
USA weiten Angriffe auf Iran aus – Brücken und Flughäfen im Visier
Das US-Zentralkommando hat in der fünften Nacht in Folge Luftschläge gegen Iran geflogen und die Seeblockade verschärft, während Teheran mit Vergeltungsschlägen auf arabische Nachbarstaaten antwortet.
Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten haben am Donnerstagabend eine neue Welle von Luftangriffen auf Ziele in Iran eingeleitet. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) handelt es sich um die fünfte aufeinanderfolgende Nacht solcher Operationen, die darauf abzielten, die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen. Iranische Staatsmedien meldeten zeitgleich Explosionen in mehreren Provinzen, darunter Bandar Abbas, Bushehr, Qeshm, Ahvaz und Iranshahr. Betroffen waren neben militärischen Anlagen zunehmend zivile Infrastrukturen: So wurden nach Behördenangaben zwei Brücken in der Provinz Hormozgan zerstört, ein Abzweig des Bahnnetzes in Bandar Abbas getroffen und der Flughafen von Iranshahr beschädigt. Dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, mehrere wurden verletzt.
Aus Washingtoner Sicht sind die Schläge eine Reaktion auf die Verletzung einer am 18. Juni 2026 unterzeichneten Absichtserklärung, in der sich Iran verpflichtet hatte, keine Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte, Präsident Donald Trump mache die iranische Führung für den Bruch der Vereinbarung verantwortlich, bleibe jedoch grundsätzlich offen für eine diplomatische Lösung. Parallel zu den Luftangriffen verschärfte die US-Marine die Blockade gegen Iran: Nach CENTCOM-Angaben wurden drei Handelsschiffe umgeleitet, ein weiteres manövrierunfähig gemacht und der Tanker M/T Wen Yao geentert, um die Einhaltung der Seeblockade zu erzwingen.
Aus Teheraner Sicht handelt es sich um eine Fortsetzung der militärischen Aggression, auf die die iranischen Streitkräfte mit eigenen Angriffen reagierten. Iranischen und arabischen Medienberichten zufolge wurden in den vergangenen Tagen mehrfach US-amerikanische Militärstützpunkte und Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Jordanien beschossen. Einige dieser Staaten meldeten zivile Opfer und Schäden an ziviler Infrastruktur. Die Eskalation weitet sich damit geografisch aus und erhöht das Risiko einer unkontrollierten regionalen Konfrontation, die für die globalen Energiemärkte und insbesondere für die europäische Versorgungssicherheit von erheblicher Bedeutung ist.
Die jüngste Angriffswelle markiert eine qualitative Ausweitung der US-Operationen, da nun gezielt Verkehrsverbindungen und logistische Knotenpunkte im Süden Irans zerstört werden. Beobachter in der Region werten dies als Versuch, die Fähigkeit Irans zur Projektion militärischer Macht über die Straße von Hormus hinaus nachhaltig einzuschränken. Gleichzeitig bleibt die diplomatische Lage verfahren: Während Washington auf die Einhaltung des Abkommens pocht und zugleich Gesprächsbereitschaft signalisiert, hat Teheran bislang keine konkreten Schritte zu einer Deeskalation unternommen. Die nächsten Sitzungen des UN-Sicherheitsrats zu diesem Konflikt sind für die kommende Woche anberaumt.
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Iranische & verwandte Presse | −0.80 | critical |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
Das US-Militär führt notwendige Angriffe durch, um die iranischen Fähigkeiten zu degradieren, wie von offiziellen Quellen berichtet.
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Die USA haben in der sechsten Nacht Luftangriffe auf den Iran gestartet, mit Explosionen im Süden des Iran gemeldet. Kein weiterer Kommentar.
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