
Tesla-Unfall in Texas: 76-Jährige stirbt, als Fahrzeug in Haus kracht – US-Behörde ermittelt
Der Fahrer erklärte gegenüber der Polizei, das automatisierte Fahrassistenzsystem sei eingeschaltet gewesen. Tesla bestreitet eine Beteiligung der Software; die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine Sonderuntersuchung eingeleitet.
Am Freitagabend, dem 19. Juni, ist ein Tesla Model 3 im texanischen Katy nahe Houston mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und in ein Wohnhaus geprallt. Eine 76-jährige Frau, die sich im Inneren des Gebäudes aufhielt, wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Nach Angaben der örtlichen Polizei von Harris County war der 44-jährige Fahrer nicht alkoholisiert und kooperierte mit den Ermittlern. Er gab an, zum Unfallzeitpunkt habe ein automatisiertes Fahrassistenzsystem des Wagens den Vortrieb gesteuert.
Videoaufnahmen einer Türklingelkamera, die von mehreren US-Medien veröffentlicht wurden, zeigen das Fahrzeug ohne erkennbare Bremsverzögerung, wie es über den Vorgarten rast und in die Fassade einschlägt. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) bestätigte am Montag die Eröffnung einer speziellen Unfalluntersuchung. Diese Form der Untersuchung ist die detaillierteste, die der Behörde zur Verfügung steht, und dient der Erhebung von Daten zu neuen Fahrzeugtechnologien. Die NHTSA hat seit 2016 bereits knapp fünfzig solcher Sonderermittlungen zu Tesla-Unfällen eingeleitet, bei denen der Verdacht auf eine Nutzung des Autopiloten oder des „Full Self-Driving“-Systems bestand; in mehr als einem Dutzend Fälle kamen dabei Personen ums Leben.
Über die Rolle der Fahrassistenz bestehen widersprüchliche Darstellungen. Der Fahrer hatte gegenüber den Beamten erklärt, das System sei aktiviert gewesen. Tesla-Chef Elon Musk wies dies auf der Plattform X zurück: „Das macht keinen Sinn“, schrieb er, da das „Full Self-Driving“-System in Wohngebieten grundsätzlich langsam fahre. Ashok Elluswamy, Leiter der Autonomieentwicklung bei Tesla, ergänzte, der Fahrer habe das System manuell übersteuert, indem er das Gaspedal vollständig durchgedrückt habe; das Fahrzeug habe beim Aufprall eine Geschwindigkeit von 73 Meilen pro Stunde (rund 117 km/h) erreicht, und das Pedal sei selbst nach der Kollision noch betätigt worden. Die örtlichen Ermittler betonten, die genaue Unfallursache – insbesondere die Frage, warum das Fahrzeug seine Geschwindigkeit nicht kontrollierte – sei weiterhin Gegenstand der Untersuchung.
Die NHTSA hatte ihre Prüfungen von Tesla-Fahrzeugen mit „Full Self-Driving“-Software zuletzt ausgeweitet, unter anderem wegen Bedenken hinsichtlich der Leistung bei schlechter Sicht. Demokratische Senatoren forderten die Behörde zudem auf, die Sicherheitsrisiken der Technologie umfassend zu untersuchen. In Europa ist das System bislang nur in wenigen Ländern zugelassen; die Schweiz und die EU beraten über eine mögliche Freigabe. Der Ausgang der Sonderuntersuchung in Texas steht noch aus.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein Tesla Model 3 im Autopilot-Modus durchbrach ein Backsteinhaus in Katy, Texas, und tötete eine 76-jährige Frau im Inneren. Der Fahrer gab zu, das Fahrassistenzsystem genutzt zu haben, was erneut Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Teslas autonomer Technologie aufwirft. Die Tochter des Opfers schilderte, wie sie ihre Mutter unter den Trümmern fand, und verlieh dem Vorfall eine zutiefst persönliche und tragische Note.
Ein Tesla-Fahrzeug mit Fahrassistenzsystem prallte in Texas gegen ein Haus und tötete eine ältere Frau im Inneren. Die Behörden gaben an, der Fahrer habe die Spur nicht gehalten und sei vor dem Zusammenstoß von der Straße abgekommen. Der Vorfall wird untersucht, es gibt keine unmittelbaren Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum.
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