
Joker Merino sticht erneut: Spanien ringt Belgien nieder und trifft auf Frankreich
Mit einem späten Treffer von Mikel Merino zieht Spanien ins WM-Halbfinale ein; nun wartet Frankreich, gegen das eine bemerkenswerte Statistik um Kylian Mbappé für zusätzliche Spannung sorgt.
In der Nacht zum 11. Juli sicherte sich Spanien im kalifornischen Inglewood durch ein 2:1 gegen Belgien den Einzug ins Halbfinale der WM 2026. Joker Mikel Merino, der schon im Achtelfinale gegen Portugal das Siegtor erzielt hatte, traf auch diesmal spät – in der 88. Minute staubte er einen von Senne Lammens abgewehrten Schuss ab und ließ die spanische Bank jubeln. Zuvor hatte Belgien eine spanische Führung durch Fabian Ruiz (30.) durch Charles De Ketelaeres Kopfball (41.) ausgeglichen, womit die außergewöhnliche Serie der Iberer von 649 WM-Minuten ohne Gegentor endete.
Die Partie war geprägt von spanischer Dominanz, aber auch von belgischer Widerstandskraft. Ein emotionaler Bruch entstand, als Stammtorhüter Thibaut Courtois in der 77. Minute mit einer Oberschenkelverletzung unter Tränen ausgewechselt werden musste. Sein Ersatzmann Lammens unterlief kurz darauf der folgenschwere Fehler, der Merino den Siegtreffer ermöglichte. Vor 70.492 Zuschauern – unter ihnen Brad Pitt und Penélope Cruz – besiegelte das Tor Belgiens Ausscheiden und das Ende einer belgischen Generation, die seit 2014 die Weltbühne prägte und 2018 Bronze gewann.
Für Spanien bedeutet der Sieg das erste Halbfinale seit dem Titelgewinn 2010 und die Verlängerung einer bemerkenswerten Serie von 36 Pflichtspielen ohne Niederlage – nur noch eine Partie fehlt zum Allzeitrekord Italiens. Dabei war es ausgerechnet Belgien, das zuvor als erste Mannschaft im Turnierverlauf den spanischen Abwehrriegel durchbrach. „Das ist der Charakter dieser Mannschaft. Es ist eine Ehre, ein so engagiertes Team zu trainieren“, sagte Nationaltrainer Luis de la Fuente nach dem Spiel.
Im Halbfinale am 14. Juli in Dallas wartet Frankreich, und eine auffällige Statistik rückt in den Fokus: Kylian Mbappé hat in fünf K.-o.-Spielen gegen Lamine Yamal noch nie gewonnen – weder im Klubtrikot von Real Madrid noch in der Équipe Tricolore. Aus spanischer Sicht ein gutes Omen; in Frankreich nährt es Bedenken. Yamal selbst gab sich kämpferisch: „Entweder sie erreichen zum dritten Mal in Folge das Finale, oder wir besiegen sie zum dritten Mal. Wir haben keine Angst.“ Luis de la Fuente ergänzte: „Wir sind das einzige Team, das sie zweimal geschlagen hat. Ein großartiges Team trifft auf ein anderes großartiges Team.“
Das Duell der Generationen zwischen Yamal – der tags zuvor seinen 19. Geburtstag feiert – und Mbappé verspricht einen hochklassigen Halbfinal. Während Spanien mit defensiver Konstanz überzeugt, stellt Frankreich mit 16 Turniertoren den stärksten Angriff. Die Begegnung ist auch eine Neuauflage des Achtelfinals von 2006, als Frankreich um Zinédine Zidane mit 3:1 die Oberhand behielt. Für Spanien könnte der dritte Halbfinaleinzug den Weg zu einem zweiten Stern ebnen.
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
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| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
The result speaks for itself: Spain won, Belgium lost. No further evaluation.
Presents the match as a dry fact, without interpreting consequences.
Does not mention the upcoming semifinal against France, keeping focus solely on the past game.
The real test will be against France. Spain's victory is just a prelude.
Refocuses the narrative on the next match, downplaying the Belgian performance with an alarming stat.
Does not highlight Spain's bench depth (Merino), central in other narratives.
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