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Kriminalität & KatastrophenDonnerstag, 2. Juli 2026

Tödliche Gewalt gegen Frauen und Kinder: Weltweite Fälle von Partner- und Familientaten

Von Brasilien über Indien bis in die USA und Argentinien berichten Behörden von einer Reihe schwerer Gewaltverbrechen, bei denen überwiegend Frauen und Minderjährige Opfer wurden.

In mehreren Ländern sind innerhalb weniger Tage Fälle schwerer Gewalt gegen Frauen und Kinder bekannt geworden, bei denen Partner oder nahe Angehörige als mutmaßliche Täter gelten. Die Vorfälle, die sich von Südamerika über Südasien bis nach Nordamerika erstrecken, zeigen ein Muster häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt, das Ermittler weltweit beschäftigt.

In der brasilianischen Stadt Juiz de Fora erdrosselte ein 26-jähriger Mann in der Nacht zum Donnerstag seine 30-jährige Lebensgefährtin, nachdem es zu einem Streit über angebliche Untreue gekommen war. Die Polizei fand die Frau leblos in der gemeinsamen Wohnung; der Tatverdächtige wurde wenig später im Haus seiner Mutter festgenommen. Er gab an, zuvor Alkohol und Drogen konsumiert zu haben. Ähnlich gelagert ist ein Fall aus dem indischen Bundesstaat Uttar Pradesh: Ein 17-Jähriger gestand, seine 20-jährige Ehefrau erdrosselt zu haben, weil sie ihn wiederholt als „nutzlos“ bezeichnet hatte. Die Leiche wurde mit Hilfe des Vaters an einer Autobahn abgelegt; der Vater ist flüchtig.

In Delhi wiederum erdrosselte eine 20-jährige Frau ihren Ehemann, nachdem dieser ihr Mobiltelefon auf Hinweise auf eine außereheliche Beziehung durchsucht hatte. Die Tat geschah in der Nacht zum Donnerstag; die Frau wurde in einem nahegelegenen Gotteshaus versteckt aufgefunden. Aus dem US-Bundesstaat Alabama melden die Behörden einen ungewöhnlichen Doppeltod: Ein 44-jähriger Mann soll seine Freundin erdrosselt haben und erlitt beim Versuch, die Leiche in einem Waldstück zu entsorgen, einen Herzinfarkt. Beide Leichen wurden am 10. Juni entdeckt; die Autopsie bestätigte die Todesursachen.

In Argentinien erschütterten gleich mehrere Gewalttaten die Öffentlichkeit. In der Provinz Santiago del Estero erschoss ein Mann seine Schwägerin nach einem Streit; er wurde Stunden später festgenommen. In Quilmes, Provinz Buenos Aires, drangen vier bewaffnete Täter in ein Haus ein und töteten eine 44-jährige Frau vor den Augen ihres Sohnes. Die Tochter des Opfers erklärte gegenüber lokalen Medien, ihre Mutter sei gezielt getötet worden, weil sie einen der Räuber erkannt habe. In La Matanza geriet eine 15-Jährige mit ihrer Großmutter in das Kreuzfeuer zweier rivalisierender Banden; das Mädchen starb durch einen Kopfschuss, die Großmutter schwebt in Lebensgefahr.

Neben den Tötungsdelikten wurden auch Fälle sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige bekannt. Im US-Bundesstaat Texas verurteilte ein Gericht eine 30-jährige Lehrerin zu 33 Jahren Haft, weil sie über Monate hinweg sexuelle Handlungen an einem 13-jährigen Schüler vorgenommen hatte. In Indien wurde ein 65-jähriger Vater von acht Kindern zum Tode verurteilt, nachdem er ein dreijähriges Mädchen vergewaltigt und getötet hatte. In Großbritannien verhängte ein Gericht eine 18-wöchige Haftstrafe gegen einen 71-jährigen Mann, der einer Jugendlichen über Jahre hinweg Liebesbotschaften und manipulierte Videos geschickt hatte. Die Ermittlungen zu den meisten Vorfällen dauern an; in mehreren Fällen sind die Tatverdächtigen in Haft, einige werden noch gesucht. Die Behörden betonen, dass die Motive oft im persönlichen Umfeld liegen und von Eifersucht bis zu psychischen Erkrankungen reichen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 6 Sprachen

61%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Lateinamerikanische PresseRussische & GUS-Presse
Lateinamerikanische Presse
SchadenfreudeIronieEmpörung

Über Kontinente hinweg fordert eine Welle häuslicher Gewalt und Morde durch Strangulation Frauenleben. In einem aufsehenerregenden Fall starb ein Mann, der seine Freundin erdrosselt hatte, an einem Herzinfarkt, während er die Leiche verstecken wollte – ein Ausgang, der weithin als göttliche Gerechtigkeit gedeutet wird. Die Berichterstattung verbindet Empörung über die Verbrechen mit einer Erzählung kosmischer Vergeltung.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
EmpörungPaternalismusAlarm

Berichte aus Indien schildern grausame Gewalttaten: Ein Vater von sieben Kindern vergewaltigte und ermordete ein dreijähriges Mädchen, während ein anderer Mann seine Frau wegen ihres Gewichts erdrosselte. Die Berichterstattung zeichnet das Bild einer tiefen sozialen Pathologie und betont die Brutalität der Verbrechen in einem Ton entsetzter Verurteilung.

