
Ätna-Aschewolke stört Flugverkehr: Flughafen Catania setzt Betrieb aus
Nach einem erneuten Ascheausstoß des Vulkans Ätna ist der Flughafen der sizilianischen Stadt Catania seit Sonntagabend teilweise lahmgelegt; zahlreiche Flüge wurden gestrichen oder nach Palermo umgeleitet.
Der Ausbruch des Ätna hat in der Nacht zum Montag zu erheblichen Behinderungen im Luftverkehr über Sizilien geführt. Nach Angaben des italienischen Nationalinstituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) begann am Sonntagmorgen gegen 7.45 Uhr MESZ eine intensive Ascheemission aus dem östlichen Kraterbereich der Voragine. Die Eruptionssäule stieg auf etwa 1,5 Kilometer über den Gipfel und wurde durch südliche Winde in Richtung des Flughafens Catania-Fontanarossa getrieben. Die Flughafengesellschaft SAC untersagte daraufhin zunächst alle Ankünfte am Sonntagabend, während startbereite Maschinen noch abheben durften. Am Montagmorgen weitete sie die Sperre aus: Bis 14.00 Uhr wurden sämtliche Starts und Landungen ausgesetzt.
Die Maßnahmen trafen zahlreiche Reisende, darunter nach israelischen Medienberichten Hunderte israelische Touristen, die auf der Insel festsaßen. Eine schwedische Familie schilderte gegenüber der Zeitung Aftonbladet, ihr Rückflug sei gestrichen und auf einen Abflug ab Palermo umgebucht worden. Die sizilianische Regionalpresse berichtete, dass mindestens 23 Maschinen, die ursprünglich Catania ansteuern sollten, zum Flughafen Falcone-Borsellino in Palermo umgeleitet wurden. Die dortige Betreibergesellschaft Gesap erklärte, die Passagiere seien versorgt und mit Bussen in den Osten der Insel gebracht worden.
Über das genaue Ausmaß der Beeinträchtigungen herrschten am Montagvormittag unterschiedliche Darstellungen. Während italienische Quellen von einer vollständigen Einstellung des Flugbetriebs in Catania sprachen, meldete die israelische Nachrichtenseite Kikar HaShabbat unter Berufung auf örtliche Behörden, die Flughäfen Catania und Palermo seien weiterhin in Betrieb, lediglich einzelne Flüge seien umgeleitet oder gestrichen worden. Die israelische Fluggesellschaft Israir bestätigte die Annullierung einer für Montagfrüh geplanten Verbindung und verwies auf eine vorübergehende Schließung des Luftraums. Die SAC rief Reisende dazu auf, sich vor Fahrtantritt bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren.
Der Ätna befindet sich seit dem 26. Juni in einer neuen Eruptionsphase. Die damals einsetzenden Lavaströme kamen laut INGV am 4. Juli zum Stillstand. Die nun aufgetretene Ascheemission stellt eine davon unabhängige Entwicklung dar, die durch die Windverhältnisse unmittelbare Folgen für den zivilen Luftverkehr hatte. Die Behörden hielten die Gefahrenstufe für den Luftraum am Montagvormittag aufrecht; eine Verlängerung der Betriebseinschränkungen über 14.00 Uhr hinaus wurde von der Flughafengesellschaft nicht ausgeschlossen.
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Israelische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Golfpresse | +0.30 | aligned |
Flights are suspended, but the situation is under control. We provide continuous updates to minimize disruption.
Using official statements and hourly updates creates an impression of transparency and orderly crisis management.
The escape of tourists from the volcano is not mentioned, unlike in Israeli reports.
Israeli tourists are in danger; we must inform and protect our citizens. The eruption is dramatic, but everyone has been evacuated.
Exclusive focus on compatriots and the use of terms like 'drama' and 'flee' create a sense of urgency and national solidarity.
It is not highlighted that the airport closure affects all passengers, not just Israelis.
Mount Etna offers a breathtaking spectacle, but ash causes inconvenience. Flights are cancelled for safety.
Emphasis on the beauty of the natural phenomenon and a technical explanation for flight cancellations reduce the perception of crisis, turning it into a fascinating event.
The inconvenience of stranded tourists is not mentioned, in favor of a spectacular description of the eruption.
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