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Kriminalität & KatastrophenDienstag, 30. Juni 2026

Ausschreitungen in niederländischen Städten nach Marokkos WM-Sieg gegen die Niederlande

Nach dem Sieg Marokkos im Elfmeterschießen gegen die Niederlande kam es in mehreren Städten zu Feiern, die in gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei mündeten.

Nach dem Sieg der marokkanischen Fußballnationalmannschaft gegen die Niederlande im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 ist es in der Nacht zum Dienstag in mehreren niederländischen Städten zu Ausschreitungen gekommen. In Den Haag, Amsterdam und Utrecht feierten Tausende Anhänger marokkanischer Herkunft den 3:2-Erfolg im Elfmeterschießen, wobei die Feiern in Teilen in gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei umschlugen.

Die Polizei in Den Haag bestätigte, dass im Stadtteil Schilderswijk, einem Zentrum der marokkanischen Gemeinschaft, schwere Feuerwerkskörper und Steine auf Einsatzkräfte geworfen wurden. Beamte setzten Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, um die Menge zu zerstreuen. Nach Polizeiangaben kam es zu mehreren Festnahmen wegen Landfriedensbruchs und Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte. Der niederländische Sender NOS berichtete von mindestens 17 Festnahmen in Den Haag und Rotterdam, während andere Quellen von einer geringeren Zahl sprechen.

Über das genaue Ausmaß der Ausschreitungen und die Zahl der Verletzten liegen unterschiedliche Angaben vor. Während einige Medien von einem „Chaos“ sprachen, betonten die Behörden, dass die Lage gegen 8 Uhr morgens wieder unter Kontrolle gewesen sei. Unklar bleibt, ob es sich um organisierte Gruppen oder spontane Eskalationen handelte. Augenzeugen berichteten von vermummten Personen, die Absperrungen umstießen.

Die Partie war emotional aufgeladen, da zahlreiche marokkanische Nationalspieler in den Niederlanden geboren oder aufgewachsen sind. Der Rechtspopulist Geert Wilders forderte auf der Plattform X die Ausweisung der „Randalierer“ mitsamt ihren Familien. In Marokko selbst verliefen die Feiern friedlich; in Rabat und Casablanca säumten Zehntausende die Straßen.

Die niederländischen Behörden haben Ermittlungen zu den Vorfällen eingeleitet. Die Polizei wertet Videoaufnahmen aus, um weitere Tatverdächtige zu identifizieren. Das marokkanische Team trifft im Viertelfinale auf Kanada.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

18%
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Lateinamerikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
Lateinamerikanische Presse/ Markt
SchadenfreudeAlarm

Der historische Sieg Marokkos löste unter der marokkanischen Diaspora in den Niederlanden wilde Feiern aus, doch die Party schlug schnell in Straßenschlachten mit der Bereitschaftspolizei um. Während in Rabat friedlich getanzt wurde, flogen in Den Haag Feuerwerkskörper und Steine, was zu zahlreichen Festnahmen und einem massiven Polizeieinsatz führte.

Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
AlarmEmpörung

Polizisten wurden in mehreren niederländischen Städten nach dem Sieg Marokkos angegriffen, wobei schwere Feuerwerkskörper und Steine auf sie geworfen wurden. Die Feierlichkeiten, so fröhlich sie für viele waren, wurden von den Unruhen überschattet, und rechtsextreme Politiker nutzten die Vorfälle sofort, um die marokkanische Gemeinschaft zu kritisieren.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Ausschreitungen in niederländischen Städten nach Marokkos WM-Sieg gegen die Niederlande

Nach dem Sieg Marokkos im Elfmeterschießen gegen die Niederlande kam es in mehreren Städten zu Feiern, die in gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei mündeten.

Nach dem Sieg der marokkanischen Fußballnationalmannschaft gegen die Niederlande im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 ist es in der Nacht zum Dienstag in mehreren niederländischen Städten zu Ausschreitungen gekommen. In Den Haag, Amsterdam und Utrecht feierten Tausende Anhänger marokkanischer Herkunft den 3:2-Erfolg im Elfmeterschießen, wobei die Feiern in Teilen in gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei umschlugen.

Die Polizei in Den Haag bestätigte, dass im Stadtteil Schilderswijk, einem Zentrum der marokkanischen Gemeinschaft, schwere Feuerwerkskörper und Steine auf Einsatzkräfte geworfen wurden. Beamte setzten Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, um die Menge zu zerstreuen. Nach Polizeiangaben kam es zu mehreren Festnahmen wegen Landfriedensbruchs und Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte. Der niederländische Sender NOS berichtete von mindestens 17 Festnahmen in Den Haag und Rotterdam, während andere Quellen von einer geringeren Zahl sprechen.

Über das genaue Ausmaß der Ausschreitungen und die Zahl der Verletzten liegen unterschiedliche Angaben vor. Während einige Medien von einem „Chaos“ sprachen, betonten die Behörden, dass die Lage gegen 8 Uhr morgens wieder unter Kontrolle gewesen sei. Unklar bleibt, ob es sich um organisierte Gruppen oder spontane Eskalationen handelte. Augenzeugen berichteten von vermummten Personen, die Absperrungen umstießen.

Die Partie war emotional aufgeladen, da zahlreiche marokkanische Nationalspieler in den Niederlanden geboren oder aufgewachsen sind. Der Rechtspopulist Geert Wilders forderte auf der Plattform X die Ausweisung der „Randalierer“ mitsamt ihren Familien. In Marokko selbst verliefen die Feiern friedlich; in Rabat und Casablanca säumten Zehntausende die Straßen.

Die niederländischen Behörden haben Ermittlungen zu den Vorfällen eingeleitet. Die Polizei wertet Videoaufnahmen aus, um weitere Tatverdächtige zu identifizieren. Das marokkanische Team trifft im Viertelfinale auf Kanada.

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Lateinamerikanische Presse/ Markt
SchadenfreudeAlarm

Der historische Sieg Marokkos löste unter der marokkanischen Diaspora in den Niederlanden wilde Feiern aus, doch die Party schlug schnell in Straßenschlachten mit der Bereitschaftspolizei um. Während in Rabat friedlich getanzt wurde, flogen in Den Haag Feuerwerkskörper und Steine, was zu zahlreichen Festnahmen und einem massiven Polizeieinsatz führte.

Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
AlarmEmpörung

Polizisten wurden in mehreren niederländischen Städten nach dem Sieg Marokkos angegriffen, wobei schwere Feuerwerkskörper und Steine auf sie geworfen wurden. Die Feierlichkeiten, so fröhlich sie für viele waren, wurden von den Unruhen überschattet, und rechtsextreme Politiker nutzten die Vorfälle sofort, um die marokkanische Gemeinschaft zu kritisieren.

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