
Knieverletzung beendet Williams’ Doppel-Comeback in Wimbledon
Eine beim Einzel erlittene Blessur zwingt Serena Williams zur Absage des Doppelstarts mit Schwester Venus – und besiegelt das vorzeitige Aus ihres gemeinsamen Auftritts.
Serena Williams hat am Samstagabend ihren Start im Damendoppel von Wimbledon abgesagt. Die 44-jährige Amerikanerin gab wenige Stunden vor der angesetzten Erstrundenpartie an der Seite ihrer Schwester Venus bekannt, dass das rechte Knie eine Teilnahme nicht zulasse. „Es bricht mir das Herz, mich aus dem Doppel zurückziehen zu müssen“, schrieb sie auf Instagram. Mehr noch als die Enttäuschung über das verpasste Match wog für Williams die vergebene Gelegenheit, noch einmal mit Venus auf dem Rasen des All England Clubs anzutreten.
Die Verletzung hatte sich Williams während ihrer Einzel-Partie am Dienstag zugezogen. Gegen die 20-jährige Australierin Maya Joint hatte sie in drei umkämpften Sätzen verloren – ihr erster Einzelauftritt bei einem Grand Slam seit fast vier Jahren. Gegen Ende des ersten Durchgangs verdrehte sie sich das Knie, spielte aber tapfer weiter. Nach der Partie verzichtete sie auf die obligatorische Pressekonferenz; ihre Agentin verwies später auf die Blessur. In den sozialen Medien veröffentlichte Williams Bilder, die das Ausmaß zeigen: ein bandagiertes rechtes Bein, vier Spritzen mit gelblicher Flüssigkeit, die Ärzte aus dem Gelenk abgesaugt hatten. „Die gute Nachricht ist, dass mein Knie nicht wieder so stark anschwellen sollte“, erklärte sie. „Die schlechte: So sehr ich es auch versucht habe – ich konnte es nicht rechtzeitig für das Doppel fit bekommen.“
Der Auftritt der Williams-Schwestern war eine der meistbeachteten Geschichten des Turniers. Sechs Mal hatten sie gemeinsam den Doppeltitel in Wimbledon gewonnen, zuletzt 2016. 2022 standen sie bei den US Open letztmals zusammen auf dem Grand-Slam-Court. Nun hatten die Veranstalter dem Geschwisterpaar eine Wildcard erteilt und den Spieltermin sogar von Freitag auf Samstag verschoben, um Serena mehr Erholung zu gewähren. Gegnerinnen wären die Argentinierin Solana Sierra und die Kolumbianerin Camila Osorio gewesen. Nach der Absage traten sie gegen ein britisches Doppel an und gewannen glatt. Aus südamerikanischer Perspektive war die Vorfreude auf das Duell mit den Legenden groß, so hatte Sierra von einem „Traum“ gesprochen, der nun unerfüllt blieb.
Ob Serena Williams noch einmal auf die große Bühne zurückkehrt, bleibt offen. Sie deutete in ihrer Nachricht an, dass ihr Comeback noch nicht beendet sei: „Alles, was ich sagen kann, ist: Bleiben Sie dran – vielleicht in einer Stadt in Ihrer Nähe.“ Beobachter deuten dies als Hinweis auf die US Open in New York, die Ende August beginnen. Für Venus Williams, die tags zuvor im Mixed-Doppel angetreten war, endet das Wimbledonturnier damit ohne den erhofften Schwestern-Coup. Serena, siebenfache Einzel-Siegerin in Wimbledon, verabschiedet sich vorerst mit den Worten: „Die Rückkehr zum Wettkampf war ein Geschenk.“
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Serena Williams's withdrawal from Wimbledon due to a knee injury is framed as a predictable event in the career of an athlete who has already made history. The emphasis is on the continuity of her legacy rather than on immediate disappointment. The tone is measured, almost routine.
Serena Williams's injury is narrated as yet another personal obstacle, with a tone mixing empathy and skepticism about her chances of returning to the top. The narrative focuses on physical fragility and the passage of time.
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