
Gold für Taiwan, Box-Erfolge in Jakarta und ein Tischtennis-Krimi in Delhi
Chu Pin-hsun gewinnt mit Bestleistung Gold im Speerwurf bei der U23-Asienmeisterschaft, sieben indonesische Boxer stehen im Halbfinale der Asian Boxing Championships, und Dabang Delhi ringt Kolkata in einem dramatischen Tie nieder.
Mit einem letzten Wurf zu persönlicher Bestleistung sicherte sich die Taiwanerin Chu Pin-hsun am Freitag den Titel im Speerwurf der Frauen bei den U23-Asienmeisterschaften in Ordos, China. Die 21-Jährige dominierte den Wettbewerb nach Belieben: Alle ihre fünf gültigen Versuche übertrafen die beste Weite ihrer sechs Konkurrentinnen. Der Siegeswurf von 57,31 Metern bedeutete nicht nur Gold, sondern auch die Qualifikation für die Asienspiele in Nagoya im September, für die sie die Norm bereits im März unterboten hatte. Chus Trainer Hsueh Sheng-jung lobte ihren Trainingsfleiß und sieht weiteres Potenzial in der Explosivkraft, um die nationale Rekordmarke von 57,66 Metern zu knacken.
Während in Ordos die Leichtathleten um Medaillen kämpften, fanden in Jakarta die Asian Boxing Championships der Altersklassen U19 und U23 ihre Halbfinalisten. Aus Sicht des Gastgebers Indonesien eine erfolgreiche Bilanz: Sieben Athleten, darunter Joshua Toni Marties Lahin (Klasse bis 60 kg) und Viktor Wengkang (bis 65 kg), setzten sich in ihren Viertelfinalkämpfen durch und wahrten damit die Hoffnung auf Edelmetall. Lahin bezwang den Singapurer Dani Izacc Muhammad Faiz einstimmig nach Punkten, Wengkang besiegte Po-Yen Chen aus Taiwan deutlich. Beide folgten damit fünf weiteren indonesischen Boxern, die bereits zuvor das Halbfinale erreicht hatten. Nationaltrainer Husni Ray zeigte sich zuversichtlich, dass seine Schützlinge um Gold kämpfen können, auch wenn die Konkurrenz aus 26 Nationen mit über 400 Boxern hochkarätig besetzt ist. Für viele der jungen Indonesier ist es der erste internationale Auftritt – eine wichtige Standortbestimmung.
Einen dramatischen Verlauf nahm derweil die Ultimate Table Tennis League in Indien. Dabang Delhi setzte sich in der Saison 7 mit 8:7 gegen HVR Kolkata Thunderblades durch, obwohl das Team nach der vierten Partie mit 5:7 in Rückstand geraten war. Die Entscheidung fiel im abschließenden Damen-Einzel: Sutirtha Mukherjee, für Delhi antretend, bezwang ihre langjährige Freundin und Doppelpartnerin Ayhika Mukherjee glatt in drei Sätzen (11:6, 11:2, 11:7) und drehte so den Tie. Zuvor hatte der 19-jährige Ankur Bhattacharjee für Kolkata mit einem überraschenden Dreisatzsieg gegen den erfahrenen G. Sathiyan aufgehorcht und nach seinem Erfolg gar auf den Tisch gesprungen – eine Geste, die ihm eine Gelbe Karte eintrug. Delhi feierte damit den zweiten Sieg in Folge.
Ebenfalls in Indonesien, in Tangerang Selatan, kämpften beim Yonex-Sunrise Jaya Raya Junior International Grand Prix die Nachwuchs-Badmintonspieler um den Einzug in die Endspiele. Aus lokaler Sicht besonders erfreulich: Muhammad Zilazik Artando Zakaria und Afizzah Rahmadhani erreichten gleich in zwei Disziplinen das Finale. Sowohl im gemischten Doppel U17 als auch in ihren jeweiligen Einzeldisziplinen – Zilazik im Herrendoppel U19, Afizzah im Damendoppel U17 – können sie auf Titel hoffen. Ihr Verein PB Jaya Raya stellt zudem mit Revie Lumoindong (Einzel U15) und Alvin Jefferson Kusuma (Einzel U17) weitere Finalisten.
Im chinesischen Haikou steht unterdessen der Auftakt des AVC Boys U18 Volleyball-Turniers bevor. Die indonesische Auswahl trifft am Sonntag auf Gastgeber und Titelverteidiger China. Für Indonesien ist es die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb, entsprechend ambitioniert, aber realistisch gibt der Verband das Ziel Halbfinale aus. Kapitän Muhammad Rizky Maulana betonte die gute Vorbereitung und den Willen, sich mit den besten asiatischen Junioren zu messen.
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Dabang Delhi and its young talent Ankur Bhattacharjee are the absolute protagonists of Indian table tennis.
The narrative emphasizes the young player's individual performance as a symbol of the renewal of Indian table tennis, using the contrast between youth and experience to create suspense.
Young Southeast Asian athletes are proof that the region is producing talents of continental and global level.
The accumulation of positive results from different disciplines and countries creates a sense of collective momentum, suggesting a regional sports rise.
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