+0.20neutral
Arabische Golfpresse−0.20neutral
Südostasiatische Presse−0.30critical
Kontinentaleuropäische Presse+0.20
Stimme

Wir präsentieren Pep Guardiola ein ernsthaftes Vierjahresprojekt mit einem klaren Plan für Nations League, EM 2028 und Weltmeisterschaft. Dies ist ein wohlüberlegter Schritt von Maldini und Leonardo.

Mechanismusprogettualità

Indem die langfristige Vision und die Beteiligung angesehener Fußballpersönlichkeiten detailliert werden, wird der Ansatz als glaubwürdige und ehrgeizige Initiative dargestellt, nicht als verzweifeltes Glücksspiel.

PragmatismusSkepsis
Arabische Golfpresse−0.20
Stimme

Italien, nachdem es sich für drei Weltmeisterschaften nicht qualifizieren konnte, versucht nun, Guardiola zu locken. Aber es gibt kein Zeichen, dass er zustimmen wird. Dies ist ein verzweifelter Schritt eines gefallenen Giganten.

Mechanismuscrisi e sorpresa

Durch wiederholtes Verweisen auf Italiens WM-Fehlschläge und die fehlende Zustimmung konstruiert die Erzählung eine Geschichte eines verzweifelten Verbandes, der einen letzten Versuch unternimmt, sein Image wiederherzustellen.

SkepsisDistanz
Südostasiatische Presse−0.30
Stimme

Italien wirbt nach wiederholten Misserfolgen verzweifelt um Pep Guardiola bei einem geheimen Treffen. Es ist ein hastiger, hochkarätiger Versuch, ihre Probleme zu lösen.

Mechanismuscorteggiamento disperato

Durch die Betonung der Geheimhaltung und Schnelligkeit des Treffens und die Verwendung des Begriffs 'umwerben' stellt die Erzählung Italien als verzweifelten Bewerber dar, nicht als selbstbewusste Fußballmacht.

SkepsisIronie

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Montag, 20. Juli 2026

Italiens Vorstoß in Barcelona: Maldini und Leonardo werben bei Guardiola für ein Vierjahresprojekt

Die FIGC hat durch ihren Technischen Direktor Paolo Maldini und Berater Leonardo in Barcelona Gespräche mit Pep Guardiola aufgenommen, um ihn als neuen Nationaltrainer zu gewinnen.

Am vergangenen Wochenende ist der italienische Fußballverband (FIGC) in die Offensive gegangen. Wie mehrere Medien aus Italien, Spanien und England übereinstimmend berichten, reisten der neu ernannte Technische Direktor Paolo Maldini und sein Berater Leonardo nach Barcelona, um Pep Guardiola ein Angebot für den Posten des Commissario Tecnico zu unterbreiten. Die Begegnung, die sich über zwei bis drei Tage erstreckt haben soll, markiert den bislang konkretesten Versuch, den ehemaligen Trainer von Manchester City für die Squadra Azzurra zu verpflichten. Eine Zusage Guardiolas liegt laut den Berichten noch nicht vor, doch allein die Aufnahme direkter Gespräche werteten Beobachter in Rom und Mailand als Signal eines tiefgreifenden Umbruchs.

Hintergrund des Vorstoßes ist die tiefe sportliche Krise des viermaligen Weltmeisters. Italien hat sich zum dritten Mal in Folge nicht für eine Weltmeisterschaft qualifiziert – nach dem Scheitern für Russland 2018 und Katar 2022 verpasste die Mannschaft auch die Endrunde 2026 in Nordamerika durch eine Playoff-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina. In der Folge trat Trainer Gennaro Gattuso zurück, und der langjährige Verbandspräsident Gabriele Gravina wurde durch Giovanni Malagò ersetzt. Dieser installierte mit Maldini und Leonardo eine neue sportliche Führung, die nun einen Vierjahresplan verfolgt: über die Nations League und die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland soll die Rückkehr auf die WM-Bühne 2030 vorbereitet werden. In Barcelona präsentierten die beiden Funktionäre Guardiola genau dieses Projekt, das weniger auf sofortige Resultate als auf einen nachhaltigen Neuaufbau zielt.

Guardiola selbst hatte nach seinem Abschied aus Manchester im Mai 2026 erklärt, er benötige eine Auszeit und wolle „für eine Weile“ keinen neuen Trainerposten übernehmen. In seiner letzten Pressekonferenz sprach er von fehlender Energie für den täglichen Titelkampf. Italienische Medien wie Sky Italia und der Corriere della Sera betonen jedoch, dass der 55-Jährige dem italienischen Fußball seit seiner aktiven Zeit bei Brescia und dem AS Rom (2001–2003) verbunden sei und die Sprache fließend beherrsche. Spanische Blätter wie Excelsior und La Nación heben zudem hervor, dass das Training einer Nationalmannschaft eine der wenigen verbliebenen Herausforderungen für den Katalanen darstelle. Englische Zeitungen wie The Independent und Vanguard verweisen auf die Konkurrenz: Sollte Guardiola verfügbar sein, könnte auch der englische Verband Interesse zeigen, nachdem Thomas Tuchel bei der WM 2026 im Halbfinale gescheitert war.

Für den Fall einer Absage hat die FIGC Alternativen benannt. Roberto Mancini, der Italien 2021 zum EM-Titel führte, und Andrea Pirlo, der als junger Kandidat gilt, stehen auf der Liste. Verbandspräsident Malagò sagte gegenüber Sky Italia, die Shortlist umfasse „nicht nur Mancini und Pirlo“, und deutete an, dass man bereit sei, auch finanzielle Hürden zu prüfen. Guardiolas Gehaltsvorstellungen gelten als hoch, doch die Verbandsspitze signalisierte, dass das Projekt und nicht das Salär im Vordergrund stehe.

Die nächste Bewährungsprobe für die Azzurri ist bereits terminiert: Am 25. September empfängt Italien in der Nations League Belgien im Stadio Olimpico in Rom – jener Arena, in der Guardiola einst als Spieler auflief. Bis dahin soll eine Entscheidung gefallen sein. Die Gespräche von Barcelona haben aus einer vagen Spekulation eine greifbare Möglichkeit gemacht; nun liegt der Ball bei Guardiola.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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Wir präsentieren Pep Guardiola ein ernsthaftes Vierjahresprojekt mit einem klaren Plan für Nations League, EM 2028 und Weltmeisterschaft. Dies ist ein wohlüberlegter Schritt von Maldini und Leonardo.

Mechanismusprogettualità

Indem die langfristige Vision und die Beteiligung angesehener Fußballpersönlichkeiten detailliert werden, wird der Ansatz als glaubwürdige und ehrgeizige Initiative dargestellt, nicht als verzweifeltes Glücksspiel.

PragmatismusSkepsis
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Italien, nachdem es sich für drei Weltmeisterschaften nicht qualifizieren konnte, versucht nun, Guardiola zu locken. Aber es gibt kein Zeichen, dass er zustimmen wird. Dies ist ein verzweifelter Schritt eines gefallenen Giganten.

Mechanismuscrisi e sorpresa

Durch wiederholtes Verweisen auf Italiens WM-Fehlschläge und die fehlende Zustimmung konstruiert die Erzählung eine Geschichte eines verzweifelten Verbandes, der einen letzten Versuch unternimmt, sein Image wiederherzustellen.

SkepsisDistanz
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Italien wirbt nach wiederholten Misserfolgen verzweifelt um Pep Guardiola bei einem geheimen Treffen. Es ist ein hastiger, hochkarätiger Versuch, ihre Probleme zu lösen.

Mechanismuscorteggiamento disperato

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