
SpaceX-Aktie fällt erstmals unter Ausgabepreis – 40 Prozent unter Rekordhoch
Einen Monat nach dem größten Börsengang der Geschichte notiert das Papier von Elon Musks Raumfahrtkonzern unter 135 Dollar; Anleger zweifeln an der KI-Bewertung.
Die Aktie des Raumfahrt- und KI-Konzerns SpaceX ist am Mittwoch erstmals unter ihren Ausgabepreis von 135 US-Dollar gefallen. Im New Yorker Handel notierte das Papier zeitweise bei 133,50 Dollar und schloss mit einem Minus von rund zwei Prozent. Seit dem Höchststand von 225 Dollar Mitte Juni hat der Kurs damit etwa 40 Prozent eingebüßt. Der Börsenwert, der kurz nach dem Rekord-Börsengang zeitweise über zwei Billionen Dollar lag, schrumpfte innerhalb eines Monats um mehr als eine Billion Dollar. Auch die Ende Juni emittierten Anleihen des Unternehmens gerieten unter Abgabedruck.
Der Kursverfall vollzieht sich vor dem Hintergrund einer breiteren Neubewertung hoch bewerteter Technologiewerte an der Wall Street. Steigende Zinsen in den USA und wachsende Zweifel an der kurzfristigen Rentabilität massiver Investitionen in Künstliche Intelligenz belasten das Segment. SpaceX selbst wies im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar aus. Die Bewertung stützt sich wesentlich auf die Erwartung, dass orbitale Rechenzentren und KI-Dienste künftig ein Billionengeschäft werden. Marktbeobachter wie Matthew Maley von Miller Tabak verweisen darauf, dass das Unterschreiten des IPO-Preises die Frage nach der fundamentalen Substanz hinter den Kursphantasien aufwirft.
Der Börsengang im Juni, der mit einem Emissionsvolumen von rund 86 Milliarden Dollar der größte der Geschichte war, hatte Elon Musk zum ersten Billionär der Welt gemacht. Der Wert seines Anteils von 42 Prozent sank seither von 1,2 Billionen auf etwa 760 Milliarden Dollar. Die mehr als zwanzig begleitenden Wall-Street-Banken teilten sich Kommissionen von rund 500 Millionen Dollar. Aus Washingtoner und New Yorker Analystenkreisen wird zugleich betont, dass die langfristigen KI-Perspektiven des Konzerns intakt seien; das durchschnittliche Kursziel liegt bei 247 Dollar, und vier Fünftel der Analysten raten weiterhin zum Kauf. Kritiker verweisen hingegen auf technische Hürden wie Kühlung und Strahlung im All sowie auf die hohen Investitionskosten.
Die nächsten Wochen bringen mehrere Wegmarken, die den Kursverlauf beeinflussen können. SpaceX wird voraussichtlich im August seinen ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen vorlegen und damit erstmals detaillierte Einblicke in die Geschäftsentwicklung geben. Gleichzeitig läuft ein Teil der Haltefrist für frühe Investoren aus, was zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen könnte. Für Musk und andere Großaktionäre gilt eine Sperrfrist von 366 Tagen. Operativ richtet sich die Aufmerksamkeit zudem auf den 13. Testflug der Starship-Rakete, der als wichtiger Meilenstein für die Senkung von Startkosten und die geplanten Mondmissionen gilt.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.50 | critical |
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
The market speaks: an $800 billion wipeout signals that even the most hyped stocks are not immune to gravity.
By highlighting the absolute dollar loss rather than the percentage decline, the narrative amplifies the sense of a catastrophic reversal, making the event seem more significant than a typical IPO drop.
The atlantica frame omits the initial euphoria and the role of retail investors, focusing solely on the loss to create a narrative of sudden collapse.
The continent watches with a mix of schadenfreude and caution as the space stock's meteoric rise meets a hard landing.
By using metaphors of a fall from heaven and emphasizing the 'Kaufrausch' (buying frenzy) of retail investors, the narrative frames the drop as a moral lesson about market excess.
The europea_continentale frame omits the absolute dollar loss of $800 billion, instead focusing on the price decline and the narrative of retail investor folly.
The Russian observer notes the fact without embellishment: the stock is down 40% from highs, below IPO price.
By presenting only the raw data and no commentary, the frame implies that such market movements are routine and not worthy of alarm.
The russa frame omits any context about the IPO hype, the company's valuation, or the broader market reaction, presenting the event as a mere statistical occurrence.
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