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Tödliche Gewalt gegen Frauen und Kinder: Weltweite Fälle von Partner- und Familientaten

Von Brasilien über Indien bis in die USA und Argentinien berichten Behörden von einer Reihe schwerer Gewaltverbrechen, bei denen überwiegend Frauen und Minderjährige Opfer wurden.

In mehreren Ländern sind innerhalb weniger Tage Fälle schwerer Gewalt gegen Frauen und Kinder bekannt geworden, bei denen Partner oder nahe Angehörige als mutmaßliche Täter gelten. Die Vorfälle, die sich von Südamerika über Südasien bis nach Nordamerika erstrecken, zeigen ein Muster häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt, das Ermittler weltweit beschäftigt.

In der brasilianischen Stadt Juiz de Fora erdrosselte ein 26-jähriger Mann in der Nacht zum Donnerstag seine 30-jährige Lebensgefährtin, nachdem es zu einem Streit über angebliche Untreue gekommen war. Die Polizei fand die Frau leblos in der gemeinsamen Wohnung; der Tatverdächtige wurde wenig später im Haus seiner Mutter festgenommen. Er gab an, zuvor Alkohol und Drogen konsumiert zu haben. Ähnlich gelagert ist ein Fall aus dem indischen Bundesstaat Uttar Pradesh: Ein 17-Jähriger gestand, seine 20-jährige Ehefrau erdrosselt zu haben, weil sie ihn wiederholt als „nutzlos“ bezeichnet hatte. Die Leiche wurde mit Hilfe des Vaters an einer Autobahn abgelegt; der Vater ist flüchtig.

In Delhi wiederum erdrosselte eine 20-jährige Frau ihren Ehemann, nachdem dieser ihr Mobiltelefon auf Hinweise auf eine außereheliche Beziehung durchsucht hatte. Die Tat geschah in der Nacht zum Donnerstag; die Frau wurde in einem nahegelegenen Gotteshaus versteckt aufgefunden. Aus dem US-Bundesstaat Alabama melden die Behörden einen ungewöhnlichen Doppeltod: Ein 44-jähriger Mann soll seine Freundin erdrosselt haben und erlitt beim Versuch, die Leiche in einem Waldstück zu entsorgen, einen Herzinfarkt. Beide Leichen wurden am 10. Juni entdeckt; die Autopsie bestätigte die Todesursachen.

In Argentinien erschütterten gleich mehrere Gewalttaten die Öffentlichkeit. In der Provinz Santiago del Estero erschoss ein Mann seine Schwägerin nach einem Streit; er wurde Stunden später festgenommen. In Quilmes, Provinz Buenos Aires, drangen vier bewaffnete Täter in ein Haus ein und töteten eine 44-jährige Frau vor den Augen ihres Sohnes. Die Tochter des Opfers erklärte gegenüber lokalen Medien, ihre Mutter sei gezielt getötet worden, weil sie einen der Räuber erkannt habe. In La Matanza geriet eine 15-Jährige mit ihrer Großmutter in das Kreuzfeuer zweier rivalisierender Banden; das Mädchen starb durch einen Kopfschuss, die Großmutter schwebt in Lebensgefahr.

Neben den Tötungsdelikten wurden auch Fälle sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige bekannt. Im US-Bundesstaat Texas verurteilte ein Gericht eine 30-jährige Lehrerin zu 33 Jahren Haft, weil sie über Monate hinweg sexuelle Handlungen an einem 13-jährigen Schüler vorgenommen hatte. In Indien wurde ein 65-jähriger Vater von acht Kindern zum Tode verurteilt, nachdem er ein dreijähriges Mädchen vergewaltigt und getötet hatte. In Großbritannien verhängte ein Gericht eine 18-wöchige Haftstrafe gegen einen 71-jährigen Mann, der einer Jugendlichen über Jahre hinweg Liebesbotschaften und manipulierte Videos geschickt hatte. Die Ermittlungen zu den meisten Vorfällen dauern an; in mehreren Fällen sind die Tatverdächtigen in Haft, einige werden noch gesucht. Die Behörden betonen, dass die Motive oft im persönlichen Umfeld liegen und von Eifersucht bis zu psychischen Erkrankungen reichen.

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SchadenfreudeIronieEmpörung

Über Kontinente hinweg fordert eine Welle häuslicher Gewalt und Morde durch Strangulation Frauenleben. In einem aufsehenerregenden Fall starb ein Mann, der seine Freundin erdrosselt hatte, an einem Herzinfarkt, während er die Leiche verstecken wollte – ein Ausgang, der weithin als göttliche Gerechtigkeit gedeutet wird. Die Berichterstattung verbindet Empörung über die Verbrechen mit einer Erzählung kosmischer Vergeltung.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
EmpörungPaternalismusAlarm

Berichte aus Indien schildern grausame Gewalttaten: Ein Vater von sieben Kindern vergewaltigte und ermordete ein dreijähriges Mädchen, während ein anderer Mann seine Frau wegen ihres Gewichts erdrosselte. Die Berichterstattung zeichnet das Bild einer tiefen sozialen Pathologie und betont die Brutalität der Verbrechen in einem Ton entsetzter Verurteilung.

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