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TechnologieFreitag, 26. Juni 2026

Von Assistenten zu Agenten: Die zweite Welle der KI fordert Unternehmen heraus

Während 95 Prozent der KI-Investitionen keine messbaren Ergebnisse bringen, setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht die Technologie, sondern die organisatorische Vorbereitung über Erfolg entscheidet.

Der Übergang von generativen Sprachmodellen zu agentischen KI-Systemen verändert die Anforderungen an Unternehmen grundlegend: Statt auf Anfragen zu antworten, planen und handeln diese Agenten autonom. Parallel dazu zeigt eine Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology, dass 95 Prozent der Unternehmen mit ihren KI-Investitionen keine messbaren Ergebnisse erzielen – eine Kluft, die als „GenAI Divide“ bezeichnet wird. Aus lateinamerikanischer Sicht ist die Technologie nicht der Engpass, sondern die mangelnde organisatorische Reife.

Die Ursachen für das Scheitern liegen in Daten, Prozessen und Talenten. Mexikanische Führungskräfte von Dell Technologies und Microsoft verweisen darauf, dass Projekte nicht an der Technik, sondern an unklaren Anwendungsfällen und fehlender Daten-Governance scheitern. Das argentinische Software-Unternehmen Globant und die Lernplattform Egg haben daraus eine Methodik entwickelt, die nicht auf technische Schulungen setzt, sondern auf emotionale Bereitschaft und Synchronisation der Belegschaft. Bei 60.000 Mitarbeitern von Mercado Libre führte dies zu einer Verhaltensänderung von 80 Prozent.

Konkrete Anwendungen untermauern den Wandel. Der mexikanische Stahlproduzent TYASA senkte nach monatelanger Evaluierung seine Lizenzkosten um 30 Prozent und legte die Basis für generative KI. In Brasilien integriert die Wartungsplattform Melvin KI direkt in die Betriebsabläufe: Algorithmen berechnen die Zuverlässigkeit von Anlagen und erkennen frühzeitig Anomalien; 75 Prozent der Anwender berichten von einem Return on Investment innerhalb von sechs Monaten. In Indonesien wiederum wird KI zum Pflichtfach an Hochschulen – allerdings nach dem Prinzip „X plus KI“, bei dem die Fachkompetenz im Vordergrund steht und die Technologie als Werkzeug dient.

Die nächste Entwicklungsstufe verlangt nach belastbaren Skalierungsnachweisen. Die argentinische Initiative „AI Talent Shift“ soll im zweiten Halbjahr 2026 in weiteren lateinamerikanischen Großunternehmen ausgerollt werden. Deren Ergebnisse werden zeigen, ob die Synchronisationsmethode über den Einzelfall hinaus trägt. Gleichzeitig setzt die kürzlich erfolgte Rezertifizierung von Melvin nach ISO 9001, 27001 und 27701 einen Maßstab für Qualität und Datensicherheit in KI-gestützten Industrieprozessen.

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Die Geschichte über das Scheitern von KI-Investitionen wird in den bereitgestellten Pressematerialien aus Südostasien und Lateinamerika nicht behandelt.
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Von Assistenten zu Agenten: Die zweite Welle der KI fordert Unternehmen heraus

Während 95 Prozent der KI-Investitionen keine messbaren Ergebnisse bringen, setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht die Technologie, sondern die organisatorische Vorbereitung über Erfolg entscheidet.

Der Übergang von generativen Sprachmodellen zu agentischen KI-Systemen verändert die Anforderungen an Unternehmen grundlegend: Statt auf Anfragen zu antworten, planen und handeln diese Agenten autonom. Parallel dazu zeigt eine Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology, dass 95 Prozent der Unternehmen mit ihren KI-Investitionen keine messbaren Ergebnisse erzielen – eine Kluft, die als „GenAI Divide“ bezeichnet wird. Aus lateinamerikanischer Sicht ist die Technologie nicht der Engpass, sondern die mangelnde organisatorische Reife.

Die Ursachen für das Scheitern liegen in Daten, Prozessen und Talenten. Mexikanische Führungskräfte von Dell Technologies und Microsoft verweisen darauf, dass Projekte nicht an der Technik, sondern an unklaren Anwendungsfällen und fehlender Daten-Governance scheitern. Das argentinische Software-Unternehmen Globant und die Lernplattform Egg haben daraus eine Methodik entwickelt, die nicht auf technische Schulungen setzt, sondern auf emotionale Bereitschaft und Synchronisation der Belegschaft. Bei 60.000 Mitarbeitern von Mercado Libre führte dies zu einer Verhaltensänderung von 80 Prozent.

Konkrete Anwendungen untermauern den Wandel. Der mexikanische Stahlproduzent TYASA senkte nach monatelanger Evaluierung seine Lizenzkosten um 30 Prozent und legte die Basis für generative KI. In Brasilien integriert die Wartungsplattform Melvin KI direkt in die Betriebsabläufe: Algorithmen berechnen die Zuverlässigkeit von Anlagen und erkennen frühzeitig Anomalien; 75 Prozent der Anwender berichten von einem Return on Investment innerhalb von sechs Monaten. In Indonesien wiederum wird KI zum Pflichtfach an Hochschulen – allerdings nach dem Prinzip „X plus KI“, bei dem die Fachkompetenz im Vordergrund steht und die Technologie als Werkzeug dient.

Die nächste Entwicklungsstufe verlangt nach belastbaren Skalierungsnachweisen. Die argentinische Initiative „AI Talent Shift“ soll im zweiten Halbjahr 2026 in weiteren lateinamerikanischen Großunternehmen ausgerollt werden. Deren Ergebnisse werden zeigen, ob die Synchronisationsmethode über den Einzelfall hinaus trägt. Gleichzeitig setzt die kürzlich erfolgte Rezertifizierung von Melvin nach ISO 9001, 27001 und 27701 einen Maßstab für Qualität und Datensicherheit in KI-gestützten Industrieprozessen.

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