
Israelische Drohnenangriffe in Südlibanon einen Tag nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens
Wenige Stunden nach der Unterzeichnung eines von den USA vermittelten Abkommens hat Israel einen Drohnenangriff auf Nabatieh al-Fawqa durchgeführt, während die Hisbollah das Abkommen ablehnt.
Am Samstag, dem 27. Juni, hat die israelische Armee nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf den Ort Nabatieh al-Fawqa im Süden Libanons ausgeführt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, das Ziel sei ein Vergnügungspark in der Stadt gewesen. Der Angriff ereignete sich einen Tag, nachdem Israel und Libanon am Freitag in Washington ein von den USA vermitteltes Rahmenabkommen unterzeichnet hatten, das den Weg zu einer dauerhaften Sicherheitsregelung ebnen soll. Nach israelischer Darstellung galt der Schlag einer Einzelperson, die eine Bedrohung für die eigenen Streitkräfte dargestellt habe; Belege wurden nicht vorgelegt. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.
Aus israelischer Sicht steht der Angriff nicht im Widerspruch zu der Vereinbarung. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Armee werde sich aus zwei Gebieten nördlich und südlich des Litani-Flusses zurückziehen und diese als Pilotzonen der libanesischen Armee übergeben. Gleichzeitig betonte er, Israel werde seine Sicherheitszone im Südlibanon aufrechterhalten, bis die proiranische Hisbollah entwaffnet sei. Das israelische Militär teilte mit, es werde weiterhin gegen Bedrohungen durch die Hisbollah vorgehen. Der Drohnenangriff erfolgte nach Darstellung der Armee außerhalb der von Israel kontrollierten Sicherheitszone.
Die libanesische Regierung unter Präsident Joseph Aoun wertete das Abkommen als Instrument zur Beendigung der israelischen Besatzung. Die Hisbollah-Führung hingegen verurteilte die Vereinbarung scharf. Deren Generalsekretär Naim Qassem bezeichnete sie als Fehler, der die israelische Besatzung legitimiere. Der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah sprach von einem Angriff auf die libanesische Souveränität und warnte vor schweren inneren Spaltungen. Die Miliz lehnt direkte Verhandlungen mit Israel ab und sieht in dem Abkommen einseitige Zugeständnisse Beiruts.
Das Abkommen war unter Vermittlung Washingtons zustande gekommen, nachdem die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Februar eskaliert waren. Auslöser war nach Angaben der Nachrichtenagentur CNN Indonesia der Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei bei einem israelisch-amerikanischen Angriff auf Iran, woraufhin die Hisbollah Israel beschoss und Israel mit massiven Luftschlägen auf libanesisches Gebiet reagierte. Die nun vereinbarte Rahmenregelung sieht die Einrichtung militärischer Koordinierungsmechanismen und einen schrittweisen Abzug israelischer Truppen aus zwei Pilotzonen vor. Die Umsetzung bleibt an Bedingungen geknüpft: Israel beharrt auf der Entwaffnung der Hisbollah, während die Miliz jede Form der Entwaffnung ablehnt. Beobachter in Beirut sehen in dem Drohnenangriff eine Belastungsprobe für die Tragfähigkeit der Vereinbarung.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Nur einen Tag nach Unterzeichnung des Friedensabkommens startete das zionistische Militär einen Drohnenangriff im Südlibanon und verstieß damit gegen die Vereinbarung. Dies offenbart die wahren Absichten Israels und die Fragilität jeder Waffenruhe. Der Angriff war grundlos und wurde verurteilt.
Einen Tag nach dem von den USA vermittelten Sicherheitsabkommen führte Israel einen Drohnenangriff im Südlibanon gegen mutmaßliche Militante durch, die eine unmittelbare Bedrohung für israelische Streitkräfte darstellten. Die Operation war eine notwendige Verteidigungsmaßnahme, die mit dem Ziel des Abkommens übereinstimmt, Spannungen durch Neutralisierung von Bedrohungen abzubauen. Der Angriff zielte auf Personen außerhalb der Sicherheitszone und demonstrierte Israels Engagement zum Schutz seiner Soldaten.
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