
Mbappé und Olise überwältigen Schweden – Frankreichs Sturmlauf in die Achtelfinals
Mit einem 3:0 im MetLife Stadium zieht Frankreich souverän in die Runde der letzten 16 ein, wo Paraguay wartet.
Frankreich hat seine Favoritenrolle bei der Weltmeisterschaft 2026 mit einem ungefährdeten 3:0 gegen Schweden untermauert und steht nach einer dominanten Vorstellung im Achtelfinale. Vor 80.663 Zuschauern im MetLife Stadium von East Rutherford erzielte Kylian Mbappé zwei Treffer (45., 74.) und Bradley Barcola einen weiteren (53.), während Michael Olise als Vorbereiter glänzte. Die Skandinavier, die sich über die Playoffs qualifiziert hatten, fanden gegen die spielerische Wucht des zweimaligen Weltmeisters kaum Mittel und schieden aus dem Turnier aus.
Die Partie war von Beginn an eine Demonstration französischer Angriffskraft. Bereits in der 20. Minute traf Mbappé, doch der Treffer wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt. In der Folge scheiterten Mbappé per Pfostenschuss (32.) und Olise mit einem spektakulären Fallrückzieher am Aluminium (36.), ehe der Kapitän kurz vor der Pause die Erlösung brachte: Nach einem kurz ausgeführten Eckball von Ousmane Dembélé und Olise setzte sich Mbappé im Strafraum mit einem Haken gegen Viktor Gyökeres durch und schlenzte den Ball unhaltbar ins lange Eck. Der Treffer war sein 17. bei Weltmeisterschaften, womit er Miroslav Klose in der ewigen Torjägerliste überholte.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Olise, der das gesamte Spiel über als kreativer Kopf agierte, bediente Barcola mit einem präzisen Pass in die Tiefe, und der Flügelstürmer des Paris Saint-Germain hämmerte den Ball zum 2:0 unter die Latte (53.). Schwedens Torhüter Jacob Widell Zetterström verhinderte mit mehreren Paraden eine höhere Niederlage, war aber beim dritten Gegentreffer erneut machtlos: Olise schickte Mbappé mit einem mustergültigen Steilpass, der Stürmer von Real Madrid umkurvte den herauseilenden Keeper und schob zum 3:0 ein (74.). Mit seinem 18. WM-Tor in nur 18 Einsätzen rückte Mbappé bis auf einen Treffer an Lionel Messis Rekordmarke von 19 Toren heran; zudem baute er seinen eigenen Rekord für die meisten Treffer in K.-o.-Spielen auf zehn aus.
Die Partie war auch eine emotionale Rückkehr für Didier Deschamps. Der Trainer hatte das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen verpasst, um am Begräbnis seiner Mutter teilzunehmen. Mbappé lief nach seinem ersten Tor gezielt zur Bank und umarmte den Coach, eine Geste, die den Zusammenhalt im Team unterstrich. Deschamps, der nach dem Turnier nach 14 Jahren als Nationaltrainer abtreten wird, sah eine Mannschaft, die in allen Belangen überlegen war: 25:7 Torschüsse, 61 Prozent Ballbesitz und eine Passgenauigkeit von 91 Prozent dokumentieren die französische Dominanz.
Im Achtelfinale trifft Frankreich am 4. Juli in Philadelphia auf Paraguay. Die Südamerikaner hatten zuvor Deutschland im Elfmeterschießen bezwungen und gehen als Außenseiter in die Partie. Für Les Bleus ist es eine Neuauflage des Achtelfinals von 1998, als ein Golden Goal von Laurent Blanc den späteren Weltmeister eine Runde weiterbrachte. Mit der aktuellen Form und der Treffsicherheit Mbappés gilt der Einzug ins Viertelfinale als wahrscheinlich.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Frankreich besiegte Schweden mit 3:0 und zog ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft ein. Kylian Mbappé erzielte zwei Tore und erhöhte seine WM-Torausbeute auf 18, nur einen Treffer hinter Lionel Messi. Nächster Gegner ist Paraguay.
Frankreich versetzte Schweden einen vernichtenden Schlag und walzte es mit 3:0 nieder. Mbappé glänzte mit einem Doppelpack und untermauerte den Status als Top-Favorit des Turniers. Ein Machtbeweis, der keine Zweifel ließ.
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