
Chaos in französischen Lidl-Filialen: Massenansturm auf vergünstigte Klimageräte
Nach Ankündigung einer Sonderaktion stürmten Hunderte Kunden die Märkte; die Polizei musste eingreifen, um Auseinandersetzungen zu beenden.
Am Donnerstag kam es in zahlreichen französischen Städten zu tumultartigen Szenen, als die Supermarktkette Lidl eine Sonderaktion für Ventilatoren und mobile Klimageräte startete. Nach Angaben französischer Medien hatten sich vor den Filialen bereits in den frühen Morgenstunden lange Schlangen gebildet, mancherorts warteten Kunden seit ein Uhr nachts. Beim Öffnen der Türen drängten die Menschenmassen unkontrolliert in die Geschäfte; in Saint-Germain-en-Laye bei Paris wurden nach Polizeiangaben rund sechzig Personen von der Menge überrannt, in Nanterre beschädigte der Druck der Menge die Eingangstür. Die Polizei rückte zu mehreren Standorten aus, um die Lage zu beruhigen.
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen Frauen, die während des Gerangels um die Geräte schreien und weinen. Nach übereinstimmenden Berichten aus Frankreich und Italien kam es zu Handgreiflichkeiten und Rangeleien zwischen Kunden. Italienische Quellen berichten zudem vom Einsatz von Tränengas durch die Polizei, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Discounterkette hatte die Aktion mit 200.000 Geräten zu Preisen ab 14,99 Euro für Turmventilatoren und 179 Euro für mobile Klimaanlagen breit beworben. Vielerorts war der Vorrat jedoch binnen Minuten erschöpft, und nur ein Bruchteil der Wartenden konnte ein Gerät erwerben.
Frankreich durchlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Spitzenwerten von bis zu 40 Grad Celsius, und für das kommende Wochenende sagen Meteorologen eine weitere Hitzephase voraus. Da in französischen Haushalten und Schulen Klimaanlagen historisch bedingt kaum verbreitet sind, ist die Bevölkerung auf solche Extremtemperaturen nur unzureichend vorbereitet. Große Elektronikmärkte hatten bereits zuvor ausverkaufte Bestände gemeldet, was den Ansturm auf die preisgünstigen Lidl-Angebote zusätzlich befeuerte.
Offizielle Angaben zu möglichen Verletzten oder Festnahmen lagen zunächst nicht vor. Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die sozialen Spannungen, die extreme Wetterereignisse in unzureichend ausgestatteten Infrastrukturen auslösen können.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Während eine weitere Rekordhitzewelle auf Frankreich zurollt, bricht in Lidl-Filialen Chaos aus: Hunderte stürmen die Regale mit reduzierten Ventilatoren und Klimageräten, es kommt zu Rangeleien, Polizeieinsätzen und sogar Tränengas. Die Szenen werden als blanker Wahnsinn beschrieben, mit nächtlichen Schlangen und verzweifelten Menschen.
Videos zeigen Chaos in Frankreich, als Menschen vor der Hitzewelle zu Klimaanlagen stürmen. Türen werden aufgebrochen, es kommt zu körperlichen Auseinandersetzungen. Die Geschichte wird als Spektakel der Unordnung in einem westlichen Land dargestellt, mit einem Hauch von Ironie.
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