
Tödliche Gewalt gegen Polizisten und Zivilisten in Brasilien, Iran, Mexiko, Italien und Bangladesch
In mehreren Ländern kamen in den vergangenen Tagen Sicherheitskräfte und Zivilpersonen bei Schusswechseln, Angriffen und Verkehrsunfällen mit Polizeibeteiligung ums Leben.
In Brasilien erlag ein Bundespolizist am Freitag seinen Schussverletzungen, die ihm ein Militärpolizist während einer Durchsuchungsaktion in Passo Fundo (Rio Grande do Sul) zugefügt hatte. Nach Angaben der Polizeibehörden war der Beamte Michel Brasil Saliba mit einem weiteren verletzten Kollegen im Einsatz gegen ein Schmuggelnetzwerk, das Waren aus Miami illegal über die uruguayische Grenze nach Brasilien brachte. Der Schütze, ein beurlaubter Militärpolizist, gab an, die Zivilbeamten nicht erkannt und aus Sorge um die eigene Sicherheit sowie die seiner Lebensgefährtin – gegen die sich der Durchsuchungsbefehl richtete – gehandelt zu haben. Er wurde festgenommen; die Bundespolizei und die Militärpolizei haben interne Untersuchungen eingeleitet.
Im westiranischen Kermanschah wurde in der Nacht zum Freitag ein Polizeioffizier bei einer Fahrzeugkontrolle erschossen. Wie die Provinzpolizei mitteilte, stoppte eine Streife einen verdächtigen Peugeot 405; als sich die Beamten näherten, eröffneten die Insassen das Feuer und flohen. Der getötete Major Mohsen Chehri galt als erfahrener und pflichtbewusster Polizist. Die Identität des Schützen ist den Behörden bekannt, die Fahndung dauert an. In der südostiranischen Stadt Saravan scheiterte zeitgleich ein als terroristisch eingestufter Anschlag nahe der Freitagsmoschee, ohne dass Opfer gemeldet wurden.
Im nordmexikanischen Hermosillo (Sonora) starb ein Justizvollzugsbeamter des staatlichen Strafvollzugssystems, nachdem er auf offener Straße gezielt beschossen worden war. Die Sicherheitsbehörden sprechen von einem direkten Angriff; der Täter entkam in einem Mazda. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, Festnahmen gab es zunächst nicht. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Gewalttaten gegen Polizei- und Vollzugskräfte in der Region ein.
In Italien endete eine Verfolgungsjagd an der Adriaküste tödlich. Ein 43-jähriger Mann, der unter anderem wegen Totschlags vorbestraft war und sich im gelockerten Strafvollzug befand, missachtete eine Kontrolle der Carabinieri und flüchtete auf einem Motorroller. Nach Darstellung der Ermittler wendete er auf der Staatsstraße 16 und stieß frontal mit einem hinzueilenden Dienstfahrzeug zusammen. Angehörige des Verunglückten bestreiten diese Version und haben über ihren Anwalt einen Sachverständigen eingeschaltet; sie gehen von einer Kollision aus, bei der das Polizeifahrzeug den Roller berührt habe. Die Staatsanwaltschaft Teramo ermittelt wegen Straßenverkehrstötung.
Im südwestlichen Bangladesch wurde ein 63-jähriger Mann in der Nacht zum Freitag Opfer einer Messerattacke. Nach Polizeiangaben war ein gestohlener Transportkarren Auslöser eines Nachbarschaftsstreits im Dorf Jabusa (Khulna). Der Verdächtige und mehrere Begleiter sollen den Mann mit scharfen Waffen angegriffen haben; er starb auf dem Transport in ein Krankenhaus in Dhaka. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, die Polizei registrierte im ersten Halbjahr 2025 im Distrikt Khulna insgesamt 21 Tötungsdelikte. Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Iran celebrates its martyred leader and denounces foreign plots. Violence in other countries is irrelevant before the greatness of national sacrifice.
Italy records a violent episode between immigrants in Padua, a local news item without international connections. The story is treated with detachment, as an isolated incident.
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