
US-Regierung begrenzt Aufenthaltsdauer für ausländische Studierende und Journalisten
Das Heimatschutzministerium ersetzt die bisherige aufenthaltsrechtliche Statusdauer durch feste Fristen; die Neuregelung tritt nach Kongressprüfung in Kraft.
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat am Donnerstag eine endgültige Regelung veröffentlicht, die die bisher unbefristete Aufenthaltsdauer für Inhaber von Studentenvisa (F), Visa für kulturelle Austauschprogramme (J) und Journalistenvisa (I) durch feste Fristen ersetzt. Studierende und Austauschbesucher dürfen künftig maximal vier Jahre bleiben, ausländische Journalisten 240 Tage, für chinesische Staatsangehörige gelten 90 Tage. Die Regelung tritt 60 Tage nach Veröffentlichung im Bundesregister in Kraft, sofern der Kongress keinen Einspruch erhebt.
Das Ministerium begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, die Kontrolle über die stark gestiegene Zahl nicht-einwandernder Besucher zu verbessern. Im Jahr 2024 wurden über 1,8 Millionen Studentenvisa ausgestellt, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Das DHS verweist auf Fälle, in denen Ausländer jahrzehntelang mit immer neuen Studiengängen im Land blieben, und spricht von „ewigen Studenten“. Die festen Fristen sollen zudem die nationale Sicherheit stärken.
Hochschulverbände und Universitäten in den Vereinigten Staaten kritisieren die Neuregelung scharf. Der American Council on Education warnt, die willkürlichen Fristen schadeten der Fähigkeit der Hochschulen, internationale Spitzenkräfte zu gewinnen. Bereits nach früheren Maßnahmen der Trump-Regierung – darunter der Widerruf tausender Studentenvisa und die Aussetzung von Forschungsmitteln – seien die Einschreibungen ausländischer Studierender zurückgegangen. Für indische Studierende, die mit über 330.000 die größte Gruppe stellen, bedeuten die neuen Regeln zusätzliche Hürden, da viele Promotions- und Forschungsprogramme länger als vier Jahre dauern. Auch deutsche und andere europäische Studierende, die in den USA forschen oder studieren, müssten künftig Verlängerungen beantragen und liefen bei Verzögerungen Gefahr, ihren legalen Status zu verlieren.
Internationale Medienorganisationen, darunter die Nachrichtenagentur AFP und die japanische Botschaft, hatten in einer offenen Stellungnahme vor einer Verringerung von Umfang und Qualität der Berichterstattung gewarnt. Sie plädierten für Aufenthaltsdauern von zwei bis fünf Jahren. Das DHS wies diese Forderungen ebenso zurück wie Anträge auf beschleunigte Verfahren und gedeckelte Gebühren. Die Regelung reiht sich in eine umfassende Verschärfung der legalen Einwanderungspolitik ein, zu der auch höhere Einbürgerungsgebühren und die Prüfung einer Kaution von bis zu 100.000 Dollar für bestimmte Green-Card-Antragsteller gehören.
Die Neuregelung war bereits im August 2025 vorgeschlagen und nach rund 22.000 öffentlichen Kommentaren nahezu unverändert verabschiedet worden. Sie unterliegt nun der Prüfung durch den republikanisch geführten Kongress. Mit einem Inkrafttreten wird frühestens im September 2026 gerechnet. Sollte der Kongress die Regelung passieren lassen, würde sie eine der letzten administrativen Hürden für ausländische Studierende und Journalisten vor der Einreise in die Vereinigten Staaten dauerhaft verändern.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Russische & GUS-Presse | −0.20 | neutral |
| Indische & südasiatische Presse | −0.50 | critical |
Die US-Regierung ändert die Visabestimmungen und führt feste Fristen für ausländische Studenten und Journalisten ein.
Die Nachricht wird als administrative Tatsache präsentiert, ohne Verantwortung oder Konsequenzen zuzuschreiben, und normalisiert die Änderung.
Es werden keine spezifischen Auswirkungen auf bestimmte Nationalitäten oder Kritik von Studentenverbänden erwähnt.
Die Vereinigten Staaten verschärfen das Visaregime für ausländische Journalisten und Studenten und führen Aufenthaltsbeschränkungen ein.
Die Verwendung der Begriffe 'verschärfen' und 'Beschränkungen' erzeugt einen Eindruck von Feindseligkeit, ohne die offiziellen Sicherheitsmotive zu erwähnen.
Es wird nicht berichtet, dass die Maßnahme vom Heimatschutzministerium vorgeschlagen wurde und noch geprüft wird.
Die Vereinigten Staaten treffen indische Studenten mit neuen Visabeschränkungen und gefährden ihren legalen Aufenthalt.
Es betont die negativen Auswirkungen auf die indische Gemeinschaft, indem es numerische Daten und Risikoszenarien verwendet, um Empathie und Kritik hervorzurufen.
Es wird nicht erwähnt, dass die Regelung für alle internationalen Studenten gilt, nicht nur für Inder, und dass es Ausnahmen für kürzere Programme gibt.
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