
Helium-Hülle um nahe Supererde entdeckt – und was ein Meteorit über die Bausteine des Lebens verrät
Die Bestätigung einer Gashülle um LHS 1140 b, die Neuklassifizierung eines dunklen Kometen und ein frischer Meteoritenfall liefern neue Puzzleteile zur Planetenentstehung und möglichen Lebensbedingungen.
Einem Forscherteam um Collin Cherubim von der Harvard University ist der bislang überzeugendste Nachweis einer Atmosphäre auf einer Gesteinswelt in der habitablen Zone gelungen. Mit dem WINERED-Instrument am Magellan-Clay-Teleskop in Chile wiesen sie Helium in den oberen Schichten des Exoplaneten LHS 1140 b nach, der nur 48 Lichtjahre entfernt liegt und mit dem 1,7-fachen Erddurchmesser sowie der fünffachen Masse zu den Supererden zählt. Die in „Science“ publizierte Beobachtung zeigt, dass der Planet eine Gashülle besitzt, die langsam ins All entweicht – eine Voraussetzung dafür, dass er Temperaturen regulieren und flüssiges Wasser an der Oberfläche halten könnte. Ein direkter Beleg für Ozeane oder gar biologische Aktivität ist damit nicht erbracht, doch der Befund rückt LHS 1140 b an die Spitze der Kandidaten für künftige Biosignatur-Suchen.
Parallel dazu erweitern andere Funde das Verständnis planetarer Atmosphären. Astronomen des European Southern Observatory haben mit dem Very Large Telescope und dem James-Webb-Weltraumteleskop den Exoplaneten Beta Pictoris d direkt abgelichtet – das leuchtschwächste jemals auf diese Weise erfasste Objekt. In der Atmosphäre des 63 Lichtjahre entfernten Gasriesen fanden sich Kohlenmonoxid, Wasserdampf und Methan. Die direkte Abbildung, die bei weniger als 100 der über 6.000 bekannten Exoplaneten gelang, erlaubt es, die chemische Zusammensetzung junger Planetensysteme zu studieren. Umstritten bleibt dagegen der 124 Lichtjahre entfernte Hycean-Kandidat K2-18b, in dessen Spektrum eine Gruppe um Nikku Madhusudhan in Cambridge Dimethylsulfid vermutet – ein auf der Erde nur biologisch erzeugtes Molekül. Unabhängige Radiobeobachtungen nach technologischen Signalen blieben bislang ohne Ergebnis, und die Interpretation der Spektraldaten ist unter Fachleuten umstritten.
Näher an der Erde liefern Kleinkörper neue Einsichten. Der Asteroid 1998 SH2, 27 Jahre lang als gewöhnlicher Gesteinsbrocken geführt, wurde nach einer nahen Passage im August 2025 von der NASA als „dunkler Komet“ neu klassifiziert. Minimale Bahnabweichungen, verursacht durch schwache Ausgasung, offenbarten seine kometare Natur – ein für die planetare Verteidigung bedeutsamer Befund, weil solche Effekte die Vorhersage von Flugbahnen erschweren. In Hillsborough, New Jersey, schlug unterdessen ein Meteorit in ein Wohnhaus ein. Die Besitzer sicherten rasch 1,4 Kilogramm des fragilen Materials, das nun im Labor analysiert wurde. Die in „Science Advances“ vorgestellte Studie unter Leitung des SETI Institute in Kalifornien belegt komplexe organische Moleküle und Hinweise auf salzhaltiges Wasser in dem kohligen Chondriten – Bausteine, die vor Milliarden Jahren auch die junge Erde erreicht haben könnten.
Die nächsten Beobachtungskampagnen mit dem James-Webb-Teleskop sollen klären, ob die Atmosphäre von LHS 1140 b Wasserdampf oder Kohlendioxid enthält. Gleichzeitig werden verbesserte Modelle zur Ausgasung dunkler Kometen in die Bahnberechnungen einfließen, und die detaillierte Analyse des Hillsborough-Meteoriten dürfte das Verständnis der präbiotischen Chemie im frühen Sonnensystem vertiefen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.70 | aligned |
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| Russische & GUS-Presse | +0.20 | neutral |
| Iranische & verwandte Presse | +0.80 | aligned |
The meteorite that crashed into a home is not just a rock, but a cosmic messenger that science has deciphered, turning a random event into an extraordinary discovery.
By telling the story from the perspective of the affected couple, an emotional connection is created that makes science accessible and triumphant.
K2-18b is an alien world unlike anything in our solar system, and only by searching for civilizations can we hope to understand it.
By emphasizing uncertainty and mystery, curiosity is fueled and the search for intelligent life is justified as a priority.
LHS 1140 b shows that life could exist elsewhere, and this discovery is a success for all humanity, including Iranian science.
By linking the discovery to global progress and including Iran in the narrative, a sense of participation and national pride is created.
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