
Struff bezwingt Medwedew, Djokovic zieht mit Federer gleich – Der sechste Wimbledon-Tag
Jan-Lennard Struff sorgt mit einem klaren Sieg gegen Daniil Medwedew für die größte Überraschung, während Novak Djokovic einen Rekord einstellt und Jannik Sinner die italienische Phalanx anführt.
Der deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat am sechsten Tag von Wimbledon für eine der größten Überraschungen des Turniers gesorgt. Der 34-Jährige, in der Weltrangliste auf Position 74 geführt, bezwang den an Nummer acht gesetzten Russen Daniil Medwedew in drei Sätzen und zog damit in das Achtelfinale ein. Aus deutscher Sicht war dies der herausragende Moment eines Tages, der noch weitere Partien mit deutscher Beteiligung bereithielt: Alexander Zverev sollte am Nachmittag gegen den Amerikaner Marcos Giron antreten.
Auf dem Centre Court stellte Novak Djokovic unterdessen einen weiteren Meilenstein ein. Mit seinem 7:5, 6:4, 1:6, 7:6 (7:4)-Erfolg über den Franzosen Arthur Rinderknech feierte der Serbe seinen 105. Einzelsieg in Wimbledon und zog mit Roger Federer gleich. Djokovic, der mit 39 Jahren zum 18. Mal im Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers steht, scherzte anschließend, man solle Federer für ein Entscheidungsmatch um den 106. Sieg anrufen. Titelverteidiger Jannik Sinner, die Nummer eins der Welt, löste seine Aufgabe gegen den Amerikaner Jenson Brooksby mit 6:4, 6:3, 6:4 souverän. Der Italiener, der nach dem Match von einem „kleinen Schritt nach vorn“ sprach, trifft nun auf den japanischen Qualifikanten Shintaro Mochizuki.
Aus italienischer Perspektive war der Tag jedoch mehr als nur Sinner. Gleich vier Azzurri griffen in das Geschehen um den Einzug in die Runde der letzten 16 ein. Flavio Cobolli, die Nummer neun der Setzliste, maß sich mit dem Russen Karen Chatschanow, Lorenzo Sonego forderte den an sechs gesetzten Amerikaner Taylor Fritz heraus, und Matteo Berrettini, der Wimbledon-Finalist von 2021, kehrte auf den Centre Court zurück, um gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow anzutreten. Im Damen-Einzel kämpfte Jasmine Paolini gegen die Griechin Maria Sakkari um den Achtelfinaleinzug. Die Doppelspezialisten Simone Bolelli und Andrea Vavassori hatten bereits am Vormittag mit einem glatten 6:1, 6:4-Sieg das Achtelfinale erreicht.
Im Damen-Turnier setzte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihre Dominanz fort. Die Belarussin, die in Wimbledon noch nie über das Halbfinale hinauskam, bezwang die Lettin Jelena Ostapenko mit 6:4, 6:4 und trifft nun auf Naomi Osaka. Die Japanerin, die zuvor noch nie die vierte Runde in Wimbledon erreicht hatte, setzte sich gegen die Australierin Daria Kasatkina mit 6:1, 6:3 durch und komplettierte damit als 31. aktive Spielerin den Satz an Achtelfinalteilnahmen bei allen vier Grand-Slam-Turnieren. Die Ukrainerin Marta Kostjuk bezwang die Amerikanerin Emma Navarro mit 6:2, 4:6, 6:1 und steht erstmals im Achtelfinale von Wimbledon.
Im Achtelfinale wartet auf Djokovic der Russe Roman Safiullin, der den Brasilianer Joao Fonseca in drei Sätzen ausschaltete. Sinner bekommt es mit dem japanischen Qualifikanten Shintaro Mochizuki zu tun, während Sabalenka und Osaka ein Duell zweier Grand-Slam-Siegerinnen bestreiten. Für Struff bietet sich die Gelegenheit, sein bestes Abschneiden bei einem Major zu egalisieren.
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.90 | aligned |
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| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Italy presents itself at Wimbledon with a quartet of aces ready to make history. Our tennis players are the absolute protagonists of the day.
By emphasizing the number of Italians on court and using terms like 'historic' and 'super Saturday', a sense of national pride is created, turning an ordinary tournament day into an epic event for the country.
Ukrainian player Kostyuk, who reached the round of 16 for the first time, is not mentioned because she falls outside the scope of Italian national interest.
Russia follows its athletes at Wimbledon: Khachanov and Samsonova on court today. The tournament continues with global stars, but attention is on Russian representatives.
By focusing exclusively on Russian and allied tennis players, visibility is denied to Ukrainian players like Kostyuk, in line with a policy of not acknowledging Ukrainian achievements in sports.
The milestone of Marta Kostyuk, the first Ukrainian to reach the Wimbledon round of 16, is omitted, likely for political reasons related to the ongoing conflict.
The Wimbledon tournament offers a day of high-level tennis. The main matches are listed for the Latin American audience, with practical viewing instructions.
By adopting a purely informative tone with no national emphasis, the tournament is presented as a global accessible event, prioritizing scheduling convenience.
Neither Kostyuk's achievement nor the strong Italian presence is highlighted, as they are not relevant to the Latin American audience.
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