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SportSamstag, 27. Juni 2026

Como setzt mit 60-Millionen-Transfer ein Zeichen – und Milan wagt den teuren Ramos-Coup

Während der WM in Nordamerika formiert sich die Serie A neu: Der Provinzklub Como kauft Nico Paz, Milan verpflichtet Gonçalo Ramos – und der Einfluss von Jorge Mendes wird länger.

Der italienische Erstligist Como 1907 hat den argentinischen Spielmacher Nico Paz für 60 Millionen Euro von Real Madrid verpflichtet. Der 21-Jährige, der mit der Albiceleste an der Weltmeisterschaft teilnimmt, bleibt damit der Serie A erhalten – ein Coup, der in Italien als Signal für die wachsende Ambition des Klubs vom Comer See gewertet wird. Aus spanischer Perspektive sichert sich Real Madrid durch eine Rückkaufoption in Höhe von 80 Millionen Euro den langfristigen Zugriff auf das Talent, während der Spieler selbst auf Kontinuität setzt. Die Verhandlungen, die binnen weniger Tage abgeschlossen wurden, verliefen in enger Abstimmung mit der Uefa – ein Zeichen für die finanzielle Transparenz des Klubs, dessen sportliches Wachstum das wirtschaftliche derzeit überflügelt.

Parallel dazu treibt der AC Mailand unter dem neuen Trainer Ruben Amorim den teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte voran: Für 65 Millionen Euro plus Boni kommt der portugiesische Mittelstürmer Gonçalo Ramos von Paris Saint-Germain. Der 25-Jährige, der in der abgelaufenen Saison nur sechs Ligatore erzielte, soll die Offensive der Rossoneri beleben. In Italien wird die Verpflichtung angesichts der schwachen Torausbeute mit Skepsis betrachtet, zumal Ramos’ jüngste Leistungsdaten jenen von Randal Kolo Muani ähneln, den Juventus Turin für rund 40 Millionen Euro aus Paris zurückholen möchte – der Franzose traf in der Premier League lediglich einmal. Beide Operationen stehen im Zeichen des einflussreichen Spielervermittlers Jorge Mendes, dessen Netzwerk sich zunehmend über den Mailänder Kader legt.

Amorim selbst wurde bei Manchester United im Januar entlassen, weil er – so die Worte von CEO Omar Berrada – zu starr an seiner Spielidee festhielt, obwohl Anpassung nötig gewesen wäre. In Mailand trifft der Portugiese nun auf eine von Mendes geprägte Transferpolitik: Der Agent, der bereits Spieler wie Vitinha und Lamine Yamal in europäischen Spitzenklubs platzierte, hat mit Ramos und dem als möglichen Leao-Ersatz gehandelten Pedro Gonçalves zwei seiner Klienten im Fokus. Aus englischer Sicht zeigt der Fall Amorim, wie schnell eine fehlende taktische Flexibilität selbst nach Investitionen von über 200 Millionen Pfund zum Scheitern führen kann.

Die Weltmeisterschaft in Nordamerika beeinflusst derweil weitere Personalien. Granit Xhaka, Kapitän der Schweiz, steht unmittelbar vor einem Wechsel vom FC Sunderland zum FC Chelsea, wo er auf seinen früheren Leverkusener Erfolgstrainer Xabi Alonso treffen würde. In Frankreich wiederum hält Olympique Marseille trotz finanzieller Engpässe am algerischen Nationalstürmer Amine Gouiri fest, dessen Marktwert durch starke WM-Auftritte steigt. Aus nordafrikanischer Perspektive ist Gouiri unverzichtbar für den Klub, doch ein unwiderstehliches Angebot könnte die Haltung ändern.

Für die Serie A zeichnet sich damit ein Sommer des Umbruchs ab: Como und ein von Mendes orchestriertes Milan wollen die traditionelle Hierarchie herausfordern, während die WM-K.o.-Phase ab Freitag mit der Partie der Schweiz gegen Iran oder Algerien weitere Transferimpulse setzen dürfte.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Kontinentaleuropäische PresseSüdostasiatische Presse
Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
PragmatismusSkepsisIronie

Das italienische Sommertransferfenster ist geprägt von mutigen Schachzügen und Skepsis: Como sichert sich Nico Paz, ein Talent, das der Serie A erhalten bleibt, während Milan mit Gonçalo Ramos einen Rekordtransfer tätigt, der stark von Berater Jorge Mendes beeinflusst ist. Der 30-Millionen-Wechsel des 33-jährigen Granit Xhaka zum FC Chelsea sorgt für hochgezogene Augenbrauen – zwischen Begeisterung und Zweifel.

Südostasiatische Presse
AlarmSkepsisDringlichkeit

Der CEO von Manchester United bricht sein Schweigen zur Entlassung von Ruben Amorim: Nicht taktische Gründe, sondern seine starre Philosophie waren ausschlaggebend. Die Enthüllung zeigt die erbarmungslose Realität des modernen Fußballs, in der Unflexibilität einen talentierten Trainer den Job kosten kann.

