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SportDonnerstag, 2. Juli 2026

Belgiens späte Wende: Tielemans’ Elfmeter in der 125. Minute besiegt Senegal

Ein umstrittener Strafstoß in der Nachspielzeit der Verlängerung entschied ein dramatisches WM-Achtelfinale, in dem Senegal lange wie der sichere Sieger aussah.

In der 125. Minute verwandelte Youri Tielemans einen Foulelfmeter zum 3:2-Sieg Belgiens über Senegal und schoss die Roten Teufel ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Schiedsrichter Héctor Said Martínez aus Honduras hatte nach Intervention des Videoassistenten auf Strafstoß entschieden, weil Lamine Camara den belgischen Kapitän im Strafraum am Fuß getroffen hatte. Wütende Proteste der Senegalesen, bei denen sich Verteidiger Pathé Ciss minutenlang auf den Elfmeterpunkt legte, verzögerten die Ausführung, doch Tielemans blieb kühl und jagte den Ball ins rechte Kreuzeck.

Zuvor hatte Senegal die Partie im Lumen Field von Seattle über weite Strecken beherrscht. Habib Diarra staubte in der 24. Minute nach einem Pfostenschuss von Ismaïla Sarr ab, und Sarr selbst erhöhte in der 51. Minute mit einem kontrollierten Abschluss nach langem Pass auf 2:0. Belgien wirkte ideenlos, Trainer Rudi Garcia nahm Kevin De Bruyne und Jérémy Doku bereits in der 56. Minute vom Feld. Erst der eingewechselte Romelu Lukaku leitete mit seinem Anschlusstreffer in der 86. Minute die Wende ein. Drei Minuten später köpfte Tielemans eine Flanke von Leandro Trossard zum Ausgleich ein, begünstigt durch ein missglücktes Herauslaufen von Senegals Torhüter Mory Diaw.

Für Belgien ist es die zweite Aufholjagd nach einem 0:2-Rückstand in einer WM-K.o.-Runde – 2018 gegen Japan gelang ebenfalls ein 3:2. Die Überreste der sogenannten goldenen Generation um Lukaku, De Bruyne und Thibaut Courtois standen vor dem Aus, ehe der späte Umschwung das Turnier verlängerte. Aus senegalesischer Sicht war das Ausscheiden besonders bitter: Trainer Pape Thiaw nannte es grausam, sein Team habe den Sieg verdient, aber in den letzten Minuten der regulären Spielzeit die Kontrolle verloren. In der Verlängerung vergab Senegal mehrere hochkarätige Chancen, ehe der Elfmeter das Spiel entschied.

Lukaku erklärte später, er habe den Strafstoß nicht selbst treten wollen, weil er mental nicht bereit gewesen sei, und die Verantwortung an Tielemans abgegeben. Belgiens Trainer Garcia lobte die Nervenstärke seines Kapitäns. Belgien bleibt in Seattle und trifft am 6. Juli auf den Sieger der Partie zwischen den USA und Bosnien-Herzegowina.

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Subsaharisch-afrikanische PresseArabische Golfpresse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Anglophon
OpferrolleEmpörung

Senegal führte die meiste Zeit des Spiels, erlitt aber in den Schlussminuten und in der Verlängerung ein unglaubliches Comeback Belgiens. Die Niederlage wird als afrikanischer Albtraum dargestellt, ein Raub, der den Sieg entriss. Der Artikel drückt Frustration und Enttäuschung über eine als ungerecht empfundene Eliminierung aus.

Arabische Golfpresse
PragmatismusTriumph

Belgien, in Unterzahl und ohne Ideen, wurde von Romelu Lukaku gerettet, der zunächst eine Auseinandersetzung zwischen Teamkollegen entschärfte und dann das Comeback einleitete. Die Wende wird als Akt der Führung und Entschlossenheit beschrieben. Der Artikel feiert die belgische Widerstandsfähigkeit und Lukakus entscheidende Rolle.

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Donnerstag, 2. Juli 2026

Belgiens späte Wende: Tielemans’ Elfmeter in der 125. Minute besiegt Senegal

Ein umstrittener Strafstoß in der Nachspielzeit der Verlängerung entschied ein dramatisches WM-Achtelfinale, in dem Senegal lange wie der sichere Sieger aussah.

In der 125. Minute verwandelte Youri Tielemans einen Foulelfmeter zum 3:2-Sieg Belgiens über Senegal und schoss die Roten Teufel ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Schiedsrichter Héctor Said Martínez aus Honduras hatte nach Intervention des Videoassistenten auf Strafstoß entschieden, weil Lamine Camara den belgischen Kapitän im Strafraum am Fuß getroffen hatte. Wütende Proteste der Senegalesen, bei denen sich Verteidiger Pathé Ciss minutenlang auf den Elfmeterpunkt legte, verzögerten die Ausführung, doch Tielemans blieb kühl und jagte den Ball ins rechte Kreuzeck.

Zuvor hatte Senegal die Partie im Lumen Field von Seattle über weite Strecken beherrscht. Habib Diarra staubte in der 24. Minute nach einem Pfostenschuss von Ismaïla Sarr ab, und Sarr selbst erhöhte in der 51. Minute mit einem kontrollierten Abschluss nach langem Pass auf 2:0. Belgien wirkte ideenlos, Trainer Rudi Garcia nahm Kevin De Bruyne und Jérémy Doku bereits in der 56. Minute vom Feld. Erst der eingewechselte Romelu Lukaku leitete mit seinem Anschlusstreffer in der 86. Minute die Wende ein. Drei Minuten später köpfte Tielemans eine Flanke von Leandro Trossard zum Ausgleich ein, begünstigt durch ein missglücktes Herauslaufen von Senegals Torhüter Mory Diaw.

Für Belgien ist es die zweite Aufholjagd nach einem 0:2-Rückstand in einer WM-K.o.-Runde – 2018 gegen Japan gelang ebenfalls ein 3:2. Die Überreste der sogenannten goldenen Generation um Lukaku, De Bruyne und Thibaut Courtois standen vor dem Aus, ehe der späte Umschwung das Turnier verlängerte. Aus senegalesischer Sicht war das Ausscheiden besonders bitter: Trainer Pape Thiaw nannte es grausam, sein Team habe den Sieg verdient, aber in den letzten Minuten der regulären Spielzeit die Kontrolle verloren. In der Verlängerung vergab Senegal mehrere hochkarätige Chancen, ehe der Elfmeter das Spiel entschied.

Lukaku erklärte später, er habe den Strafstoß nicht selbst treten wollen, weil er mental nicht bereit gewesen sei, und die Verantwortung an Tielemans abgegeben. Belgiens Trainer Garcia lobte die Nervenstärke seines Kapitäns. Belgien bleibt in Seattle und trifft am 6. Juli auf den Sieger der Partie zwischen den USA und Bosnien-Herzegowina.

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OpferrolleEmpörung

Senegal führte die meiste Zeit des Spiels, erlitt aber in den Schlussminuten und in der Verlängerung ein unglaubliches Comeback Belgiens. Die Niederlage wird als afrikanischer Albtraum dargestellt, ein Raub, der den Sieg entriss. Der Artikel drückt Frustration und Enttäuschung über eine als ungerecht empfundene Eliminierung aus.

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Belgien, in Unterzahl und ohne Ideen, wurde von Romelu Lukaku gerettet, der zunächst eine Auseinandersetzung zwischen Teamkollegen entschärfte und dann das Comeback einleitete. Die Wende wird als Akt der Führung und Entschlossenheit beschrieben. Der Artikel feiert die belgische Widerstandsfähigkeit und Lukakus entscheidende Rolle.

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