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Samstag, 27. Juni 2026

Como setzt mit 60-Millionen-Transfer ein Zeichen – und Milan wagt den teuren Ramos-Coup

Während der WM in Nordamerika formiert sich die Serie A neu: Der Provinzklub Como kauft Nico Paz, Milan verpflichtet Gonçalo Ramos – und der Einfluss von Jorge Mendes wird länger.

Der italienische Erstligist Como 1907 hat den argentinischen Spielmacher Nico Paz für 60 Millionen Euro von Real Madrid verpflichtet. Der 21-Jährige, der mit der Albiceleste an der Weltmeisterschaft teilnimmt, bleibt damit der Serie A erhalten – ein Coup, der in Italien als Signal für die wachsende Ambition des Klubs vom Comer See gewertet wird. Aus spanischer Perspektive sichert sich Real Madrid durch eine Rückkaufoption in Höhe von 80 Millionen Euro den langfristigen Zugriff auf das Talent, während der Spieler selbst auf Kontinuität setzt. Die Verhandlungen, die binnen weniger Tage abgeschlossen wurden, verliefen in enger Abstimmung mit der Uefa – ein Zeichen für die finanzielle Transparenz des Klubs, dessen sportliches Wachstum das wirtschaftliche derzeit überflügelt.

Parallel dazu treibt der AC Mailand unter dem neuen Trainer Ruben Amorim den teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte voran: Für 65 Millionen Euro plus Boni kommt der portugiesische Mittelstürmer Gonçalo Ramos von Paris Saint-Germain. Der 25-Jährige, der in der abgelaufenen Saison nur sechs Ligatore erzielte, soll die Offensive der Rossoneri beleben. In Italien wird die Verpflichtung angesichts der schwachen Torausbeute mit Skepsis betrachtet, zumal Ramos’ jüngste Leistungsdaten jenen von Randal Kolo Muani ähneln, den Juventus Turin für rund 40 Millionen Euro aus Paris zurückholen möchte – der Franzose traf in der Premier League lediglich einmal. Beide Operationen stehen im Zeichen des einflussreichen Spielervermittlers Jorge Mendes, dessen Netzwerk sich zunehmend über den Mailänder Kader legt.

Amorim selbst wurde bei Manchester United im Januar entlassen, weil er – so die Worte von CEO Omar Berrada – zu starr an seiner Spielidee festhielt, obwohl Anpassung nötig gewesen wäre. In Mailand trifft der Portugiese nun auf eine von Mendes geprägte Transferpolitik: Der Agent, der bereits Spieler wie Vitinha und Lamine Yamal in europäischen Spitzenklubs platzierte, hat mit Ramos und dem als möglichen Leao-Ersatz gehandelten Pedro Gonçalves zwei seiner Klienten im Fokus. Aus englischer Sicht zeigt der Fall Amorim, wie schnell eine fehlende taktische Flexibilität selbst nach Investitionen von über 200 Millionen Pfund zum Scheitern führen kann.

Die Weltmeisterschaft in Nordamerika beeinflusst derweil weitere Personalien. Granit Xhaka, Kapitän der Schweiz, steht unmittelbar vor einem Wechsel vom FC Sunderland zum FC Chelsea, wo er auf seinen früheren Leverkusener Erfolgstrainer Xabi Alonso treffen würde. In Frankreich wiederum hält Olympique Marseille trotz finanzieller Engpässe am algerischen Nationalstürmer Amine Gouiri fest, dessen Marktwert durch starke WM-Auftritte steigt. Aus nordafrikanischer Perspektive ist Gouiri unverzichtbar für den Klub, doch ein unwiderstehliches Angebot könnte die Haltung ändern.

Für die Serie A zeichnet sich damit ein Sommer des Umbruchs ab: Como und ein von Mendes orchestriertes Milan wollen die traditionelle Hierarchie herausfordern, während die WM-K.o.-Phase ab Freitag mit der Partie der Schweiz gegen Iran oder Algerien weitere Transferimpulse setzen dürfte.

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PragmatismusSkepsisIronie

Das italienische Sommertransferfenster ist geprägt von mutigen Schachzügen und Skepsis: Como sichert sich Nico Paz, ein Talent, das der Serie A erhalten bleibt, während Milan mit Gonçalo Ramos einen Rekordtransfer tätigt, der stark von Berater Jorge Mendes beeinflusst ist. Der 30-Millionen-Wechsel des 33-jährigen Granit Xhaka zum FC Chelsea sorgt für hochgezogene Augenbrauen – zwischen Begeisterung und Zweifel.

Südostasiatische Presse
AlarmSkepsisDringlichkeit

Der CEO von Manchester United bricht sein Schweigen zur Entlassung von Ruben Amorim: Nicht taktische Gründe, sondern seine starre Philosophie waren ausschlaggebend. Die Enthüllung zeigt die erbarmungslose Realität des modernen Fußballs, in der Unflexibilität einen talentierten Trainer den Job kosten kann.

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